NATOS Spiel mit dem Feuer

Ukraines selbst ernannter Präsident, Petro Proschenko, hat sich abermals weit aus dem Fenster gelehnt, um den russischen Bären zu reizen. Der Vorfall im Asowschen-Meer kommt nicht von ungefähr, und reiht sich in eine lange Reihe von Provokationen ein die seitdem Donald Trump im Oval Office sitzt zugenommen haben.

Am Sonntag drangen drei mit Waffen beladene ukrainische Marineschiffe ohne Genehmigung in russische Territorialgewässer ein, und wurden nach einer Verfolgungsjagd von der russischen Grenzpatrouille gestoppt.

Laut den russischen Behörden kündigte die ukrainische Marine ihr Vorhaben nicht an, und versuchte sich stattdessen mit Gewalt ihren Weg zu bahnen um zur Meerenge Kertsch vorzudringen.

Russische Offiziere riefen die Schiffe mehrmals dazu auf umzukehren, was komplett ignoriert wurde und Russland dazu bewegte auf diese zu feuern, bevor alle drei ukrainischen Schiffe in Beschlag genommen wurden, darunter zwei Kanonenboote und ein Schlepper.

Zudem wurden 24 ukrainische Marinesoldaten festgenommen. Aus Verhörendurch den russischen Geheimdienst FSB ging hervor, das der maritime Vorfall eine im Voraus geplante Provokation war. Der FSB veröffentlichte Videomaterial von Befragungen mit den folgenden Personen:

  • Drittrangiger Kapitän, Vladimir Lesovoy, Kommandeur einer Unterstützungsschiffs-Einheit der ukrainischen Süd-Flottenbasis (Armeeeinheit- A-1728)
  • Andrei Drach, laut russischen Beamten, Offizier vom leitenden nachrichtendienstlichen Militär-Direktorat des ukrainischen Geheimdiensts, Drach befand sich auf dem Schiff Nikolpol
  • Sergei Tsybizov, ein Seemann von der Nikolpol

Die ukrainischen Soldaten bestätigten das sie auf direktem Befehl ihres Kommandos handelten, und das der maritime Vorfall vom 25.November eine vorausgeplante Provokation war.

“Aufforderungen russischer Grenzwächter über Funk wurden wissentlich ignoriert. Es befanden sich Feuerwaffen und Maschinengewehre an Bord. Mir war bewusst das dies provokative Handlungen waren,” so Lesovoy der hinzufügte das das formelle Ziel gewesen sei von Odessa (Schwarzes Meer) aus Mariupol (Asowsches Meer) zu erreichen.

Der ukrainische Geheimdienstoffizier Drach bestätigte das sich die russische Seite darum bemühte einen bewaffneten Zusammenstoß in dem Gebiet zu vermeiden.

“Wir drangen in Russlands Territorialgewässer vor, wo uns die russischen Küstenwächter warnten das wir gegen die Gesetze Russlands verstoßen würden. Sie teilten uns mit das wir die russischen Territorialgewässer verlassen sollen,” so Drach.

Nichtsdestotrotz ignorierten die Marineschiffe diese Warnungen.

“Wir fuhren weiter. Wir wurden von russischen Schiffen kontaktiert die uns warten das sie das Feuer eröffnen würden wenn wir nicht stoppen. Der Kommandeur stoppte das Boot und wir wurden festgenommen. Dies ist alles,” so Tsybizov.

Desweiteren enthüllte der FSB das sich zwei ukrainische Geheimdienstoffiziere an Bord der Schiffe befunden haben sollen.

In einer Stellungnahme des FSB hieß es:

“Die ukrainischen Kriegsschiffe drangen auf direktem Befehl der Kiever Behörden in russische Territorialgewässer vor. Die Kriegsschiffe traten in russische Territorialgewässer ein die diesen Status bereits vor Russlands Wiedervereinigung mit der Krim genossen haben. Die Provokation ist von zwei ukrainischen Geheimdienstoffizieren koordiniert worden, die an Bord der ukrainischen Schiffe waren.”

Die bereits viral gegangenen Funksprüche zwischen der russischen Grenzwache und den ukrainischen Schiffen, belegen die Version der Ereignisse des russischen FSB. Wie oben erörtert ignorierte die ukrainische Seite die Warnungen der Russen.

Zunächst reagierten die ukrainischen Marinesoldaten mitnichten auf den Funkkontakt. Als sie dann doch erwiderten legten sie eine Aufmüpfigkeit an den Tag, die von sporadischen Beleidigungen untermalt wurde.

Hingegen stach eines besonders aus der Kommunikation heraus. Obwohl die Schiffe ihren Kurs trotz Warnung beibehielten, behauptete ein Individuum über Funk das sie umkehren würden und nicht auf eine bewaffnete Aggression aus seien.

Diese Meldung rekapitulierte die Person immer wieder, ohne die dementsprechenden Handlungen zu vollziehen. Der You-Tube-Channel R&U Videos fasste unter Verweis auf den russischen Sender Rossiya 1 die Ereignisse in einem Bericht zusammen.

Die maritime Provokation der Ukraine nahm die Poroschenko-Regierung zum Anlass das Kriegsrecht auszurufen. Die oben erwähnten Geständnisse der ukrainischen Marinesoldaten und Geheimdienstoffiziere tat Kiew als “erzwungen” ab. Es sei eine russische Aggression gewesen, verlautete es aus ukrainischen Regierungskreisen.

