Der Attentäter von Hamburg kein “LONE WOLF ” sondern ein weiterer “KNOWN WOLF ” !

(Foto Rueger)

Der Spiegel hat diese Woche neue Informationen zu dem Attentäter aus Hamburg publiziert. Demnach wussten die Sicherheitsbehörden mindestens seit einem Jahr über die radikalen Neigungen von Ahmad.A. bescheid und versuchten diesen sogar als Informanten anzuwerben, bevor er ein Jahr später in einem Edeka-Markt mit einem Messer einen 50 jährigen Mann erstach und 6 weitere verletzte.

Im Juni 2016 hat das LKA angeblich versucht den 26 jährigen als Informant zu rekrutieren.

Damals besuchte ein LKA-Beamter in Hamburg die Asyl-Unterkunft, in der Ahmad A. unterkam, um über potentielle Radikalisierung in der Flüchtlingsgemeinde mit dem Leiter der Einrichtung zu sprechen. Dieser wies den Beamten auf Ahmad sein merkwürdiges und potentiell gefährliches Verhalten hin.

Angeblich versuchte der LKA-Beamte daraufhin sich dem 26 jährigen anzunähern um an Informationen, über die Islamisten-Situation in Hamburg, zu gelangen. Jedoch scheiterte der Versuch und Ahmad weigerte sich als Informant aufzutreten.

Zudem waren Angestellte der Legato, die Ausstiegsberatung und Fachstelle für religiös begründete Radikalisierung, nach Gesprächen mit Ahmad A., total überfordert mit dem in den Emiraten geborenen Palästinenser der angeblich unter psychischen Problemen leidet.

Laut dem Spiegel erhielten die zuständigen Behörden Informationen über Ahmad seine Gesinnung, auf schnellstem Wege nach Syrien zu gelangen, um sich angeblich dem IS (ISIS, ISIL, DAESH) anzuschließen. Von diesem Zeitpunkt an waren die Bundes-und die Grenzpolizei alarmiert über die Motive des Palästinensers.

Der Attentäter Ahmad A. soll regelmäßig Cannabis und Alkohol konsumiert haben und kein Anhänger islamischer Lebensweise gewesen sein. In dem Bericht heißt es weiter das er einem Mitarbeiter in dem örtlichen Kaffee mitteilte das der “Terror hier her kommt.”

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat in dieser Woche entdeckt, das die Behörden den Termin zur Abschiebung von Ahmad vor 2 Jahren versäumt haben. Ahmad ist in den VAE geboren, jedoch palästinensischen Ursprungs und erreichte Deutschland 2015 via Norwegen. Laut Untersuchung hat Ahmad A. behauptet einen Anschlag zu begehen um als ” Märtyrer ” zu sterben.

Am 28.Juli betrat der 26 jährige einen Edeka-Supermarkt im Stadtteil Barmbek, griff sich ein Messer aus dem Regal der Filiale rief wie Zeugen aussagten ” Allahu Akbar “und stach wahllos um sich. Ein 50 jähriger Mann starb noch in dem Laden und 6 weitere wurden verletzt. Ahmad wurde von Passanten auf der Strasse überwältigt und fest gehalten bis die Polizei eintraf.

Ahmad A. ist kein einsamer Wolf ( Lone Wolf ), sondern viel mehr ein bekannter Wolf (Known Wolf ) und reiht sich in die unendliche Riege der Attentäter ein, die entweder Informanten sind, oder als diese angeworben werden sollen, deren radikale Gesinnung den Geheimdiensten bekannt ist und die trotz namentlicher Aufführung, der meisten der extremen Attentäter, auf Flugverbotslisten, nach Syrien oder zu diversen Kriegsschauplätzen reisen, um an Gefechten teil zu nehmen. Um daraufhin das angelernte “Know How ” auf weiche Ziele in Europa anzuwenden.

