Der Prinz des Chaos, der Höllenritt nach Syrien und der unsichtbare Krieg im Jemen .

(Foto AFP)

Mohammed bin Salman al Saud der neue Kronprinz und seit Januar 2015 Verteidigungsminister Saudi Arabiens, führt seit 2015 eine Koalition an, um den gestürzten Presidenten und in Riyadh im Exil lebenden Abdrabbuh Mansur Hadi, wieder zur Macht zu verhelfen. Die Houthi Rebellen die wie vom Königreich behauptet, angeblich vom Erzfeind Iran militärisch unterstützt werden, sind das Ziel einer blutigen Militärkampagne geworden, hauptsächlich bestehend aus Luftschlägen in stark von Zivilisten bevölkerten Regionen.

Das Land wurde einer kompletten Blockade unterworfen, so das es Humanitären Hilfsorganisationen unmöglich ist zu den hilfsbedürftigen, kurz vor dem Tod stehenden Menschen durchzudringen. Es herrscht ein Mangel an allem, vor allen an Nahrung und Medizin.

Die rücksichtslosen Bombardierungen der Krankenhäuser, Schulen, Wasserzufuhren und der Infrastruktur des Landes, verwandelten eines der ärmsten Regionen auf der Welt in ein halbtotes Niemandsland.

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(Foto Financial Tribune), Bewohner suchen Überlebende, nach einer Bombardierung eines Gebäudes in der Nähe des Airports in Sanaa

Die von Mohammed bin Salman angeführte Koalition, darunter Ägypten, Kuwait, Qatar ,Jordanien und der Sudan, führt seit 2015 eine Luft-und Bodenoperation im Jemen durch, die gegen Internationales und Kriegsrecht verstößt. Am Boden wurden neben Truppen der verschiedenen Länder auch Privatarmeen wie Academi ( EX -BLACKWATER ) eingesetzt, was wer die Geschichte von Erik Prince dem Gründer von Blackwater kennt, kein guter Indikator für ehrenhafte Kriegsführung ist.

Das Hochhalten für Kollateralschäden und verursachtem Leid durch Geschenke an Soldaten zu äußern, wie es der Saudische Prinz Al-Waleed-Bin-Talal vormachte mit seinem Angebot von 100 Bentleys ,für die gleiche Anzahl an Piloten, dank ihrer Teilnahme an der Bombardierung von dicht besiedelten Gebieten und notwendigen Einrichtungen, spricht für sich.

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Der Saudische Prinz Al-Waleed-Bin-Talal  in seiner Boeing 747 ” Den fliegenden Palast ” (Foto RDB)

Das Königshaus hat ohne Strategie eine Allianz geschmiedet und blindlings einen Krieg angezettelt, der ideologisch nicht zu gewinnen ist. Das die Huthi Rebellen konfessionell schiitisch ausgerichtet sind, lässt die Saudis weiterhin behaupten, hinter der Übernahme der Hauptstadt Sanaa und der Einnahme von Gebieten im Jemen, stecke der Erzfeind Iran.

Seit der Amtseinführung Donald Trumps, ist die Stimmung zwischen Washington und Teheran auf Allzeittief, dank der vorgetragenen Kriegsrethorik des US-Präsidenten gegen den Iran, zu jeder Gelegenheit. Iran sei der grösste Sponsor von Terrorismus auf der Welt und man müsse den Iran isolieren, verkündete er vor Staatsoberhäuptern beim Arabisch islamisch- Amerikanischen Gipfel in “Riyadh “, der Hauptstadt Saudi Arabiens und Heimat des Wahabismus, eine extreme, mittelalterliche Auslegung des Islams. In Saudi-Arabien wird noch mit dem Schwert hingerichtet und die Ideologie des Königshaus Al Saud verachtet sämtliche konfessionellen Zweige, selbst die Sunniten wie sie sich selbst auch bezeichnen.

 

Schiiten müssen bei der von Saudi-Arabien verwalteten Hadj, damit leben bei ihrem Aufenthalt in Mekka und Medina, auf zum Verkauf angebotene Literatur zu stoßen, die zum Hass gegen Schiiten aufruft, oder deren Tod und Verachtung fordert.

Der Bürgerkrieg in Syrien der eigentlich keiner ist, wird seit dem Beginn 2011 von dem Königreich und regionalen Partnern wie Israel angefeuert, durch die Finanzierung und logistisch-medizinische Unterstützung, von aus aller Welt importierten Terroristen, die in Gruppierungen wie der Nusra-Front landen, oder bei der im Westen bekannten ISIS unterkommen. In Syrien sind um die 1000 verschiedenen Gruppierungen auf dem Schlachtfeld aktiv und 80 Prozent der blutrünstigen” Freiheitskämpfer”, stammen nicht aus Syrien.

