Video: Süd-Syrien: Hilfskonvoi erreicht das von den USA vernachlässigte Konzentrationslager Al-Rukban

Nach 7 Monaten ausharren hat der erste Hilfskonvoi das Konzentrationslager Al-Rukban erreicht. Das Lager befindet sich in der 55 km weiten US-Besatzungszone, in der südlichen Grenzregion Al-Tanaf.

Was ein erhebliches Problem darstellt, da der syrischen Regierung die Hände gebunden sind was humanitäre Hilfsgüter anbelangt. Was vor allem mit der Sicherheitslage in der besetzten Region zusammenhängt.

US-gestützte Terroristen-Kollektive tümmeln sich in der besagten Zone, und stellen eine Bedrohung für jedweden “Eindringling” dar. Zudem bietet die US-Armee Feuerschutz wenn syrische Regierungskräfte auf Provokationen reagieren, und in das Gebiet vordringen wollen um sich den Terroristen anzunehmen.

Oppositionelle Militante nutzen die Umgebung der US-Basis in Al-Tanaf als Schutzschirm. Moskau betonte mehrmals, das die USA die in der Zone ansässigen Terroristen-Gruppierungen schützen würden.

Im September deutete der Kreml an gegen feindliche Elemente in der Peripherie der US-Basis militärisch vorgehen zu wollen, was umgehend einen Sturm der Entrüstung seitens der Amerikaner entfachte.

Lautstark verkündeten sie augenblicklich darauf reagieren zu wollen. Mit anderen Worten die in der Besatzungszone stationierten Dschihadisten, mit allen Mitteln vor dem Untergang zu bewahren.

Das US-Militär hat mehrfach untermauert das seine Androhungen ernst zu nehmen sind, und die syrische Armee bombardiert wenn diese US-gestützten Kräften wie der ISIS und den SDF zu nah kam.

Demnach liegt es in der Hand der US-geführten Koalition humanitäre Hilfskonvois sicher durch Gebiete zu geleiten, die von ihr und gestützten Söldnern besetzt gehalten werden, wie es in Al-Tanf und im Umkreis von 55 km. der Fall ist.

Nichtsdestotrotz behaupten Washington und rekapitulierende Mainstream-Medien, das die desaströse humanitäre Lage in dem KZ Al-Rukban die Schuld von Moskau und Damaskus sei.

Obwohl das Lager unerreichbar für Moskau und Damaskus ist, hinsichtlich der oben beschriebenen Lage. Die Version der USA besagt die Menschen in dem Lager würden dahinraffen, weil die syrische Armee sämtliche für Al-Rukban bestimmte Lieferungen soweit es ging blockiert habe.

Wenn dem so wäre, weshalb hat Jordanien dann nicht die Initiative ergriffen um Abhilfe zu schaffen, schließlich liegt Al-Rukban an seiner Grenze? Oder weshalb hat die Weltpolizei 7 Monate lang nichts unternommen, obwohl das Konzentrationslager in der von ihr festgelegten Zone liegt?

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konashenkov, erläuterte den Grund für die elendige humanitäre Lage in dem Camp wie folgt:

“Die humanitäre Lage in Al-Tanf ist von den USA seit mehreren Jahren künstlich kultiviert worden, mit dem Ziel für die von ihnen kontrollierten militanten Gruppierungen einen aus Flüchtlingen des Rukban Camps bestehenden und dauerhaften Nährboden von Rekruten zu schaffen, um in den angrenzenden Gebieten wiederholte Sabotageakte gegen das syrische Militär und Behörden durchzuführen.”

Die gute Nachricht ist das die USA ihren Söldnern offensichtlich befehlt haben den UN-Hilfskonvoi nicht anzugreifen, der laut dem Video unten das Lager unversehrt erreichte. Wohlgemerkt auf Initiative Russlands und Syriens hin. Beide Staaten batendie US-geführte Koalition zuvor Al-Rukban humanitär zu unterstützen. Vergeblichst!

Verf.R.R.

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