Brahim el-Bakraoui, einer der Attentäter vom Anschlag auf den Brüsseler Flughafen im Frühjahr 2016, wurde 2015 an der Grenze zu Syrien, in der Türkei von Beamten festgenommen und in die Niederlande deportiert. Vor der Abschiebung warnten die Türkischen Behörden, die Niederlande und Belgien vor dem ” ausländischen Terroristen Kämpfer “.

Der Türkische Präsident, Recep Tayipp Erdogan sagte zu dem Vorfall: ” Wir haben die Niederländischen und Belgischen Behörden alarmiert, trotz unserer Warnungen, das diese Person ein ausländischer Terroristen-Kämpfer ist, konnten die Belgischen Behörden  keine Verbindung zum Terrorismus feststellen.”

 

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( Die Eingangshalle des Zavanteem-Flughafens nach dem Anschlag in Brüssel…(Foto Reuters)  )

 

Der blutige Anschlag in Paris Ende 2015, lief nach dem gleichen Muster ab. Alle mutmaßlichen Attentäter standen unter Beobachtung der Geheimdienste, denen die Einstellung der Extremisten lange Zeit vor dem Anschlag bekannt war. Der angebliche Drahtzieher, Abdelhamid Abaaoud und fast sein gesamtes Gefolge, sind nach Syrien in den ” Jihad “gereist  und kehrten ohne Probleme zurück um 113 Menschen in den Tod zu schicken. Alle Attentäter wurden anhand ihrer zurück gelassenen Ausweisdokumente identifiziert, was ohnehin schon sehr fragwürdig ist! Wenn eine Person sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft jagt, wie übersteht dann der Ausweis die Explosion ?

 

 

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( Nach dem Anschlag vor dem Stadion sind Zuschauer des Länderspiel Frankreich-Deutschland auf den Rasen geflüchtet…( Foto AP)

 

Anis Amri, der mutmaßliche Attentäter der auf dem Breitscheidplatz in Berlin mit einem Lastwagen durch die Marktstände auf dem Weihnachtsmarkt in eine Menge von Menschen fuhr und 13 menschen in den Tod riss, macht da keine Ausnahme. Bei Nachrichtendiensten bekannt, ausgestattet mit 14 Identitäten ,über alle Grenzen reisend und extrovertiert gegenüber jedem, in Dingen wie die Sympathie für die ISIS. Und nicht zu vergessen, hat er seinen Ausweis am Tatort zurück gelassen.

 

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( Anis Amri, Fragen über Fragen….(Foto Reuters)

 

Die Nachrichtendienste verschließen die Augen vor den Bewegungen dieser Personen, weil man politischen Nutzen aus ihnen zieht. Im “Proxy” Krieg  in Syrien, kamen solche Individuen zum Einsatz, um den Präsidenten Syriens, Bashir al Assad zu stürzen. Im Jahre 2015  ist ein Dokument der DIA ( Defense Inteligene Agency) des Verteidigungsnachrichtendienstes, das auf das Jahr 2012 datiert ist, von der konservativen Website, Judicial Watch publiziert worden, das besagt das ein ” Islamischer Staat ” im Osten von Syrien gewünscht ist, um die Politik des Westens anzutreiben.

” Der Westen, die Golfstaaten und die Türkei unterstützen die Syrische Opposition. Es besteht die Möglichkeit der Etablierung eines erklärten, oder unerklärten Salafistischen Fürstentums in Ost-Syrien ( Hasaka , Deir Azzor), und das ist exakt was die unterstützenden Kräfte der Opposition wollen, um das Syrische Regime zu isolieren….”,heißt es wörtlich in dem Dokument.

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Das Dokument stammt aus dem Jahr 2012 und landete bei allen relevanten Geheimdiensten und Regierungsbehörden der USA auf dem Tisch, darunter die CIA, NSA, CENTCOM, das FBI, das State Department und viele weitere. Zwei Jahre später 2014 marschieren die vom Westen gepriesenen ” Freiheitskämpfer ” in Mosul und Raqqa ein und rufen ein “Salafistisches Fürstentum” aus, den Islamischen Staat.

