Ukrainische Menschenrechts-Chefin abgesetzt. Nach unhaltbarer Propagandakampagne über „Kindervergewaltiger“ in russischer Armee, erfolgt achtkantiger Rausschmiss.

Die Schaudergeschichten Kinder vergewaltigender russischer Truppen, schwirren bis dato in den Köpfen kriegslustiger Demagogen herum. Sowohl für politische als auch mediale Propagandisten, scheint es nahezu obligatorisch zu sein angeblich von Russen verübte Gräueltaten und Kriegsverbrechen, als emotionale Komponente ins unsachliche Narrativ einzubinden.

Erst neulich bei der homogenen Talkrunde von Markus Lanz, wurde dieses Phänomen mal wieder beispielhaft ausgelebt. Als die Politikwissenschaftlerin, Ulrike Guerot, vergebens versuchte darauf hinzuweisen, dass der Ukraine-Konflikt kein Zufallsprodukt und der Westen nicht ganz unschuldig sei, fiel Lanz aus allen Wolken und fing damit an diverse fragliche News-Stories hervorzukramen, welche in Erfahrung gebracht haben wollen, dass russische Soldaten diesen und jenen Zivilisten willkürlich „abgeschlachtet“ hätten.

Die dabei von dem Kommentatoren an den Tag gelegte und von heuchlerischer Hysterie erfüllte Körpersprache, ist ein Attest für seine Disqualifikation, sich an einem ausgewogenen kompromissbereiten und einsichtsvollen Dialog zu beteiligen. Lanz fiel Guerot, die mehrfach darum bat sie aussprechen zu lassen, permanent ins Wort und schweifte immer mehr ab ultimative Schwarzweiß-Antworten einzufordern. Von unterbelichteter Natur wie, „ist das so, ja oder nein.“ Die Politikwissenschaftlerin ließ sich nicht auf die „Are you with us or with the…..“-Mätzchen ein und Lanz ziemlich alt aussehen.

Die angestrebte totale Entmenschlichung der russischen Ethnie, ist ein abstoßendes Unterfangen, dass zunehmend grässlichere Züge annimmt. In diesem institutionalisierten Hassklima, ist es für die Architekten dieser Hetze umso leichter dem Feindbild extrem abwegige und über das Ziel hinausschießende Charakteristiken anzudichten. Die emotional vorgegarte Masse wird der Konsensfabrik ehe alles abnehmen. Je grauenhafter der konditionierende Kontext, desto einfacher die Programmierung, lautet die Devise.

Unmittelbar nach der perfide eingefädelten Butscha-Inszenierung, entfaltete sich eine Barrage ukrainischer Desinformationen, die russische Soldaten als „Vergewaltiger“ und „mordlüsterne Kinderschänder“ porträtierten. Etliche westliche Politiker und Medienvertreter trällerten unverifiziert nach und seit jeher sind derartige schwerwiegende Anschuldigungen fester Bestandteil der gebetsmühlenartig kolportierten Infamien.

Hierzu sollte man hingegen wissen, dass die Quellen, der mitunter äußerst detailliert „dokumentierten“ makabren Sexualverbrechen und Vergewaltigungsvorwürfe, ausschließlich im ukrainischen Machtapparat zu finden sind. Genaugenommen war es eine Person, die aufgrund ihres Hanges haltlose und reputationsschädigende Märchen auszubrüten, inzwischen ihren Posten räumen musste. Die Rede ist von der ehemaligen Ombudsfrau für Menschenrechte, Ludmila Denissowa. Die 2019 von Selenskyj berufene „Menschenrechtlerin“ geriet im Vorfeld ihres achtkantigen Rausschmisses schwer in die Kritik, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen.

Der ukrainische Parlamentsabgeordnete Pavlo Frolov prangerte beispielsweise an:

„Die unübersichtliche Medienarbeit der Ombudsfrau, betreffend der zahlreichen Details von „Sexualverbrechen, die auf unnatürliche Weise verübt wurden,“ und den unbewiesenen „Kindervergewaltigungen“ in den besetzten Gebieten, hat der Ukraine nur geschadet.

Ein Verbund von 89 ukrainischen Journalisten, 51 Rechtsanwälten, Menschenrechtsaktivisten und anderen einflussreichen Figuren, forderte Denissowa auf, es gut sein zu lassen und verlangte ihren Rücktritt. In einer diesbezüglichen Stellungnahme heißt es mitunter:

Sexualverbrechen im Krieg, sind Familientragödien. Ein schwieriges und traumatisierendes Thema. Kein Thema für Publikationen, im Geiste der skandalösen Chronik. Im apriorischen Ausnahmezustand, sind wird auf die offiziellen Informationen von Amtsträgern angewiesen. Wir haben keine Möglichkeit diese von anderen Quellen verifizieren zu lassen. Auf diese Weise, verbreiten wir Botschaften von der Menschenrechtskommissarin. Und de facto nehmen wir diese einfach für bare Münze.

