Afrika Impfquote 6% dennoch Corona nur Hintergrundrauschen. Forscher sprachlos! Urplötzlich Kreuzimmunität wieder möglicher Faktor. (Op-Ed)

Afrikas Impfquote beläuft sich gerade einmal auf 6% und Corona ist wenn überhaupt nur noch ein Hintergrundrauschen. Hier im nördlichen Abendland wird hingegen nachdrücklich insistiert, dass eine hohe Impfquote über Leben und Tod entscheide. Worauf beruhen jene offensichtlichen kommunikativen und realitätsbezogenen Diskrepanzen, die immer mehr Wissenschaftler vor ein „Rätsel“ stellen?

In einem kürzlich erschienenen Beitrag von dem US-Nachrichtensender, abc-News, der sich der aktuellen Corona-Lage auf dem schwarzen Kontinent widmet, heißt es unter anderem:

Doch in Afrika geht etwas mysteriöses vor sich, was Wissenschaftler sprachlos macht,„sagte Wafaa El-Sadr, Vorsitzende von Global Health an der Columbia Universität . „Afrika verfügt nicht über die Impfstoffe und die Ressourcen zur Bekämpfung von Covid-19, die sie in Europa und den USA haben. Doch sie scheinen sich besser zu schlagen.

Nachdem der Hinweis auf die vergleichsweise mickrige Impfquote hervorgehoben wird, zählt der Autor unter Berufung auf Wissenschaftler thesenhafte Possibilitäten auf, weswegen die „Jahrhundertpandemie“ in Afrika einfach keinen Fuß fassen will.

Interessanterweise wird des Weiteren die ebenfalls bis dato als Hirngespinst abgetane Kreuzimmunität, als etwaige Begründung in Betracht gezogen.

„Einige Wissenschaftler sagen, dass die junge Population auf dem Kontinent- das Durchschnittsalter beläuft sich auf 20 im Gegensatz zu West-Europa 43- gepaart mit einer geringeren Urbanisierung und der Tendenz mehr Stunden an der freien Luft zu verbringen, möglicherweise die tödlicheren Effekte des Virus eingedämmt hätten. Mehrere Studien versuchen zu erforschen, ob es etwaig andere Erklärungen dafür gibt, einschließlich genetische Ursachen oder in der Vergangenheit durchgemachte parasitäre Infektionskrankheiten.

Am Freitag gaben in Uganda tätige Forscher bekannt, dass sie herausgefunden hätten, dass Covid-19 Patienten, die hochgradig dem Malaria-Virus ausgesetzt waren, im geringeren Maße schwere Krankheitsverläufe und Tod erleiden als Menschen die weniger mit der Krankheit in Berührung kamen.“

Die besagten Wissenschaftler waren laut eigenen Aussagen der festen Überzeugung, dass sich mit Blick auf die Erfahrungen mit der Virus-Kombination Ebola-Malaria, ein ungünstiger Krankheitsverlauf abzeichnen würde, doch mussten frappierend feststellen.

Wir waren wirklich sehr überrascht, das Gegenteilige zu beobachten-nämlich das Malaria etwaig eine Schutzwirkung mit sich bringt, “ so Jane Achan Malaria Expertin und Co-Autorin einer darauf basierenden Studie die unlängst im Rahmen einer Zusammenkunft der American Society of Tropical Medicine and Hygiene präsentiert wurde.

Sowohl die natürliche als auch die Kreuzimmunität werden in Deutschland nicht anerkannt. Es findet überhaupt keine Evaluierung der beiden gewichtigen Faktoren für epidemische Lagen statt, geschweige denn eine Berücksichtigung.

In Anbetracht der Forschungsergebnisse aus Afrika, wäre es eigentlich dringlichst in Erfahrung zu bringen, ob und inwiefern eine durchgemachte Grippe, Tuberkolose oder Pneumonie dabei hilfreich sein könnte einen ähnlich gestrickten Erreger zu besiegen.

Die These das die Demographie Afrikas womöglich eine Rolle spielt, ist zu vage als das sie für voll genommen werden könnte.

Denn der US-amerikanische Bundesstaat Florida etwa, weist landesweit das höchste Durchschnittsalter auf. Im Sunshine State genießen seit jeher pensionierte Amerikaner ihren Lebensabend. Und gleichwohl Floridas Gouverneur, Ron De Santis, dem Lockdown-Wahn bereits September 2020 einen Riegel vorschob und den Bundesstaat sozusagen in den Prä-Corona-Status zurückversetzte, verzeichnet Florida die niedrigsten „Pandemie-Werte“ in den USA.

