Winter is Coming.. Zweifel an Ukraines Durchhaltevermögen goes Mainstream. Immer mehr Stimmen stellen Selenskyj-Regime infrage. Währenddessen spielt Moskau auf Zeit. (Op-Ed)

Für Selenskyjs Fanblock, ist es zweifelsohne ein Zeichen von Schwäche. Wir deuten die deutlich vernehmbare Stagnation auf dem Kriegsschauplatz, Ukraine, als Spiel auf Zeit. Und die Zeit läuft nicht dem Kreml, sondern Kiew davon.

Aus ukrainischen Regierungskreisen verlautet es, dass die Quadratur des Kreises unbedingt noch vor Wintereinbruch gelingen muss. Sprich der russische Bär muss spätestens bis dahin in die Knie gezwungen worden sein.

Andriy Yermak, Selenskyjs Stabschef, ließ unlängst gegenüber ukrainischen Medien verlautbaren:

Für uns ist es äußerst wichtig, dass es vor Wintereinbruch zu einem Ende kommt. Nach dem Winter, wenn die Russen mehr Zeit haben, um sich einzugraben, wird es wesentlich schwieriger sein,“ so zitierte die Nachrichtenagentur Reuters.

Yarmak fügte noch hinzu, dass Russland versuche die Ukraine in einen langwierigen Konflikt hineinzuziehen.

Der französische Nachrichtensender, France 24, publizierte jüngst eine Analyse, in der die Frage aufgeworfen wird, ob die Ukraine überhaupt imstande ist fortwährend hinlängliches Durchhaltevermögen aufzubringen. Unter der Sektion „Kann die Ukraine weiterhin durchhalten?“, wird mitunter ernüchternd resümiert:

“ Von der EU und den USA gelieferte Militärausrüstung und nachrichtendienstliche Daten, ermöglichten ukrainischen Kräften, den Vorstoß der im Donbass und entlang der Schwarzmeerküste vorrückenden russischen Truppen zu verlangsamen, aber nicht aufzuhalten.

Wodurch Russland in die Lage versetzt wurde seine Stellungen zu konsolidieren. Das bereits in den vergangenen acht Jahren auf der von Moskau annektierten Halbinsel, Krim, seine Militärpräsenz ausbaute.

Und bisher stoßen Selenskyjs Bitten um weitere fortschrittliche und kampfstärkere Waffen auf taube Ohren.

Marie Dumoulin, eine Direktorin am Think Tank „European Council on Foreign Relations“, blickt mit Sorge in den Winter. France 24 dazu:

„Zusätzlich wird die kalte Jahreszeit die Entschlossenheit der Ukrainer auf die Probe stellen. Sollten Treibstoffmangel, Strom- und Heizausfälle und andere Strapazen auf sie zukommen. Insbesondere wenn weitere Menschen durch die Kampfhandlungen vertrieben werden.

Dumoulin bemerkte, dass wenn der Unterricht im September wieder losgeht, 40% der ukrainischen Schulen geschlossen bleiben. Was eine schwere psychologische Belastung darstellen könnte.

Viel hängt von ihrer Kapazität ab den Winter durchzustehen. Dies gilt insbesondere für Diejenigen hinter den Frontlinien. Es wird schwierig,“ sagte sie.

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks, wird die exaltierte Solidarität mit der Junta in Kiew, allmählich von knallharter Ernüchterung eingeholt. Man hält es kaum für möglich, doch selbst der US-Nachrichtensender, CNN, schlägt inzwischen weitaus weniger frenetische Töne an, wenn es darum geht die aktuelle und künftige Konfliktsituation zu eruieren.