Dies fand natürlich umgehend Anklang bei der Mainstream-Medien Meute und der anti-russischen diplomatischen Front. Der Clown Poroschenko rief in den vergangenen Tagen zu sich jeder bietenden Gelegenheit die internationale Gemeinschaft auf solidarisch zur Ukraine zu stehen, um Moskau entgegenzuwirken. Ferner rasselte der ukrainische Präsident fleißig mit den Säbeln, und schloss einen “totalen Krieg” mit Russland nicht mehr aus.

Das Nachrichtenportal 21stcenturywire.com erläuterte das der unmittelbare Ausruf des Kriegsrechts ein Hinweis darauf sei das die NATO wahrscheinlich hinter der Provokation in den Kertsch Strassen stecke.

In Anbetracht das dies ein minderschwerer Vorfall gewesen sei, scheine es ziemlich ungeheuerlich zu sein das Kiew das Land in einen Kriegszustand versetzt, und die ukrainische Gesellschaft stilllegt, so das Portal. Wie 21st zudem hervorhob stehen in der Ukraine Wahlen an und Petro Poroschenkos Umfragewerte sollen nicht gerade rosig aussehen.

Laut dem Portal würden mehrere Aktivitäten im Vorfeld des maritimen Vorfalls nahelegen, das dies keine unilaterale ad hoc durchgeführte Provokation gewesen sei.

Erst am Freitag vor dem Vorfall ließ der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson verlauten, das er im nächsten Jahr mehr britische Soldaten in der Ukraine stationieren und dazu die HMS-Echo ins Schwarze Meer entsenden wolle, um die britische Unterstützung für die Freiheit der Navigation in der Region sicherzustellen.

Zudem deutete 21st darauf hin das der NATO ihr inoffizieller Propaganda-Arm, der Atlantic Council, im März mit einer Kampagne begann, die darauf abzielt die USA einzubinden um der Ukraine dabei zu helfen ihre “Schwachstellen im Schwarzen Meer zu verstärken”.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg porträtierte den Vorfall wie ein wahrer Propaganda schleudernder anti-russischer Protagonist. Vor selektierter Presse gab Stoltenberg zu dem Vorfall eine Stellungnahme ab, und nahm lediglich Fragen von Reportern an die offensichtlich allesamt seiner Meinung waren und ihm nach dem Mund redeten.

Der Generalsekretär ließ mal wieder jegliche Expertise vermissen, und gab lediglich die übliche anti-Moskau Litanei wieder die konstruktive Kritik ausblendet. Stoltenberg vermengte den Kertsch-Vorfall mit Russlands angeblichen malignen Gebaren, das alles auf die “Annexion” der Krim zurückzuführen sei.

Natürlich ließ der typisch pathetische NATO-Generalsekretär sämtliche Details aus, da ja bekanntermaßen der Teufel im Detail steckt. Das die russischen Territorialgewässer wo sich der Vorfall zutrug lange bevor der Wiedervereinigung mit der Krim diesen Status innehatten, davon wollte Stoltenberg nichts wissen.

Desweiteren ging er nicht im geringsten auf die Ladungen der Schiffe, deren Crews, die Geheimdienstoffiziere an Bord der Schiffe, die viral gegangenen Funksprüche oder die Aussagen der ukrainischen Soldaten und Offiziere ein.

Nein laut ihm habe Russland aus Lust und Laune die ukrainischen Kriegsschiffe in die Mangel genommen. Moskau stehe halt darauf stetig “Aggressionen” zu orchestrieren, um den Westen auf den Plan zu rufen, so in etwa die verkappte Logik des Generalsekretärs.

Obwohl Russland bewusst ist das ein inszenierter Furz von dem Kreml, eine Lawine an westlichen Aufschreien lostritt und Notfallsitzungen im UNO-Sicherheitsrat nach sich zieht die zumeist anschließende Sanktionen beinhalten, will man uns weismachen das die laut dem Westen so “perfiden” und “konspirativen” Russen in Dummheit baden und offenkundige militärische Aggressionen vollziehen.

Seitdem Donald Trump entschieden hat die Ukraine mit Waffen zu beliefern, fühlt sich Kiew anscheinend dazu berufen die Dinge eskalieren zu lassen. Seither vermehrten sich False Flag Inszenierungen, Provokationen und die Ausmerzung allem russischen in der Ukraine.

Die Stigmatisierung russischer Kultur, Lebensweise und Nationalität, ist ein Elixier für die von Nazis durchsetzte ukrainische Regierung geworden. Und ihren Ansporn bekommt sie von der NATO. Allen voran von den Vereinigten Staaten und Groß-Brittanien.

Pünktlich vor dem G-20 Gipfel in Argentinien spielte sich der Vorfall in den Kertsch Strassen ab, was zur Folge hat das ein am Rande des Gipfels anberaumtes Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Vladimir Putin und US-Präsident Donald Trump abgeblasen wurde. Desweiteren forderten US-Senatoren, das Trump der ukrainischen Regierung weitere Waffen zukommen lassen sollte.

Die NATO und die Ukraine haben mit dieser Provokation um einen Spalt mehr die Büchse der Pandora geöffnet. Solange Moskau Geduld walten lässt, scheint der Westen keine Ruhe zu finden. Man bemüht sich offenbar darum den Punkt ohne Wiederkehr zu finden, sprich die ultimative Provokation aus dem Hut zu zaubern die letztlich in einen totalen Krieg mündet.

Verf.R.R.

 

 

 

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