USA ergreifen Maßnahmen um türkische Operation gegen SDF abzuwenden

Das US-Militär soll zwei weitere Basen in der Provinz von Rakka nahe der Grenze zur Türkei errichtet haben während die US-gestützten Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF) Militärkonvois in die Region entsendeten um die bevorstehende Invasion der türkischen Armee zu konfrontieren, darüber berichtete das libanesische Nachrichtenportal Al-Masdar-News (AMN) unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR).

Laut der SOHR seien die US-Militärbasen in der Umgebung der Stadt 
Tal Abyad im Norden Rakkas gebaut worden. Diesbezüglich hob die Beobachtungsstelle die Regionen Tal Rakbeh und Al-Jeib hervor.

In den vergangenen 20 Tagen sollen insgesamt drei Basen errichtet worden sein, hieß es. Quellen der SOHR haben indes verlauten lassen das die SDF hunderte Kämpfer und schweres Militärgerät inklusive Panzern und Haubitzen entsendet hätten.

Laut AMN hieß es in lokalen Medienberichten das das türkische Militär Stellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Kobani bereits unter Beschuss nahm. 

Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, sagte am Samstag das seine Kräfte die östlich des Euphrats ansässigen kurdischen Milizen begraben würden sollten sie die Region nicht verlassen.


Mindestens 15 000 FSA-Terroristen stehen in den Startlöchern um unter türkischer Flagge in von kurdischen Terroristen gehaltenen syrischen Grenzgebieten einzufallen.

Ob dies geschehen wird hängt von den Vereinigten Staaten ab, die wahrscheinlich doch wie weiter oben geschildert wurde Vorkehrungen treffen um den NATO-Partner im letzten Moment auszubremsen.

In Bezug auf die türkische Übernahme Afrins konnten sich die USA noch herauswinden, und begründeten ihre Zurückhaltung damit das die in Afrin stationierten YPG-Kräfte nicht der Anti-ISIS-Operation unterliegen würden.

Dies trifft jedoch auf diverse von Ankara ins Auge gefasste Städte nicht zu. In Manbij oder im kürzlich von dem türkischen Militär unter Beschuss genommenen Kobane (Ayn al-Arab) sind US-gestützte Kräfte präsent.

Demnach kommen die USA wohl nicht drum herum Farbe zu bekennen. Sprich die Kurden mal wieder fallen zu lassen, oder zu riskieren das Zerwürfnis zwischen den türkischen und amerikanischen NATO-Partner auszuweiten.

Da das regionale Bestehen der Türkei von dem Wohlwollen der Vereinigten Staaten abhängt, ist davon auszugehen das Washington sich für seinen Stellvertreter einsetzen wird um die türkische Intention einzudämmen.

Verf.R.R. 

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