Also das Ausschlachten unhaltbarer Informationen „die russische Atrozitäten“ in den Raum stellen, geht gar ukrainischen Abgeordneten, Medienvertretern und Anwälten gegen den Strich. Wenn man Propagandamaterial ausarbeitet, sollten die Urheber pedantisch darauf bedacht sein, bloß nicht zu viel des Guten beizugeben. Denn Geschichten von „irakischen Soldaten, die Säuglinge aus Brutkästen reißen und auf den Boden schmeißen“, oder von „russischen Soldaten, die gar Babys vergewaltigen,“ lassen aufgrund ihrer deutlich übertriebenen Charakteristik Zweifel an der Echtheit aufkommen.

Und wie es der weiter oben zitierte ukrainische Politiker richtigerweise konstatierte, ist es höchst rufschädigend, wenn sich herausstellt, dass es sich schier um erlogene Fantastereien handelt. Wie im Falle der Brutkästen-Story, die letztlich als miserable PR-Kampagne desavouiert wurde.

Das die Chefin für Menschenrechte über Nacht ihren Platz räumen musste, ist ein Schlag ins Gesicht der hyperventilierenden Putin-Hasser. Die marodierend jedweden Diskurs zersäbeln, indem sie á la Lanz reflexartig die Gräueltaten-Litanei herunterrattern, um anschließend das Argument anzuführen, dass der „Diktator im Kreml“ nicht mit sich reden ließe. Ergo die Aufnahme von Verhandlungen reine Zeitverschwendung sei.

Bemerkenswert ist hierbei, dass die Verfechter der anti-russischen Haltung unter historischer Amnesie zu leiden scheinen. Zumal offenbar in Vergessenheit geraten ist, was die USA im irakischen Abu-Ghureib Gefängnis und darüber hinaus auf den Schlachtfeldern Afghanistans etc. für Kriegsverbrechen verübt haben. Als Lanz in seiner Sendung versuchte Ulrike Guerot kleinzukriegen, warf er ihr folgende versinnbildlichende Frage an den Kopf:

„Ist es sozusagen eine Sache der NATO, wenn man Jemanden der mit dem Fahrrad vom Einkaufen nach Hause kommt, einfach von diesem Fahrrad runterballert? Kämpft man dann gegen die NATO, oder ist man dann Jemand der jede Hemmung, jede Moral, alles was irgendwann mal Anstand war, was man selbst im Krieg nicht macht, verloren hat? Hat das irgendwas mit der NATO zu tun?“

Gegenfrage was hatten die Hunderten zerfetzten Zivilisten der in Schutt und Asche gelegten syrischen Stadt Rakka mit der ISIS zu tun? Die Shock and Awe-Operation des US-Militärs, das mehr Artilleriegeschosse auf das ISIS-Kalifat herabregnen ließ als im gesamten Vietnamkrieg, wurde seinerzeit gar von den Vereinten Nationen scharf kritisiert. Im benachbarten Irak forderte die US-geführte anti-ISIS-Operation 40 000 Zivilopfer. Wie viele andere auch scherte sich Markus Lanz damals einen Dreck um diese Menschenleben. Und nun heuchelt er Mitgefühl und Erschütterung vor. Ekelerregend um es kurz zu machen.

Aut.R.R.

4 Kommentare

  • „Ich liebe den Verrat, aber ich hasse die Verräter.“ (J. Cäsar?) – Undank ist der Welten Lohn. Dieses Beispiel WIRD Schule machen, wie weitere. Zelenskis Führung, die dahinter stehende US-amerikanische, entlarvt das verbrecherische System, zerlegt sich selbst, schneller, als ich es für möglich gehalten habe.
    Aber Achtung, je mehr sie ins Hintertreffen kommen, desto aggressiver dürften sie werden und die eventuell noch vorhandenen Skrupel könnten mit den Masken fallen. Menschen seid wachsam, unser Feind steht im eigenen Land! Wir können mit unserem Kampf hier auch den russischen gegen die US/Natod-Nazis unterstützen.

  • Zitat aus dem Artikel:

    „Die angestrebte totale Entmenschlichung der russischen Ethnie, ist ein abstoßendes Unterfangen, dass zunehmend grässlichere Züge annimmt. In diesem institutionalisierten Hassklima, ist es für die Architekten dieser Hetze umso leichter dem Feindbild extrem abwegige und über das Ziel hinausschießende Charakteristiken anzudichten. Die emotional vorgegarte Masse wird der Konsensfabrik ehe alles abnehmen. Je grauenhafter der konditionierende Kontext, desto einfacher die Programmierung, lautet die Devise.“

    Ja – so ist das und dieses Konzept hat sich, seitdem es im 1.WK gegen die Deutschen praktiziert wurde („die Deutschen fressen kleine Kinder“), offenbar so gut bewährt, daß es immer wieder für Kriegspropaganda benutzt werden kann.

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