Venezuela: Entlarvte Mainstream-Propaganda und False-Flag-Momente (Kommentar)

Jede von den Vereinigten Staaten entfachte Regime-Change Hysterie braucht einen Inkubator, und die dazu gehörigen False Flag-Momente. Im Falle Venezuelas ist es die von Washington geschaffene humanitäre Kriegszone an den Staatsgrenzen des Landes, die seit über zwei Wochen nicht mehr aus den Medien wegzudenken ist.

Wie zu jeder gehabten Vorkriegsstimmung klafft die Berichterstattung, bezüglich der aktuellen Lage in Venezuela weit auseinander. Zu einem projiziert die Konsensfabrik eine realitätsferne Matrix auf die Masse, zum anderen fechtet die alternative Journalismus-Front die derweil kursierende abwegige Version der Ereignisse an, und bemüht sich darum fundiert darzulegen was die USA wirklich im Schilde führen.

Wie oben in der Einleitung hervorgehoben wurde, sind aufrührerische Agenden von einer inszenierten Initialzündung, sprich einem False-Flag-Moment abhängig , der wenn er glückt ein Impulsgeber für einen bewaffneten Konflikt sein kann.

Am Wochenende fand inmitten des Tumults an der kolumbianischen Grenze zu Venezuela ein Ereignis statt, das zum Anlass genommen wurde um die schwer unter Beschuss geratene Maduro-Regierung fälschlicherweise zu dämonisieren.

Ein in Flammen aufgehender angeblich mit Hilfsgütern beladener Lastwagen, ist zum Gegenstand der anti-Maduro-Propaganda geworden. Neben den Mainstream-Medien machten hochrangige US-Amtsträger venezolanische Sicherheitskräfte, für den Akt verantwortlich.

Der amerikanische Außenminister, Mike Pompeo, ließ beispielsweise via Twitter verlauten, das er von dem Anblick “brennender Hilfsgüter-Trucks” angewidert sei, und suggerierte mit der Fragestellung “welche Art von Tyrann verhindert das Nahrung zu hungernden Menschen gelangt,” wer nach seiner voreingenommenen Auffassung die Verantwortung für den Zwischenfall, an der kolumbianischen-venezolanischen Grenze trägt.

Die von den USA erhobenen Vorwürfe und bodenlosen Schuldzuweisungen sind unmittelbar nach ihrem Aufflammen im Keim erstickt worden, da sich inzwischen herausgestellt hat wer tatsächlich den Lastwagen in Brand gesteckt hat.

Die beiden derzeit sich in Caracas befindlichen Investigativ-Journalisten, Max-Blumenthal und Dan Cohen wiesen auf ihrem jeweiligen Twitter-Account darauf hin, das gewaltbereite oppositionelle Elemente sogenannte
Guarimberos anhand von Molotov-Cocktails den Truck anzündeten, was eindeutig aus einem viral gegangenen Video hervorgeht. Cohen postete ein weiteres Video, das die aufrührerischen Demonstranten dabei zeigt, wie sie Molotov-Cocktails präparieren.

Der sich am Wochenende in der humanitären Kriegszone an den Grenzen Venezuelas abspielende Tumult war in vielen Punkten aufschlussreich, da hinsichtlich der rapiden Verbreitung von Meldungen in den sozialen und alternativen Medien, so einiges an Regime-Change Taktiken entlarvt worden ist.

Laut der Internationalen Föderation für das Rote Kreuz und den Roten Halbmond (IFRC) sei in Erfahrung gebracht worden, das
an der kolumbianisch-brasilianisch-venezolanischen Grenze protestierende Individuen, unrechtmäßig Uniformen der hiesigen Roten-Kreuz Ableger getragen hätten.

Die IFRC forderte von den angesprochenen Personen derartige Aktivitäten strengstens zu unterlassen, da sie die “Neutralität”, “Unparteilichkeit” und “Unabhängigkeit” der Organisation aufs Spiel setzen würden.

Die oppositionellen Elemente auf die die IFRC hinweist, sind vermutlich Agents-Provocateurs die sich unters Volk mischen und Gewaltakten nachgehen, währenddessen sie Rote-Kreuz Uniformen tragen.

Den Anschein zu erwecken man gehöre einer internationalen Hilfsorganisation an, hat vielerlei Vorteile. Solche Täuschungsmanöver bewirken das Sicherheitskräfte die von einem Mob emittierende Gewalt nicht rigoros beenden können, sondern gezielter vorgehen müssen um letale Zwischenfälle zu vermeiden, da die Gegenseite darauf brennt das sich solch eine nicht abgewägte Überreaktion zuträgt.

Wenn sich als Rote-Kreuz Mitglieder ausgebende Personen an violenten Übergriffen beteiligen, und aufgrund dessen in die Schusslinie von reagierenden Soldaten oder Polizisten geraten, besteht unentwegt die Gefahr das ein fadenscheiniger Rote-Kreuz-Helfer sein Leben lassen könnte, und eine inszenierte Welle der Empörung und Entrüstung entfachen würde.

Im übrigen dient die trügerische Leidenschaft für das Tragen von fremder Etikette der Unterwanderung.

Momentan haben die medialen Sprachrohre der US-Regierung alle Hände voll zu tun, um das dahin bröckelnde Momentum von dem selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guiado, aufrechtzuerhalten.

Ihrer Maduro-böse Guaido-gut Linie bleiben die Leitmedien treu, und interpretieren die Situation in Venezuela dahingehend, als ob das gesamte Land sich gegen Nicolas Maduro aufgelehnt hätte.

Zudem wird die venezolanische Opposition überproportional aufgebauscht, und in der Überzahl dargestellt. Jeff Bezos mediales Aushängeschild, die Washington Post, berichtete über das von dem britischen Milliardär, Richard Branson, an der kolumbianischen Grenze zu Venezuela veranstaltete Benefizkonzert zunächst, das diesem 200 000 Menschen beigewohnt hätten.

Angesichts der skeptischen Stimmen bezüglich der Anzahl der Konzertbesucher, rückte die Tageszeitung abrupt von ihren Angaben zurück, und änderte ihren Artikel ab indem sie die 200 000 Konzertbesucher nicht mehr erwähnte.

Der Moon of Alabama Blog veröffentlichte eine bemerkenswerte Analyse, die feststellte das nicht mehr als 20 000 Personen auf dem Benefizkonzert zugegen waren.

Max Blumenthal der Journalist auf den bereits in diesem Artikel verwiesen wurde, veröffentlicht gegenwärtig Video-Berichte aus erster Hand die die virulente Mainstream-Propaganda kontinuierlich widerlegen.

Kürzlich begab sich Blumenthal in Außenbezirke von der venezolanischen Hauptstadt Caracas, und besuchte dort offene Märkte, die von der venezolanischen Regierung fortwährend mit Nahrungsmitteln und Hilfsgütern beliefert werden.

Vor diesem Hintergrund sei gesagt das wir uns erst in der Aufwärmphase des Regime-Changes in Venezuela befinden, und stark davon auszugehen ist das die Mainstream-Propaganda und das damit einhergehende Säbelrasseln erheblichst zunehmen werden. Die Vereinigten Staaten haben deutlich zu verstehen gegeben das sie alles daran setzen werden die Maduro-Regierung zu stürzen. Koste es was es wolle! Insofern sollte man auf alles gefasst sein.

Verf.R.R.

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