Der Konvoi der ISIS, dessen Bilder 2014 bei dem Einfall in den Irak um die Welt gingen, wäre mit einem Luftschlag der USA erledigt gewesen. Die Jihadis legten eine Strecke, von 200 km Wüstenlandschaft unversehrt zurück. Trotz Satellitenüberwachung, Norad, Awacs- Aufklärungsflugzeugen, Drohnen und etlichen Jets im Luftraum über Syrien und dem Irak, war es den Amerikanern nicht möglich die ISIS, wie die Truppen von Saddam Hussein, die sich bereits in Kuwait ergaben, mit einem Luftschlag auszuschalten. Die unrechtmäßige Bombardierung der Truppen auf dem ” Highway of Death ” die sich zurück zogen war unnötig.

 

 

Die ISIS war auf ihrem Weg in den Irak unterwegs, mit Pick UPS von Toyota und mit leichten Waffen ausgestattet, also keine Gefahr für den Luftraum. Die MOPO fragte sich damals warum Terroristen Toyota fahren, und nicht warum diese nicht effektiv und einfach aus der Luft bekämpft werden. Hier der Mopo Bericht von damals :

 

Bagdad –

„Unaufhaltsam“ – so wirbt Toyota für den Hilux. Und das kommt hin: Wo auch immer Milizen meucheln und schießen, ist der Typ dabei. Billig und bullig: Der Hilux ist das Auto der Terroristen. Es sind immer die gleichen Bilder: waffenstarrende Gestalten auf staubigen Hilux. Diese Pick-ups haben, was Gotteskrieger brauchen: Sie sind wüstentauglich, unverwüstlich und bezahlbar – hierzulande ab 22.000 Euro.

Und sie sind äußerst tragfähig: Geschütze lassen sich auf die Ladefläche schnallen, das Fahrgestell steckt auch den Rückschlag so mancher Kanone noch weg. Somalias Piraten fahren Toyota, Al-Kaida-Fanatiker besetzten im Toyota Mali, Boko Haram rollt in Hilux-Kolonnen zur Menschenjagd in Nigeria. IS im Irak stürmt in den belastbaren Wagen ganze Dörfer – der Hilux ist die Kavallerie der Moderne, so ein US-Militärberater.

Und mitunter kriegsentscheidend: 1987 führte Libyens Oberst Gaddafi Krieg gegen den Tschad – und hatte die Oberhand, bis Frankreich dem Tschad 400 Pick-ups lieferte und so den „Toyota“-Krieg entschied. In der Firmenzentrale im japanischen Toyota herrscht Schweigen über die Rolle des Konzerns in den Gemetzeln der Gegenwart. Einerseits adelt der Ruf als Hersteller unverwüstlicher Wagen, andererseits sind Fotos mordender IS-Kämpfer in Toyota-Kolonnen nicht wirklich Reklame.

Doch die Nachfrage steigt: Allein in der vergangenen Woche haben sich rund 6.500 Dschihadisten den IS-Terroristen neu angeschlossen. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte warnte am Montag vor dem enormen Zulauf für die Killer, die nun den wichtigen Stützpunkt Al-Tabka von der syrischen Armee eroberten.

– Quelle: http://www.mopo.de/760592 ©2017

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(Foto Global Research)

Die USA haben die Übernahme von Mosul Irak, und Raqqa, Syrien geschehen lassen, um wie von der Opposition gefordert ein ” Salafistisches Fürstentum “zu errichten, das Land zu teilen und die Isolierung von Damaskus zu erzwingen. Dank der Russischen Föderation, hat sich das Blatt zu Gunsten der syrischen Bevölkerung gewendet. Die SAA ( Syrische Arabische Armee) in Kooperation mit Teheran und Moskau, hat in den vergangenen Monaten die meisten dicht besiedelten Regionen, von Terroristen befreit und im Land enorm Boden gut gemacht.

Der Präsident Syriens ,Bashir al Assad, hat in mehreren Interviews angemerkt, das wenn die Unterstützung des Westens für die Terroristen aus 90 verschiedenen Ländern heute aufhört, der Krieg morgen vorüber ist.

Autor.R.R.

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