Von der kolportierten Parität auf dem Schlachtfeld, scheint man inzwischen vollends abgerückt zu sein. Stattdessen brachte es CNN kürzlich tatsächlich fertig, nicht nur im Selenskyj-Lager auf den Busch zu klopfen, sondern darüber hinaus. Der US-Nachrichtensender hörte sich bei diversen Sachverständigen, Diplomaten etc. um, von denen viele aufgrund der Polarisierung ihrer Sichtweisen auf Anonymität bedacht sind. In dem Artikel, der für den kommenden Winter einen nie dagewesenen Lackmustest für die europäische Unterstützung der Ukraine prädiziert, wird mitunter der unweigerliche Fluch der Kriegsmüdigkeit angesprochen:

„Neben den wirtschaftlichen und militärischen Kosten, welche die Großzügigkeit des Westens beeinträchtigen, gibt es zudem ernste Bedenken, dass die Welt von einer Kriegsmüdigkeit heimgesucht wird, da der Konflikt stagniert.

Damals im Februar, war es noch leicht auf den anti-Putin Zug aufzuspringen. Nun verweilt der Krieg in einer langweiligen strategischen Phase. Es gibt weniger Gewinne und Verluste und weniger Fotomöglichkeiten,“ sagte ein NATO-Diplomat.“

Der Autor bringt weitaus mehr Auffassung mit, als viele seiner deutschen Mainstream-Kollegen. Während hierzulande die Elfenbeinturm-Community den Schuss nicht hören will, schreibt der CNN-Publizist:

„Für europäische Nationen werden die kommenden Monate die härtesten sein. Seit Kriegsbeginn. Überall auf dem Kontinent werden Bürger die Krise der Lebenshaltungskosten verspüren. Einige werden sich entscheiden müssen, ob sie ihre Wohnung heizen, oder Nahrung zu sich nehmen. Diese Krise zeichnet sich ab, während viele europäische Länder bereits tausende von Ukrainer aufgenommen haben. Vor diesem Hintergrund wird es für politische Entscheidungsträger zunehmend schwieriger Geld und Energieaufwendungen zu rechtfertigen, um ein fernes Land zu unterstützen. Insbesondere wenn einige Bürger das Gefühl haben, dass sie großzügig genug waren.“

Auf den Punkt gebracht, bleibt da nur festzustellen.

Sobald die Öffentlichkeit Lunte riecht, dass Kiew diesen Konflikt nicht gewinnen kann, war es das mit dem Support, sagt Theresa Fallon, Direktorin am Think-Tank, Centre for Russia Europe Asia Studies. Diese äußerte gegenüber CNN:

“ In einigen Kreisen wächst die Sorge, dass wenn die Ukraine den Anschein erweckt gegen Russland zu verlieren, die Forderungen nach einer ausgehandelten Beilegung zunehmen werden. Selenskyj muss weiterhin an seiner PR-Magie festhalten und die Botschaft verbreiten, dass die Ukraine immer noch Fortschritte macht, hart kämpft und Waffen braucht.“

Hinzufügend fasste sie bündig zusammen, was wohl nicht wenigen desillusionierten Amtsträgern und Bürgern auf der Zunge brennt:

„Sobald die Leute merken, dass Kiew auf der Seite der Verlierer steht, werden sie sich fragen weswegen wir aufwendige Waffen an die Ukraine liefern, während eine Wirtschaftskrise ins Haus steht. Warum werfen wir gutes Geld Schlechtem hinterher?“

Im Mainstream-Kosmos jenseits der German-Blase, finden sich derweil etliche Publikationen dieser Art. So langsam kommt Bewegung ins Narrativ.

Wie wir eingangs anmerkten, schwebt die Sense von Father Time nicht über Putins, sondern über Selenskyjs Haupt. Viele unbeholfene deutsche Militärexperten blenden fortwährend etliche gravierende Faktoren aus. Ohne die es wesentlich leichter fällt auf den Trichter zu kommen, dass die Russen aus dem letzten Loch pfiffen.

Laut unabhängigen Sachverständigen, die weitgehend von den Leitmedien gemieden werden, rennen die im Donbass und Süden des Landes eingesetzten ukrainischen Truppen, gegen den übermächtigen russischen Fleischwolf an. Die Russen geben keinen Zentimeter besetztes Land her. Und Kiew scheint kein Gegenmittel zu finden. Daher rührt vermutlich der zwanghafte Drang nach Eskalation.

