CIA unterrichtet US-Senatoren über Kashoggi Mord- Fazit “Smoking Saw”

Ein geheimes Briefing der CIA-Direktorin Gina Haspel hat offenbar diverse US-Senatoren in ihrem Glauben bestärkt das der saudische Kronprinz, Mohammed Bin-Salman, persönlich für die Tötung von Jamal Kashoggi verantwortlich ist, darüber berichtete der russische Nachrichtensender RT.

Haspel erschien am Dienstag auf dem Capitol Hill um ein Dutzend US-Senatoren über die CIA-Erkenntnisse hinsichtlich der Tötung Kashoggis im saudischen Generalkonsulat in Istanbul zu unterrichten.

“Für mich steht es außer Frage das der Kronprinz MBS die Tötung anordnete, die Tötung überwachte und genau wusste was passierte. Es vorausplante. Wenn er vor einer Jury stünde, würde er in 30 Minuten verurteilt werden, ” so Senator Bob Corker (R-Tennessee) nach der Unterrichtung durch Haspel.

“Es ist keine qualmende Waffe, es ist eine qualmende Säge,” sagte der republikanische Senator Lindsey Graham, womit er sich auf Medienberichte bezog aus denen hervorging das Kashoggi innerhalb des Konsulats mit einer Knochensäge zerlegt worden sei, so RT.

“Es besteht null Möglichkeit, null, das sich dies ohne den Kronprinzen auf diese organisierte Weise zutrug ,” fügte Graham hinzu.

Laut RT habe sich Graham auf die Seite der Kritiker von Trumps Haltung gegenüber Saudi-Arabien in Bezug auf die Ermordung Kashoggis geschlagen.

In einem von ihm verfassten im Wall Street Journal veröffentlichten Artikel schrieb Lindsey Graham das Mohammed Bin Salman eine “Abrissbirne für US-saudische-Beziehungen” sei und dessen Verhalten nur dem Iran helfe.

RT berichtete zudem das diverse Senatoren darüber erzürnt waren das die CIA-Chefin lediglich selektierte Senatoren unterrichtete.

Der republikanische Senator (Kentucky) Rand Paul denunzierte während einer zur selben Zeit wie das CIA-Briefing stattfindenden Pressekonferenz, das der “Deep State” jeden im Dunkeln lassen wolle.

Die beiden oben erwähnten und indes mit den CIA-Informationen vertrauten Senatoren Lindsey Graham und Bob Corker pflichteten ihrem Kollegen bei, und äußerten das der gesamte Senat von den preisgegeben CIA-Informationen Kenntnis haben sollte, Eine limitierte Auswahl zur Unterrichtung sei nicht die richtige Entscheidung gewesen.


 

Erzählten uns nicht die drei wichtigsten Amtspersonen aus dem innersten Zirkel des US-Präsidenten, das die von Gina Haspel enthüllten Informationen keine “smoking Gun” beinhalten würden, sprich kein eindeutiger Beweis daraus hervorgehen würde das der besagte Kronprinz Saudi-Arabiens MBS in dem Mord an dem Washington Post Kolumnisten Jamal Kashoggi verwickelt sei.

Der Verteidigungsminister ,James Mattis, Trumps nationaler Sicherheitsberater, John Bolton, und US-Außenminister ,Mike Pompeo, beteuerten gegenüber Medien das die Einschätzungen der CIA nichts dergleichen ergeben hätten.

Letzterer bekleidete vor seiner gegenwärtigen Position das Amt des CIA-Chefs. Pompeo nahm am 28.November einige Fragen von Reportern entgegen, nachdem er US-Senatoren bezüglich der Tötung Jamal Kashoggis eingewiesen hatte.

Die US-Tageszeitung Washington Post (WP) berichtete diesbezüglich, das Gina Haspel eigentlich an Stelle von Pompeo die Senatoren informieren sollte. Worüber die Reporter die den US-Außenminister anschließend befragten überrascht gewesen sind, und dies gegenüber  Mike Pompeo hervorhoben.

Weshalb Gina-Haspel für die US-Senatoren nicht zur Verfügung stand, interessierte die anwesende Presse. Worauf Pompeo keine direkte Antwort gab. “Ich sollte hier sein, hier bin ich,” sagte er bevor er beteuerte alle verfügbaren Informationen über den Mord an den saudischen Dissidenten inhaliert zu haben, und abermals Mohammed Bin Salman in Schutz nahm.

US-Präsident Trump glaubt an MBS seine Unschuld ohne einen Satz der CIA-Erkenntnisse je gelesen, oder vorhandenes von der Türkei überreichtes Video und Audiomaterial gesehen zu haben.

So handhabt man die Dinge anscheinend als Oberbefehlshaber. Wie Trump vermag so fundierte Schlüsse zu ziehen und zu einer aufschlussreichen Erkenntnis gekommen sein will ist rätselhaft.

Nicht so rätselhaft ist, das er seinen Kopf in den Sand steckt um die ganze nicht abreißen wollende Kashoggi-Krise an sich vorbeiziehen zu lassen. In Bezug auf den Umgang mit dem in Verruf geratenen saudischen Kronprinzen ist die politische Landschaft in Washington derweil gespalten.

Während das Weiße-Haus stetig beteuert das MBS seine Weste rein sei, behaupten der US-Auslandsgeheimdienst CIA und mit dem Tathergang vertraute US-Amtsträger das Gegenteil.

Scheinbar will die CIA sich nicht mit dem derzeitigen Status Quo abfinden. Sprich ihr gefällt nicht das Trump an den Kronprinzen festhalten will. Was vermutlich von dem Schicksal des ehemaligen Kronprinzen Mohammed Bin Nayef herrührt.

Nayef ist von MBS im Sommer 2017 zum Rücktritt gezwungen worden, damit er seinen Posten übernimmt. Daraufhin ist MBS zum nächsten direkten Thronfolger ernannt worden.

Und der jahrelang von der CIA instruierte Mittelsmann und stetige Gast in Washington Mohammed Bin Nayef ,war aufgrund MBS seinen Ambitionen urplötzlich Geschichte. MBS hat mutmaßlich ein Haufen Pläne der Agentur über den Haufen geworfen. Was einer der Beweggründe der CIA sein dürfte, weshalb sie offensichtlich den Kopf des saudischen Kronprinzen rollen sehen will.

Verf.R.R.

 

Please follow and like us:
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen