Die Hälfte der von Israel evakuierten Weiß-Helme waren Mitglieder von Al-Nusra und ISIS- Vanessa Beeley

Die britische Investigativ-Journalistin, Vanessa Beeley, hat während ihres Gespräches mit der RT-Sendung Going Underground, aufschlussreiche Informationen preisgegeben die sich aus ihrem letzten Aufenthalt in Syrien ergeben haben.

Ihre Recherchen habe Beeley in die an Jordanien grenzende Stadt Daraa geführt. In der dortig ansässigen Siedlung Daraa al-Balad, werden laut der Journalistin militante Kollektive von Damaskus geduldet.

Diese Fraktionen sollen es bisher verweigern die Waffen zu strecken, stünden dennoch in Verhandlungen mit der syrischen Regierung wobei die russische Militärpolizei als Mediator fungiere, so Beeley.

In der besagten Siedlung habe sie die Gelegenheit dazu bekommen, eine funktionstüchtige Zentrale der kontroversen Weiß-Helme zu besuchen. Die vom Westen glorifizierte und finanzierte Organisation sei in der Region immer noch aktiv, so die Journalistin.

Da sie Britin sei, sollen die hiesigen Mitglieder der Weiß-Helme davon ausgegangen sein, das sie eine Befürworterin ihrer Sache sei. Was höchstwahrscheinlich von der überschwänglichen Unterstützung seitens Groß-Brittaniens herrührte.

Demnach seien die Weiß-Helme bezüglich ihrer Aussagen ziemlich unbefangen gewesen, und hätten bemerkenswerte Informationen preisgegeben. Beeley zufolge sei ihr mitgeteilt worden das der Weiß-Helme-Boss, Raed Saleh, angeordnet habe, die Finanzierung für die in Daraa al-Balad stationierten Weiß-Helme einzustellen.

Zuvor sollen die hiesigen Mitglieder für ihre Dienste $150 erhalten haben. Was drei mal soviel wie der Sold eines syrischen Soldaten ist. Die britische Journalistin erläuterte ferner, das ihr gegenüber der Anführer des ortsansässigen Weiß-Helme Kollektivs äußerte, das von den mindestens 800 im Juli von Israel evakuierten Mitgliedern, 50% Terroristen der Al-Nusra und ISIS gewesen seien.

Beeley hob hervor das einige der evakuierten Individuen insgeheim im Vereinigten Königreich angesiedelt worden seien. Es herrsche immense Verschlossenheit diesbezüglich, so die Journalistin.

Überdies wies sie auf die Parallelen zu vergangenen Programmen der britischen Regierung hin, unter diesen bereits Terroristen in Groß-Brittanien angesiedelt worden sind.

Diesbezüglich erinnerte Beeley an den Selbstmordattentäter Salman Abedi, der sich im Mai 2017 nach einem Ariana Grande Konzert in der Manchester Arena in die Luft sprengte, und 23 Menschen in den Tod riss und mindestens 100 weitere verletzte.

Abedis Vater ist ein altgedienter Dschihadist der Libysch Islamischen Kampfgruppe (LIFG), einem Al-Qaida-Ableger der einst von dem ehemaligen Machthaber Muammar Gaddafi ausgemerzt wurde.

Groß-Brittanien unterstützte die damaligen Intentionen der LIFG, um Gaddafi zu Fall zu bringen. Im Jahr 1995 trat der Al-Qaida-Ableger erstmals militant im libyschen Bengasi auf.

Der terroristische Widerstand sollte jedoch keine Früchte tragen, und Gaddafi war in der Lage die virulente Ausbreitung einzudämmen. Nach einer alles entscheidenden Schlacht zwischen libyschen Sicherheitskräften und der LIFG (1997) kamen viele der LIFG-Terroristen im Vereinigten Königreich unter.

Als 2011 unter dem Deckmantel des arabischen Frühlings Terroristen aller Herren Länder in Libyen einfielen, machte sich der Vater des Manchester-Bombers Ramadan Abedi, umgehend nach Libyen auf um seinen Waffenbrüdern beizupflichten.

Zuvor war ihm die Ausreise aus GB jahrelang nicht gewährt worden. Jedoch als sich die Krise in Libyen entfaltete befand sich eines guten Tages sein Reisepass in seinem Briefkasten, was eine subliminale Aufforderung zur Ausreise in den Dschihad war und vermutlich vom britischen Geheimdienst veranlasst wurde.

Salman Abedi pendelte unbehelligt von einem Terror-Gebiet ins nächste, ohne von den britischen Behörden bedrängt zu werden. Das Know-How für den Anschlag auf dem Konzert erwarb er mutmaßlich während seinen Trips nach Syrien und Libyen.

Die Weiß-Helme in Daraa al-Balad hätten Beeley zudem nahegelegt das sie mit der Terror-Organisation Al-Nusra (Hayat Tahrir al-Sham, HTS, Al-Qaida) nichts zu tun haben. Obwohl sich laut der Journalistin derer Zentrale direkt neben einem Hauptquartier der Al-Nusra befände.

Sie hätten nichts am Hut mit der Al-Nusra-Front, dennoch sei es wahrscheinlich das alle übrigen in Syrien stationierte Weiß-Helme Verbindungen zu der Terroristen-Gruppierung haben und sogar von ihr angeführt würden. Hingegen träfe das nicht auf sie zu, hieß es.

Desweiteren merkte die britische Journalistin an das die von der Führung der Weiß-Helme verbreitete Propaganda bezüglich der syrischen Regierung und ihrer expliziten Jagd auf die Organisation, nicht der Wahrheit entspräche da die Weiß-Helme in Daraa al-Balad unter der Kontrolle von Damaskus stünden, und offensichtlich ihrem Treiben nachgehen könnten ohne in Gefahr zu geraten eliminiert zu werden.

Verf.R.R.

 

 

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