Terroristischer Chlorgas-Angriff, verstummt den sonst so hysterischen Westen

Der Sprecher der in Idlib ansässigen Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida) Abu Khaled, stieß kürzlich in einem Interview mit dem oppositionellen Medium OGN-TV chiffrierte Drohungen gegen die syrische Regierung und ihre Armee aus. Laut Khaled würde Damaskus Botschaften erhalten, und diese erst verstehen wenn es so weit sei.

Seither trugen sich unzählige Angriffsversuche und Attacken auf Stellungen der syrischen Armee zu, die eindeutig bestätigen das die russisch-türkische Idlib-Vereinbarung und die damit einhergehende “entmilitarisierte-Zone ein Fantasiegebilde sind.

Jedoch gaben sich die in Idlib ansässigen Terroristen mit konventionellen Artillerieangriffen nicht zufrieden, und nahmen am Samstag Wohngebiete in Aleppo mit Chlorgas bestückten Raketen unter Beschuss.

Der Chemiewaffen-Attacke fielen mindestens 100 Menschen zum Opfer, die mit den üblichen Symptomen in ein Stadtkrankenhaus eingeliefert wurden. Laut dem Direktor des Gesundheit-Direktorats von Aleppo,  Ziad Haj Taha, seien glücklicherweise viele Menschenleben gerettet worden, was dem schnellen Handeln der syrischen Soldaten zu verdanken sei.

Russische Spezialisten haben derweil bestätigt , das bei den Angriffen Chlorgas zum Einsatz gekommen ist, was diverse Terroristen-Verbände in Idlib bestritten. Die syrische Regierung würde schlichtweg “lügen”, verlautete es aus Dschihadisten-Kreisen.

Die Reaktion des Westens auf den terroristischen C-Waffen-Angriff blieb erwartungsgemäß verhalten. Eine diesbezügliche Berichterstattung war nirgends zu vernehmen. Höchstens als Randnotiz abgetan, und in einem Ton der dem Tenor der Terroristen glich. “Russland behaupte das Rebellen C-Waffen eingesetzt hätten,” so in etwa lautete der gleichgeschaltete Aufhänger.

Schändlich und sich selbst kompromittierend blieben die emotionalen medialen und diplomatischen Aufschreie aus allen Himmelsrichtungen weitestgehend aus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron war bisher die einzige westliche Führungspersönlichkeit, die lediglich den Einsatz von C-Waffen verurteilte, jedoch ohne die Täter anzuprangern.

Rückblickend auf die Hysterie die nach fingierten chemischen Vorfällen sonst so entbrannte, ist der gegenwärtige nicht stattfindende Aufruhr sinnbildlich für die westliche Doppelmoral.

Der Teufel wäre los wenn terroristische Elemente abermals einen Angriff inszeniert hätten, und die syrische Regierung und ihre Armee dafür beschuldigt hätten. Bekanntermaßen reicht heutzutage die dürftigste Beweislage aus, um großangelegte militärische Interferenzen zu rechtfertigen.

Unverifizierte visuelle Darbietungen wie Produktionen der dubiosen Weiß-Helme, haben den Weg für völkerrechtswidrige NATO-Luftangriffe geebnet. Ob sich wie im Falle des Szenarios in Douma nicht einmal ein chemischer Vorfall zutrug, spielte für die USA und ihre Vasalen keine Rolle.

Einzig und alleine das projizierte Bild in den Massenmedien war entscheidend für die Entscheidungsfindung, die in einem Debakel mündete.

Der US-Präsident Donald Trump behauptet ja kontinuierlich das er Terroristen vom Antlitz der Erde tilgen möchte. Was böte sich da besser an als die Al-Qaeda in Idlib die mit C-Waffen rumhantiert? Sprechen wir hier nicht von dem mutmaßlichen Strippenzieher vom elften September?

Dieser Ansicht ist zumindest Trumps Sonderbeauftragter für Syrien, Brett McGurk. Laut ihm sei Idlib, der sicherste Hafen für die Al-Qaida seit 9-11. Demnach läge es eigentlich nahe das es im Interesse der USA liegt diese potenzielle Gefahr für die “nationale-Sicherheit” aus der Welt zu räumen. Irrtümlicherweise geht die halbe Welt davon aus.

Hingegen sind die Al-Qaida und der Islamische Staat nützliche Werkzeuge für die USA um Syrien zu balkanisieren. Daher wird jegliche gegen die regierungstreue syrische Gesellschaft und die Assad-Regierung gerichtete Gewalt, von dem Westen stillschweigend abgesegnet.

Ferner werden die “Rebellen” tatkräftig mit Geld und letalem Werkzeug vom Westen ausgestattet, um unentwegtes Chaos zu schüren.

In Bezug auf den jüngsten Chlorgas-Angriff durch Terroristen bezichtigte das syrische Außenministerium den Westen die Terroristen mit Waffen beliefert zu haben, um C-Waffen-Szenarien zu inszenieren für die die syrische Regierung verantwortlich gemacht werden sollte. Somit seien die Al-Qaida Ableger überhaupt erst in der Lage gewesen diese verheerenden Übergriffe durchzuführen.

Dies ist wohl kaum weit hergeholt angesichts vorheriger Orchestrierungen, die ein militärisches Nachspiel hatten. Moskau hat mehrmals auf suspekte Aktivitäten in Idlib hingewiesen, die geplante C-Waffen-Inszenierungen andeuteten. Demnach ist es nicht verwunderlich das sich toxische Substanzen in den Händen der Weiß-Helme und der Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida) befinden.

Jedoch tangiert dies den Westen nicht im geringsten. Zu viel auf dieses Thema einzugehen würde das in den Seilen hängende Anti-Assad Narrativ noch weiter anschlagen.

Ergo porträtieren die Mainstream-Medien und Politiker die ganze Sache so, als würden Moskau und Damaskus behaupten das die Terroristen eine C-Waffenattacke durchgeführt hätten.

Kleinreden und unter den Teppich kehren sind derweil wieder im Trend, weil die auferlegte Klassifizierung von Menschenopfern dafür ausschlaggebend ist. Syrer die in Städten und Landesteilen leben die von der syrischen Regierung kontrolliert werden, sind in den Augen des Westens keine gleichwertigen humanen Wesen. Wie sonst ist die Doppelzüngigkeit des Westens zu erklären?

Verf.R.R.

 

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