Idlib Chemie-Vorfall von Rebellen inszeniert

Eine Untersuchung die von syrischen Beamten durchgeführt wurde, weist darauf hin das der Chemie-Vorfall in Idlib, zu Beginn des Aprils, von Terroristen inszeniert worden ist, sagte der Vizeaußenminister, Faisal Mekdad, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Damaskus.

Der Vizeaußenminister erläuterte, das die Syrische Regierung ihre eigene Untersuchung abgeschlossen hat, auch basierend auf den Resultaten der Analysen von ausländischen Regierungsorganisation und das während der Untersuchung abschließend festgestellt werden konnte, das der so genannte Chemie-Vorfall in Khan Shaykhun, vom Beginn bis zum Ende, von den Militanten in Szene gesetzt wurde, gemäß eines im voraus arrangierten Szenarios.

Mekdad fügte weiter hinzu, das die Investigation der Organisation für den Verbot von Chemischen Waffen (OPCW), welche angebliche Spuren von Sarin in Bodenproben fand, die vermeintlich aus Khan Shaykhun stammten, wo sich am 4. April der Vorfall ereignete, viele Mängel hat und nicht als schlüssig angesehen werden kann.

Außerdem bezeichnete er die Untersuchung der OPCW-Spezialisten als lächerlich und stellte offen die Frage, wie die Organisation Proben analysieren könne, die von Militanten aus einem anderen Land übergeben wurden.

Der Vizeaußenminister Syriens schilderte das Damaskus vermute, das solche Untersuchungen nur eine Formalität sind und erinnerte daran, das es es ein entscheidendes Prinzip der Beweismittelkette gibt. Daraufhin warf Faisal Mekdad die Frage in den Raum, wer garantieren kann das die Proben, die angeblich aus dem Krater kamen, wirklich von dort stammten, oder wie sie dahin kamen und wer garantieren kann das die angeblichen Zeugen die Fakten nicht verfälschen.

Der Vizeaußenminister Syriens fügte dem hinzu, das die Beweismittelkette einen Repräsentanten der OPCW erfordert und nicht diejenigen die daran interessiert sind, die Syrische Regierung zu beschmutzen und Fakten zu fabrizieren, die von den Vereinigten Staaten genutzt werden, um solch Terror-Akte wie den Angriff auf die Luftbasis zu rechtfertigen.

Der Raketenangriff der USA auf die Shayrat -Luftbasis mit Dutzenden von Tomahawk Cruise Missiles, als Antwort auf den inszenierten Chemie Anschlag vom 4 April, war nach Faisal Mekdads Aussagen, voraus geplant  und der Khan Shaykun Vorfall diente als Vorwand, ohne das die USA belästigt waren ihre eigene Untersuchung durchzuführen.

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( Nach einem Sarin Anschlag mit wie behauptet einer Chemie-Bombe aus Militärbestand wäre dieser Mann ohne Schutzanzug auf der Stelle tot, man beachte er trägt auch eine Art Latschen…Foto Bellingcat)

Die Syrische Regierung würde eine offene Untersuchung begrüssen und all die Unterstützung die dafür benötigt wird beisteuern, sagte der Vizeaußenminister und vertrat somit die Meinung Moskaus die den OPCW Bericht ebenfalls dafür kritisierten, da er auf Aussagen und Daten basiert, die von verschiedenen NGOs ohne die notwendige Verifizierung überliefert wurden. Im Bericht wird eingestanden, das es dem Untersuchungsteam, aufgrund der Sicherheitslage in Khan Shaykhun, nicht möglich war eigenhändig vor Ort Proben zu sammeln.

Zusätzlich zur Kritik am OPCW Report, hob der Vizeaußenminister Entdeckungen hervor, die von der Syrischen Armee in befreiten Gebieten des Landes gemacht worden und betonte das der Fund nicht nur die Nutzung von kampferprobten chemischen Substanzen beweisen würde, sondern auch auf die Herkunft einiger der Substanzen hindeutet.

Mekdad erläuterte, das eine große Anzahl von spezifischen Gebäudekomplexen in befreiten Gebieten entdeckt wurden, die Chemische Substanzen Türkischer Herkunft beinhalteten. Laut Spezialisten wurden diese Gebäudekomplexe für die chemische Waffenproduktion genutzt.

Der Vizeaußenminister erwähnte auch, das neben den Substanzen zur Produktion von Chemiewaffen auch Produkte in befreiten Gebieten gefunden wurden, die von der Polizei genutzt werden um Aufstände zu kontrollieren und fügte hinzu das die CS und CN Gas-Granaten und Sprengköpfe, aus den USA und Groß Brittanien stammten. Der Einsatz von Waffen zur Kontrolle von Aufständen, ist laut Chemie-Waffen-Konvention in Kriegsgebieten verboten. Mekdad beendete sein Statement mit den Worten, das er  die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten der Unterstützung der Terroristen bezichtigt, die über die konventionelle Bewaffnung hinaus läuft und in die Ausstattung mit Chemiewaffen mündet.

Autor.R.R.( Quelle RT )

 

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