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Die meisten der Gruppierungen operieren unter dem Schirm der 2 grössten, von mehreren Staaten auf der Welt designierten Terror-Vereinigungen, dem IS ( auch bekannt als ISIS, ISIL oder Daesh) und der AL-QAIDA in Syrien, die AL-NUSRA oder NUSRA-FRONT ( jetzt Jabbhat fatah Al Sham ). Die Namensänderungen der einzelnen Gruppierungen zielen darauf ab, von Listen designierter Terror-Vereinigungen zu verschwinden.

Mehrere Zivilisten und Videos, bezeugen die barbarische Vorgehensweise der ISIS und AL-Nusra, in von Rebellen besetzten Gebieten, die stark an die radikale Ideologie von Saudi-Arabien erinnert. Öffentliche Hinrichtungen, Auspeitschungen, Sex-Sklavenhandel ,ausgesprochene Fatwahs von Scharia-Gerichten, und Sittenpolizei zur Einschüchterung der besetzten Bevölkerung.

Der Libanon ,Syrien und der Iran, bilden die einzig noch bestehende schiitische Achse im Mittleren Osten und der islamischen Welt allgemein, die nicht unter US-Hegemonie steht und somit ein Dorn im Auge der meisten Königreiche am Persischen Golf ist.

Die Aussagen Trumps über Iran, zu der angeblichen weltweiten Unterstützung und Finanzierung des Terrors und der eigentliche Problemfaktor im Mittleren Osten zu sein, bestärkt das Königreich von Saudi-Arabien in ihrer aggressiven Haltung gegenüber der Schiitischen Gemeinschaft.- Donald Trumps Besuch in Riyadh, mit einem rund 400 mrd Dollar schweren Waffendeal im Gepäck, hat bestätigt das der militärische Industrielle Komplex und die Globalisten der eigentliche Richtungsgeber Amerikanischer Außenpolitik sind. Saudi-Arabien ist weltweit der grösste Abnehmer von schweren Waffen.

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Von links, Präsident von Ägypten Abdel Fatah el-Sisi, König Salman von Saudi-Arabien, die First Lady Melania Trump und der US-Präsident Donald Trump bei der Eröffnung des Centers zur Bekämpfung von Extremismus, in Riyadh ( Foto Saudi-Press-Agency )

 

Die Eröffnung eines Centers zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus in Riyadh, war der Gipfel der Doppelmoral des Westens und ließ sämtliche wahren Terror-Experten vor Staunen den Mund offen stehen. Das Land in dem Volksvertreter nicht vom Volk gewählt werden sondern durch ihren Familienstammbaum bestimmt werden und welches militante Terroristen finanziert und ideologisch ausstattet, seit der Mudschaheddin-Offensive gegen die Sowjetunion in Afghanistan in den Achtzigern, hat sich besinnt den Terror zu bekämpfen.

Das Königreich finanziert den Bau von den meisten Moscheen weltweit, welche als Basen zur Rekrutierung von Jihadis dienen und ein Sumpf für Vertrauensmänner und Agenten verschiedenster Geheimdienste sind, wie das ehemalige Al-Kifah Flüchtlings-Center integriert in der Al-Farooq Moschee in Brooklyn,NY gegründet von dem Vater des Globalen Jihads und Mentor ,Osama Bin ladens , Abdullah Yusuf Azzam, oder die Finsbury Park Moschee in London,GB die lange vom Hass-Prediger Anjem Choudary geleitet wurde und dem Verbindungen zum MI5 nachgesagt werden.

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Abdullah Yusuf Azzam, der Gründer der AL-Qaida und Mentor Bin-Ladens nutzte das Al-Kifah Center für Flüchtlinge zur Rekrutierung Tausender Jihadis die zum Kampf gegen die Sowjetunion nach Pakistan zum Training und daraufhin zum Kampf nach Afghanistan geschickt wurden.

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Anjem Choudary der Hass-Prediger der Finsbury Park Moschee in London,GB wegen Unterstützung der ISIS zu 5 Jahren Haft verurteilt.

