Syrien: US-AID räumt ein das Al-Qaida-Ableger Millionen an Hilfsgeldern erhielten

In dem Quartalsbericht des vorsitzenden Generalinspektoren bezüglich der US-Militäroperation (Inherent Resolve) in Syrien und Irak, wird Aufschluss darüber gegeben wie humanitäre Hilfsgelder an Terror-Organisationen in Syrien kanalisiert wurden.

Die verantwortliche US-Behörde für Hilfsprojekte in Syrien, ist die US-AID (Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung), der Verbindungen zum Auslandsgeheimdienst CIA nachgesagt werden.

US-AID hat für die Distribution von monetären Mitteln und humanitären Hilfsgütern diverse Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Partnerorganisationen beauftragt, die laut dem Quartalsbericht gegen Richtlinien und Vorschriften verstießen, was dazu geführt habe das Millionenbeträge veruntreut worden seien.

Diesbezügliche Untersuchungen vom Amt des Generalinspekteurs (OIG) und dem US-AID, hätten diverse Vorfälle von Umlenkungen an bewaffnete Gruppierungen in Idlib aufgedeckt, darunter die Hayat Tahrir al-Sham ( HTS, Al-Qaida ,Al-Nusra).

Dem Bericht zufolge habe eine Untersuchung zutage gebracht, das NGO-Mitarbeiter wissentlich Nahrungsrationen im Wert von Millionen von Dollar an unrechtmäßige Nutznießer umgelenkt (inklusive HTS-Kämpfern), und gefälschte Nutznießer-Listen überreicht haben sollen.

Daraufhin sei dieses Programm im März 2018 eingestellt worden, heißt es in dem Report. Im August 2018 informierten die US-AID und das OIG hochrangige Beamte des US-AIDs über ihre Ergebnisse bezüglich der Risiken von der Umlenkung humanitärer Hilfe an bewaffnete Gruppierungen.

Der Bericht benannte die Risiken wie folgt; systematische Nötigung von NGO-Mitarbeitern durch die HTS, Auferlegung von Steuern, Abgaben, und Gebühren für US-AID-Umsetzer und Nutznießer, die Kontrolle der HTS über Gemeinderäte und das Flüchtlingscamp-Management das US-AID-Umsetzer dabei unterstützt qualifizierte Nutznießer zu identifizieren, und Umsetzer die es verfehlten adäquat die von bewaffneten Gruppierungen ausgehende Gefahr für das US-AID-Programm zu entschärfen.

Laut dem Bericht seien Gewisse Maßnahmen getroffen worden um diesen Risiken entgegenzuwirken. Aufgrund der übergreifenden Aktivitäten der Hayat Tahrir al-Sham, habe man weitere Analysen durchgeführt, so der Bericht.

Während dieses Prozesses habe das US-AID erfahren, das die Nationale Erlösungs-Regierung -eine mit der HTS affiliierte Zivilbehörde- von Lastwagen Wegzölle erhoben haben soll, die den Bab Al-Hawa -Grenzübergang überqueren wollten um humanitäre Hilfsgüter auszuliefern.

Woraufhin die US-AID die Vereinten Nationen und ihre NGO-Partner darüber informiert habe, den besagten Grenzübergang zu meiden. Dies habe zur Folge gehabt, das die Zivilbehörde die Erhebung der Wegzölle auf Hilfsgüter einstellte, und die US-AID den Grenzübergang wieder frequentierte.

In einem erweiterten Auditbericht räumt die US-Behörde für Internationale Entwicklung (US-AID) ein, das kein formeller Prozess bestehen würde um das Risiko für die Vergabe von Zuteilungen an Partnerorganisation und NGOs zu identifizieren und einzuschätzen.

“Nichtsdestotrotz hat US-Aid keine Zeit aufgebracht oder Schwellenwerte finanziert die einen formalisierteren Risikomanagements-Prozess einleiten würden. Zum Beispiel in Syrien und dem Irak überspannen die US-AID-Zuteilungen für Partnerorganisationen einen Zeitraum von 6 Jahren und belaufen sich auf $2,6 Milliarden, ohne einen formellen Prozess zur Identifizierung und Einschätzung von Risiken,” heißt es in dem Bericht.


Ähnlich wie die Vereinigten Staaten vorgeben den Faden verloren zu haben was Waffenlieferungen an “Rebellen” anbelangt, verhält es sich mit kanalisierten monetären Mitteln und humanitären Hilfsgütern.

Wie das US-AID und sein Kontrollorgan das OIG in den zwei Berichten ausführlich darlegen, scheint es kein Mechanismus zu geben der den Geldfluss und die Koordination und Verteilung von Hilfsgütern kontrolliert.

Wovon offenbar diverse Terroristen-Verbände profitierten. Das US-AID vermied es in den Berichten die Partnerorganisationen zu benennen, deren Mitarbeiter bei Terroristen begünstigenden Aktivitäten ertappt worden sind.

Zudem versucht die Behörde den Eindruck zu vermitteln, als ob sie vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen würde. Sprich die Länge und kohärente Unübersichtlichkeit des Hilfsprojekts und seiner beteiligten NGOs und Partnerorganisationen, Fehler einschleichen ließen die die oben erwähnten Risiken erst möglich machten.

US-AID sollte in Sachen humanitären Management eigentlich mehr Erfahrung aufweisen. Die Erklärung das bisher $2,6 Milliarden in Partnerorganisationen und NGOs geflossen sind ohne damit verbundene Risiken einzuschätzen und abzuwägen, sind schlichtweg schockierend und geben Aufschluss darüber wie Terroristen-Fraktionen in Syrien am Leben gehalten werden.

Der Ruf der US-AID eilt der Behörde um Meilen voraus. Nachrichtendienstliche Aktivitäten in zum Sturze auserwählten Ländern sind ihr nicht fremd. Ein Inkubator für die Ebnung von inszenierten Revolutionen, der eine Frontorganisation der CIA ist. Syrien ist nicht das erste und wird nicht das letzte Land sein, wo das Mitwirken der US-AID “aus heiterem Himmel” eine aufrührerische Unterwanderung begünstigt.

Verf.R.R.

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