Überdies hat De Santis der Impf-Tyrannei Washingtons den Krieg erklärt. Das heißt der Gesundheitsstatus darf nicht zu einer gesellschaftlichen Exklusion führen. Indiskriminierende-Gleichberechtigung ist das Stichwort. Unabhängig davon ob jemand geimpft oder ungeimpft ist. Diese Einstellung geht nicht daccord mit einer herabwertenden Segregation. Insofern sind in Florida und anderen republikanisch regierten Hochburgen, staatlich verordnete Impfpässe verboten.

Also in dem an der US-Ostküste gelegenen Bundesstaat, sterben durchschnittlich nicht mehr Betagte Menschen als in den Jahren zuvor. Und dies hat rein gar nichts mit der Impfqoute zu tun, die sich genauso wie in Deutschland bei ungefähr 69% einpendelt.

Wobei diesbezüglich stetig wiederholt werden muss, dass das Robert Koch Institut (RKI) längst eingeräumt hat, dass die hauseigene Datenerfassung etliche enorme Krater aufweist und demzufolge es unmöglich erscheint, eine profunde Einschätzung der Impfquote abzugeben. Nichtsdestotrotz ginge das RKI von einer eklatanten Unterschätzung aus. Somit kam die Bundesbehörde auf den Trichter das die Impfrate der über 18 jährigen bei bereits über 80% läge.

Also die altersbedingte Demographie ist in Florida kein ausschlaggebender Faktor für die niedrigen Zahlen. Was im Sunshine-State hingegen anders als in vielen Ländern gehandhabt wird, sind die Testungen. Hinsichtlich seiner etlichen diagnostischen Marotten hat die Landesregierung vor geraumer Zeit Labors angewiesen, fortan gewisse PCR-Kriterien festzuhalten. Wie etwa den Zyklusschwellenwert (Ct), der bei minimalster Überschreitung dazu tendiert falschpositive Fehldiagnosen zu erstellen.

Die Verklausulierung und Verklärung von Sachverhalten, die bei objektiver Abwägung eigentlich begreiflich gemacht werden können, ist seit Menschengedenken eine Stärke der Herrschenden. In dem Klassiker 1984 geht es auch darum, dass fortwährende Geschichtsumschreibungen und Abänderungen von Statistiken und Rohdaten zu einer gesellschaftlichen Ignoranz führen. Weil die Untertanen schier nicht mehr durchschauen, was die Obrigkeiten ausbrüten, schalten sie ab und ergeben sich ihrem tragischen Schicksal.

Das alltägliche mediale Pandemie-Gewitter gepaart mit teilweise widersprüchlichen Aussagen seitens Politikern, vermengt mit Fachchinesisch und etlichen P-Hacking-Parametern und unterrührt mit kontinuierlicher Panikmache, zielen darauf ab die Menschen kleinzukriegen.

Der Großteil der Deutschen hat angesichts dieser unergründbaren und chiffrierten Flut an Informationen längst kapitulierend die weiße Fahne gehisst und lässt sich nur noch von bruchstückhafter Emotion treiben. Ohne überhaupt zu verstehen, was da eigentlich mit Ihm geschieht, rekapituliert der Otto-Normalo die volksverhetzenden Schlachtrufe, die ihm von den Abendnachrichten etc eingetrichtert werden.

Zumeist Deutsch sprechende Individuen ohne Englisch Kenntnisse, die zur Erweiterung des pandemischen Horizonts unabdinglich sind, schwingen sich etwa als Besucher von Weihnachtsmärkten dazu auf den KZ-Aufseher zu mimen und geben unter anderem von sich, dass „Ungeimpfte hier nichts zu suchen“ hätten. Herrlich diese inhumanen Exemplare, die offenbar die Geschichte nicht kennen und demnach verdammt sind sie zu wiederholen. Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Das „Pandemie-Wunder“ Afrika wird wohl künftig kaum mehr Beachtung finden. Dort wo Corona mysteriöserweise „Milde walten lässt“, emittieren keine sensationellen Schlagzeilen. An der dritten Welt ziehen die „Alpha, Beta, Delta“ und „Omikron“ Stürme vorbei und die Wissenschaftler stehen wie der Ochs vorm Berg.

All die Kassandrarufe, die mitunter kontinuierlich von dem „philanthropischen“ Gesundheitsmäzen, Bill Gates abgesetzt wurden, sind im Winde verhallt. Gates prognostizierte fortwährend, Afrika stünden die schlimmsten Zeiten bevor. Das Corona-Virus würde gar Ebola in den Schatten stellen, hieß es. Nichts von dem ist eingetreten.

Doch nach 20 Monaten irreführenden Pandemie-Drill erwecken die oben zitierten Erkenntnisse der Forscher aus Uganda ein wenig Hoffnung. Denn unser Immunsystem ist derartig Komplex gestrickt, dass gar unbefangene Spezialisten auf diesem Gebiet zugeben müssen, dass die Vorgänge der körpereigenen Abwehrreaktion noch längst nicht in ihrer Vollständigkeit eruiert worden sind. Warum erkranken etwa gleichaltrige Menschen mal mehr, mal weniger an einer Virusinfektion?