 

Der Nachrichtendienste finsteres Kapitel der Verbindung zu Jihadisten, um diese als Informanten, Vertrauensmänner auszunutzen, oder sie in Trainingscamps zu Killern auszubilden und wiederum einzusetzen, um Regime auszuwechseln, ist weit aufgeschlagen und wird solange nicht geschlossen, wie sich die geopolitische Agenda somit erfüllen lässt.

Die LIFG ( Libyan Islamic Fighting Group ), eine islamistische Terror-Gruppierung mit Verbindungen zur AL-Qaida, die in den Neunzigern in Libyen gegründet wurde um Muammar L. Gaddafi zu stürzen, genoss die Rückendeckung des Westens. Gaddafi zerschlug 1998 die LIFG und die meisten von den Extremisten fanden Asyl in Groß-Brittanien, vor allen Dingen in Manchester.

 

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Der britische Geheimdienst MI5 gewährte 2011 den Libyschen Extremisten die Ausreise um an der Militärkampagne in Libyen teilzunehmen, obwohl diese auf Terror-Listen geführt wurden, darunter auch der Vater des Manchester-Attentäters, Salman Abedi. Ramadan Abedi war nur einer von Hunderten der Gadaffi-Gegner, die sich durch den inszenierten Arabischen Frühling dazu berufen fühlten, die Waffen erneut in die Hand zu nehmen um den ” Despoten”  zu stürzen.

Der Britische SAS gab der LIFG Kurse im Bombenbau, Schießtraining, trainierte sie in Guerillataktiken und wie man Fahrzeuge zu fahrenden Geschossen umwandelt. In Expertenkreisen redet man vom “Blowback”, wenn eine militärische Intervention sprichwörtlich nach hinten losgeht und der intervenierende Staat selbst zum Opfer wird.

Muammar Gaddafi wurde nach Drehbuch der Jihadisten hingerichtet, fliehend in einem Kanal gestellt und schließlich barbarisch nieder gestreckt, was die damalige Außenministerin der USA, Hillary Clinton, in einem Interview auf CBS mit ” Wir kamen, wir sahen, und er starb…”unter Gelächter zelebrierte. Im heutigen Libyen ist das Ende der Zeit nur eine Stunde entfernt. Der einst reichste Staat des schwarzen Kontinents ist geteilt worden und eine Oase für sämtliche Extremisten die ihren Rattenschwanz ,die Nachrichtendienste, nach sich ziehen.

Das Saudische Königshaus ist einer der Handlanger Amerikanischer Außenpolitik im Mittleren Osten und beherbergt mehrere US-Militär-Basen auf Arabischem Boden, so wie der kleine einflussreiche Nachbar Qatar die grösste Flugbasis der USA im Mittleren Osten, die Al-Udeid-Airbase mit Kapazitäten von 11000 Mann und 120 Flugzeugen. Qatar teilt sich das South- Pars Gasfeld, das grösste gelistete weltweit, im Persischen Golf, mit dem Iran. Dohas und Teherans Beziehungen zueinander kann man als ausgewogen bezeichnen, was nicht nur der Kooperation im Energie-Sektor geschuldet ist.

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Al-Udeid Flugbasis in Qatar

 

Seit Anfang des Junis bezichtigt Saudi-Arabien und 3 regionale Staaten,  Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain, das Emirat Qatar der Unterstützung von Terrorismus, schnitten alle diplomatischen Beziehungen ab und unterwarfen die Halbinsel, mit nur einer Landesgrenze zu dem Saudischen Königreich, einer Blockade. Der Auslöser war ein angeblicher Hack der Website des Satellitensenders AlJazeera, der den Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani mit positiven Worten zu Iran, angeblich falsch zitierte.

Donald Trump vertrat die Meinung via Twitter, sein Besuch im Mittleren Osten hat Saudi-Arabien und die Partner des Königreichs dazu bewegt, die Entscheidung zu treffen gegen die Finanzierung von radikaler Ideologie vorzugehen und das die leitenden Amtsträger Qatar als die Wurzel allen Übels ausmachten. Er befürwortete das Embargo und den Vorgang des Königreichs für die ersten Tage, bis ihn seine Sicherheitsberater eines besseren belehrt haben und ihm wahrscheinlich die gebundene Lage des US-Militärs in der Region erklärten. Der US-Außenminister Rex Tillerson spielt seitdem eine neutrale Rolle als Vermittler und schlägt einen gemäßigten Ton an.

 

Doha hat Elemente aus den VAE, als Täter ausgemacht und behauptet diese Geschichte als Vorwand zu benutzen, um die steigende internationale politische Einflussnahme des reichsten Landes der Welt zu verhindern.

