Video: Türkisch gestützte Dschihadisten-Kollektive weigern sich Idlib-Abkommen anzuerkennen

Der Sprecher der Jaish al-Izza verkündete jüngst das die Terroristen-Organisation den von Russland und Türkei festgelegten Deeskalationskurs nicht akzeptiert. Laut der Jaish al-Izza werde man weder schwere Waffen noch Kämpfer aus der entmilitarisierten Zone abziehen.

Die Türkei steckt in einem eigens auferlegten Dilemma, das aus der Unterstützung für oppositionelle Fraktionen resultierte. Alle in Idlib operierenden Terroristen-Gruppierungen wurden in den vergangenen 7 Jahren in irgendeiner Form von Ankara unterstützt.

Um die Assad-Regierung zu stürzen schmiedete man unheilige Allianzen, die nun zum Problem werden. Der Regime-Change ist nicht geglückt, und der Dschihadismus in Syrien ist auf dem absteigenden Ast.

Moskau, Teheran und Damaskus haben der HTS & Co lediglich Idlib gelassen. Wo diverse Terroristen-Kollektive einst noch unter dem Protektorat Ankaras standen, und nun kompromisslos bekämpft oder beschwichtigt werden müssen.

Zwar hat Ankara mit dem Idlib-Abkommen Zeit schinden können, nichtsdestotrotz ist man daran gebunden Taten folgen zu lassen. Sprich Macht auf seine Heerschar auszuüben, und bei Ungehorsam die Waffen sprechen zu lassen.

Russland hat öffentlich mehrmals deutlich gemacht das diese Vereinbarung von temporärer Natur ist, und darin münden soll das die Terroristen in Idlib ausnahmslos eliminiert werden und Damaskus die Kontrolle übernimmt.

Worauf sich schließen lässt, das ein Abzug türkischer Truppen aus Idlib längst vorgesehen ist, auch wenn sich die Türkei zur Wahrung ihres Gesichts in der Öffentlichkeit anders präsentiert.

Der YouTube-Channel R&U Videos hat die Stellungnahme des oben erwähnten Sprecher der Jaish al-Izza ins Englische übersetzt, siehe unten.

Verf.R.R.

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