Die sogenannte Kreuzimmunität wurde hin und wieder sogar von deutschen Leitmedien aufgegriffen.

Der mDR vermeldete erst vor kurzem unter Berufung auf britische Forscher: Kreuzimmunität: Einige Menschen offenbar Super-Resistent gegen Sars Cov-2.“ Und weiterführend: „Vorangegangene Erkältungen könnten kreuzreaktive T-Zellen hervorgebracht haben.“

Hingegen fließen solche wichtigen und lange bekannten Erkenntnisse, nie in die Gesamtstrategie der Bundesregierungen ein.

Und wer nun mit dem mittlerweile nur noch abfuckenden Argument Einspruch erheben will, dass ein Zusammenbruch des Gesundheitswesens dringlichst verhindert werden müsse und ausschließlich die Ungeimpften für dieses Dilemma verantwortlich seien, dem empfehlen wir sich den auf dem Nachrichtenportal RT.De veröffentlichten Meinungsartikel von Susan Bonath durchzulesen. In diesem gibt die Autorin unter Quellenverweisen mitunter an:

Doch auch dieser Vorwurf hinkt gewaltig. Laut DIVI-Intensivregister sind die Erwachsenen-Intensivstationen derzeit insgesamt eben nicht voller als im letzten Jahr. Das Gegenteil ist der Fall, wie ein aktuelles Beispiel zeigt: Am 30.November 2021 wurden laut DIVI 19.823 Erwachsene in Deutschland intensivmedizinisch behandelt – am 1. Dezember 2020 waren es 20.432 Erwachsene, also etwa drei Prozent mehr.

Das Problem ist wohl eher: Vor einem Jahr waren den DIVI-Daten zufolge insgesamt rund 25.000 Intensivbetten für Erwachsene einsatzbereit. Heute stehen hingegen noch etwas mehr als 22.000 Betten zur Verfügung. Im Oktober 2020 gab des den Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sogar noch mehr als 27.000 Betten in Deutschland für Schwerkranke. Das ist ein Schwund um 5.000 Betten innerhalb eines Jahres. Und die DIVI nannte auch den Grund: Personalnot.

Zur allgemeinen Auslastung deutscher Krankenhäuser ergänzte sie:

Auch im größeren Rahmen zeigt sich eine niedrigere Auslastung der Kliniken. Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) stellt regelmäßig Daten von etwa einem Viertel aller Kliniken in Deutschland zur Verfügung, die in dem Verband organisiert sind. Für das erste Halbjahr 2021 liegen die Auswertungen bereits vor. Demnach wurden in diesen Häusern 2020 fast 14 Prozent und bis Juni 2021 sogar fast 15 Prozent weniger Patienten behandelt als noch 2019. Auf den Intensivstationen waren es der Analyse zufolge im vergangenen Jahr rund 8,5 Prozent Patienten weniger, im ersten Halbjahr 2021 sogar 11,5 Prozent weniger als im Jahr vor der Pandemie.

Und zur Mär das hauptsächlich ungeimpfte Corona-Patienten die Intensivstationen fluten schrieb Bonath aufschlussreich:

Wie der Journalist Boris Reitschuster dokumentierte, sagte der DIVI-Präsident Gernot Marx jedenfalls Mitte November im Hauptausschuss des Bundestages, der Impfstatus von Patienten werde nicht systematisch übermittelt. Regierungs- und Ministeriumssprechern hielten zwar dagegen –nur Zahlen nannten sie keine. Ihre Äußerungen erschöpften sich in Beschreibungen wie „gehäuftes Auftreten von Ungeimpften“ in Kliniken, das „überproportional groß“ sei. Eine Beweisführung geht anders.

Falls Sie es nicht begriffen haben. Diese bemerkenswert von Susan Bonath zusammengefügten faktischen Tatsachen, zerlegen den derweil zu vernehmenden Tenor, der klangvoll verheißen lässt, dass halb Deutschland zeitnah seinem Ende entgegensehe, nur weil eine große Minderheit ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit wahrnehmen will.

Offenbar zusammengereimter Kokolores, der hingegen von den meisten als bare Münze genommen wird. Es ist extrem frustrierend mit ansehen zu müssen, wie Deutschland geistig vor die Hunde geht. Man kann es leider nicht anders ausdrücken. Das Land der Dichter und Denker ist verkommen zum Hinterhof der Spinner und Henker.

Das gebetsmühlenartig herausgefeuerte Mantra sich an „DIE WISSENSCHAFT“ zu halten oder ihr zu folgen, ist Hanebüchen. Es gibt nicht „DIE WISSENSCHAFT“. Denn Wissenschaft ist sich nie einig. Und wie der Philosoph Bertrand Russell es einst ausdrückte: „Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.“

Dem stimmen wir zu.

Aut.R.R.

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