Eine Liste von 13 Forderungen wurde von dem Königreich und seinen Partnern aufgestellt, die beinhaltete das Qatar die Beziehungen zu dem Iran canceln soll, der Satellitensender Al-Jazeera sei umgehend abzuschalten, die Kontakte zur Muslimischen Bruderschaft sind einzustellen und keine Stationierung Türkischer Truppen oder Bau von Türkischen Basen in dem Emirat zu gewähren.

Die Behauptung von Riyadh, der kleine Nachbar würde Terroristen unterstützen, kommentierte der ehemalige Premierminister Qatars, Sheich Hamad bin Jassim al-Thani in einem Interview mit Charlie Rose ,mit einem Eingeständnis das Qatar, die meisten Golfstaaten, darunter Saudi-Arabien und die USA, einen Fehler begingen, indem sie in der Türkei und Jordanien Camps errichteten, um ” Rebellen” zu trainieren die ,Bashir Al Assad, den demokratisch gewählten Präsident Syriens zu Fall bringen sollten. Al-Thani sagte man setzte auf falsche Gruppen, die wie sich herausstellte, ihre eigene Agenda anstrebten und somit kaum unter Kontrolle zu halten waren.

Jeden geopolitischen Schritt den Riyadh vornimmt, wie den Vorwand von iranischen Einfluss zu nutzen, um militärische Interventionen durchzuführen, oder Blockaden über Länder zu verhängen, ohne an die regionalen Konsequenzen zu denken, trägt die Handschrift von Mohammed bin Salman al Saud, dem ehemaligen Vize-Kronprinzen des Königreichs, der in einem Coup im Palast über Nacht vom Neffen seines Vaters, Mohammed Bin Nayef, den Platz übernahm und vom König zum neuen Kronprinzen ernannt wurde.

Bin Nayef wurde über Nacht in einem Palast in Mekka gegen seinen Willen festgehalten, bis er einwilligte das Recht der Nachfolge auf den Thron offiziell abzugeben, wie mehrere Medien meldeten. Die angebliche Drogensucht von Mohammed bin Nayef war der angebliche Grund für die Degradierung, laut engster Kreise im Königshaus.

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Nach der Ernennung zum Kronprinzen küsst Mohammed bin Salman links im Bild die Hand von Mohammed bin Nayef ,seinem Vorgänger und Neffen seines Vaters , dem König Saudi-Arabiens Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud,   ( Foto Reuters )

 

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(Foto Reuters )

 

Der eigentliche König Saudi-Arabiens und Kronprinz bekleidet auch das Amt des Verteidigungsministers und des Vize-Premiers und hat somit die Zügel beispielloser Macht in den Händen. Seinem Spitznamen ” Der Prinz des Chaos ” macht er alle Ehre. Kurz nachdem er 2015 die unberechenbare Militär -Kampagne gegen den Jemen einleitete, verschwand der designierte König auf die Malediven, um sich 2 Wochen im Paradies eine Auszeit zu gönnen wie die Website privateislandnews.com berichtete.

Seine rhetorischen Eskapaden, sind beispielhaft für seine Unerfahrenheit auf diplomatischem Terrain. Mit dem Iran äußerte er, könne man keinen Dialog führen, da dieser eine “extreme Ideologie ” verfolgen würde und das wenn es zu einer Schlacht kommen sollte diese nicht in Saudi-Arabien sondern im Iran ausgetragen wird.

Bei den Friedensgesprächen zu Syrien, in Genf, torpedierte er die Versammlung, in dem er der Opposition den Zeitpunkt nahe legte zu dem sie ihre Plätze verlassen sollte um die Gespräche nicht statt finden zu lassen.

Der Weg vom Prinzen des Chaos und der Höllenritt mit Tausenden von Jihadisten durch Syrien, wurde von dem ehemaligen Botschafter Saudi-Arabiens , Bandar bin Sultan geebnet, wie in einem veröffentlichen Dokument des Innenministeriums von dem Königreich Saudi-Arabien vom April 2012 geschildert wird.

In dem Dokument was von mehreren Stellen als authentisch bestätigt wird, geht es um die Freilassung von über Tausend zum Tode verurteilten Gefangenen, um diese zu trainieren und in den Jihad nach Syrien zu schicken. Die Gnade erfolgt bei Zusage und Teilnahme am Jihad und Familien der Gefangenen bekommen einen monatlichen Gehalt als Entschädigung überwiesen.