Kontinuierliche Angriffe auf das AKW, Saporischschja, Drohnen-Attacken und Sabotageakte auf der Krim, Meuchelmorde (Dugin) hinter feindlichen Linien etc. In jüngster Zeit setzt Kiew vermehrt auf eskalatorische Taktiken. Sämtliche Unternehmungen dieser Natur, zielen darauf ab den Kreml aus der Reserve zu locken. Es bedarf nur ein Momentum, welches eine direkte Einmischung der NATO nach sich zöge.

Sei es ein Super-Gau, ein False-Flag Attentat auf Selenskyj, oder ein unweigerlicher russischer Revanchismus, infolge eines sukzessiven Angriffs auf die Krim. Selenskyj und sein Dunstkreis haben unlängst mehrmals angedeutet die Seebrücke, die vom russischen Festland zur Halbinsel führt, ins Visier nehmen zu wollen.

Diese offenkundige Verzweiflung seitens Kiew, unterstreicht die von den oben zitierten Experten kommunizierte bittere Prognose für den Winter. Das Selenskyj-Regime ist auf einen baldigen Game-Changer angewiesen. Ohne NATO-Boots on the Ground, oder einer Flugverbotszone, ergo WW3, wird sich das Blatt nicht mehr wenden.

Und angesichts dieser verworrenen Gemengelage, sollte Russlands ruhiger Kugelschub mitnichten fehlgedeutet werden. Bei Kiew und seinen Supportern macht sich die Gewissheit breit, dass ein Kriegswinter kaum durchzustehen ist. Wenn ich als Gegnerschaft unentwegt so etwas zu hören bekäme, würde ich eine dementsprechende Hinauszögerung anstreben.

Der weit unterschätzte Kreml hat Wege und Mittel Märkte ins Wanken zu bringen und Europa in die Knie zu zwingen. Ohne russisches Gas hätte es kein Wirtschaftswunder gegeben. Germans deal with it. Und das heuchlerische Gezeter über den Erwerb fossiler Brennstoffe bei Kriegsverbrechern, könnt ihr euch ebenfalls sparen. Bisschen mal rückblickend in der Historie von Uncle Sam umschauen, ehe man fortwährend Diskrepanzen erbricht.

Aut.R.R.

5 Kommentare

  • Schon wieder ein dummblöder Moskauer Propagandaartikel…kapiert endlich dass die Moskauer Naziclowns am Ende sind…der Zusammenbruch der ruSSischen Politmafia naht, sie bomben sich schon selbst die Ärsche weg!!! Die angekündigten Moskauer Wunderwaffen kamen nie…von wegen die haben noch nicht richtig angefangen…nur leere Drohungen, aber was will man von einer nichtsnutzigen Faschistenbande auch mehr erwarten…

    • Amüsante Sichtweise! Welches Dope rauchst Du?

    • Du gehörst wahrscheinlich zu den verwöhnten Westlern, die sich an Washingtons Fast-Food-Kriege gewöhnt haben..Shock and Awe-….Teppichbombardierungen….Städte in Nachkriegs-Dresden verwandeln…Du Nichtsahnender glaubst du wirklich es wäre ein Problem ohne Rücksicht auf Verluste aus der Ferne Kiew in Schutt und Asche zu legen…Schon mal was von Marschflugkörpern gehört…Russland könnte den ganzen Tag lang aus hunderten Kilometern Entfernung Cruise Missiles Stürme entfachen und zusätzlich hunderte Luftschläge fliegen lassen… Danach Dresden halt…Der Westen der Ukraine ist eh uninteressant, da gesamte Industrie im Osten verortet…Kleiner Tipp Nicht nur engstirnig den Mainstream-Einheitsbrei wegatmen, sondern aufgeschlossen der Gegenseite zuhören…Machen wir auch…Und in dem Artikel werden deine narrativen Götter zitiert…CNN, und France 24…Dennoch die Hofmänner die Du die knallst sind von einem anderen Stern…Prosit

  • Kann ich auch etwas von dem Zeugs haben, das du rauchst, Peterle?

  • guckt euch doch an wie der typ schreibt,die völlige verblödung und unkenntnis der sachlage. die nazis sitzen also in moskau..? man man

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