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Hier ist die Übersetzung des Memos auf Englisch

This is a document issued by
Kingdom of Saudi Arabia
Ministry of Interior
Follow-up
LOGO Number: 71466/J/H
Attachments:
Date: 25/5/1433 H. [April /17/2012 AD]
(Top Secret)
His Excellency General Suood Al-Thnayyan
The Classified [Secret] Office at the Ministry of Interior
May Allah protect him
Peace be upon you and Allah’s mercy and blessings
In reference to the Royal Court telegram No. 112, dated on 04/19/1433 H [March 3, 2012], referring to those held in the Kingdom jails accused with crimes to which Islamic Sharia law of execution by sword [decapitation] applies, we inform you that we are in dialogue with the accused criminals who have been convicted with smuggling drugs, murder, rape, from the following nationalities: 110 Yemenis, 21 Palestinians, 212 Saudis, 96 Sudanese, 254 Syrians, 82 Jordanians, 68 Somalis, 32 Afghanis, 94 Egyptians, 203 Pakistanis, 23 Iraqis, and 44 Kuwaitis.

We have reached an agreement with them that they will be exempted from the death sentence and given a monthly salary to their families and loved ones, who will be prevented from traveling outside Saudi Arabia in return for rehabilitation of the accused and their training in order to send them to Jihad in Syria.

Please accept my greetings.

[Signed]
Director of follow up in Ministry of Interior
Abdullah bin Ali al-Rmezan

CC:
Authority of enforcement of the common good and prevention of forbidden
Copy for general intelligence

Mohammed bin Salman al Sauds Mentor ist der Kronprinz von Abu-Dhabi, Mohammed bin Zayed bin Sultan Al-Nahyan, der de facto Regent und die treibende Kraft der Außenpolitik von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Al-Nayhan hat seinem Zögling geraten, wenn dieser König von Saudi-Arabien werden will, sollte er einen Kanal zur Kommunikation nach Israel eröffnen, um Handelsbeziehungen zu Tel-Aviv einzuleiten. Ebenso sollte er die Macht der religiösen Autoritäten in dem Königreich beschneiden. Der Prinz befolgte den Rat seines Mentors.

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Mohammed bin Zayed bin Sultan Al-Nahyan der Kronprinz und de facto Herrscher von den VAE mit David Cameron vor der Downing Street No 10 (Foto PacificCoast News)

 

Im Jemen sind mittlerweile mindestens 10 000 Menschen getötet worden und die schlimmste Cholera Seuche der Neuzeit ist ausgebrochen, von der 1 mio Kinder  direkt betroffen sind. 200 000 Kinder leiden unter akuter Mangelernährung, welche eine tödliche Kombination in Verbindung mit Cholera ergeben, laut der Hilfsorganisation ,Save the Children.

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(Foto Reuters )

 

Die Houthi-Rebellen, mit Unterstützung von Kämpfern die dem ehemaligen Präsidenten des vereinten Jemens ,Ali Abdullah Saleh genüber loyal sind, haben den Südteil des Landes übernommen, trotz der verheerenden Luftschläge der Saudi geführten Koalition. Hunderttausende haben in der Hauptstadt Sanaa gegen die Bombardierungen im März protestiert.

 

 

Der Prinz des Chaos genießt die Rückendeckung des US-Präsidenten Donald Trumps und beide schlagen den gleichen Tenor gegenüber Iran an und sind somit das Sprachrohr der AIPAC. Trump drohte bereits im Wahlkampf, das P5 plus 1 Atomabkommen mit dem Iran aufzulösen, doch musste in jüngster Zeit eingestehen das sich der Iran an den Vertrag  hält. Die Beschuldigungen der USA gegen den Iran Terroristen zu unterstützen, beziehen sich auf die schiitisch geprägte Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gaza-Streifen, Palästina.

Die Hisbollah ist eine effektive Kraft im Kampf gegen die ISIS und Al-Nusra in Syrien und auf heimischen Boden und hat dem Präsidenten Syriens ,Bashir al Assad  während der kompletten Kriegsperiode zur Seite gestanden.

Der Iran hat in seiner Geschichte noch nie einen Krieg begonnen. Der erste Golfkrieg wurde von Saddam Hussein, einem CIA Verbindungsmann, auf anraten der Geheimdienste der USA nach Persien getragen.

Mohammed Bin Salman al Saud ist also mit einer Sache im Vorteil gegenüber dem Iran. Der Prinz des Chaos, hat seinen persönlichen von ihm angezettelten Konflikt. Den unsichtbaren Krieg im Jemen.

Autor.R.R.

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