US-Außenminister behauptet das Terroristen in Syrien nicht in der Lage seien C-Waffen Angriffe durchzuführen

Die Trump-Administration scheint in Bezug auf potenzielle C-Waffen-Angriffe in Syrien nicht mehr zu wissen wo ihr der Kopf steht. Tag für Tag überschlagen sich die Äußerungen und Angaben diverser US-Amtsträger, die vergangene Einschätzungen über den Haufen werfen um die Masse anhand von Fantasiegebilden zu überzeugen.

Am 5.September behauptete der US-Verteidigungsminister, “Mad-Dog” James Mattis das das Pentagon keine nachrichtendienstlichen Informationen vorliegen hätte, die suggerieren würden das die Militanten die Fähigkeit besäßen einen C-Waffen-Angriff zu simulieren.

“Wir haben null Geheimdienstinformationen die aufzeigen das die Opposition jedwedes Know-How für C-Waffen aufweist. Wir haben nicht wahrgenommen das die Opposition von diesen in Syrien Gebrauch macht. Natürlich gab es einige Versuche von der ISIS im Irak welche einzusetzen. Diese Versuche waren mehr von angeberischer Natur, und im Grunde genommen komplette Fehlschläge. Wissen sie, eine Granate mit etwas Senfgas oder irgendeinen Kampfstoff gefüllt, jedoch nichts in der Größenordnung was die Weiß-Helme und die Vereinten Nationen zu Gesicht bekamen -die Verstöße des Assad Regimes-, wie das Verbot für chemische Waffen enthüllte. 

Also wenn wir Storys diesbezüglich hören, und wir verfügen über eine ziemlich gute Durchdringung von den meisten oppositionellen Gruppierungen. Und nun haben wir gewissermaßen eine Historie über viele Jahre eines tragischen Krieges der nicht hätte stattfinden müssen, wäre Assad nicht gewesen, hätte nicht stattfinden müssen; wären Russlands bedauerliche Vetos in den Vereinten Nationen nicht gewesen, hätte nicht stattfinden müssen wäre die Iranische Unterstützung für Assads Morde nicht gewesen. Wir haben in diesem Kampf den wiederholten Einsatz durch die Assad-Regierung gesehen.

Folglich haben wir eindeutig klar gestellt, das wenn Anspielungen geäußert werden, die besagen das jeglicher zukünftiger Einsatz von C-Waffen irgendwie der Opposition zugeschrieben werden könnte, gut, dann wollen wir die Daten darüber sehen. Und momentan liegen uns Daten vor -nicht nur amerikanische Daten, nicht nur US-Daten, sondern internationale Daten- das das Assad Regime schon zuvor Taten dieser Art verübte, und wir werden unser Hauptaugenmerk darauf richten. Uns liegt nichts vor was darauf hindeutet das die Opposition derartige Fähigkeiten besitzt.”

Mit anderen Worten sollte sich eine C-Waffen Provokation in Idlib abspielen, wird der US-geführte Block keine Untersuchung einleiten, sondern unilateral ad hoc die syrische Regierung dieser Tat bezichtigen.

Mattis wahnhafte Angaben decken sich nicht mit der im Vorjahr von dem US-Außenministerium veröffentlichten Reisewarnung für Syrien, laut dieser Terroristen-Fraktionen wie die ISIS und Al-Nusra vor dem Einsatz von C-Waffen nicht zurückschrecken würden, wie damals RT berichtete.

“Terroristen und andere gewalttätige extremistische Gruppierungen, darunter die ISIS und die mit der Al-Qaida affiliierte Hayat Tahrir al-Sham ( die von der Al-Qaida affiliierten Al-Nusra dominiert wird, eine designierte ausländische Terroristen-Organisation) operieren in Syrien,” hieß es damals in der Reisewarnung.

” Taktiken der ISIS, Hayat Tahrir al-Sham und anderen gewalttätigen extremistischen Gruppierungen inkludieren den Einsatz von Selbstmordattentätern, Entführungen, kleinen und schweren Waffen, improvisierten Sprengvorrichtungen und chemischen Waffen,” so die Warnung.

Das US-Außenministerium räumte damals ein das Terroristen-Gruppierungen Angriffe auf Straßensperren, Grenzübergänge, Regierungsgebäude und diversen zivilen Gebieten in den Städten, Damaskus, Aleppo, Hama, Daraa, Homs, Idlib und Deir-Ezzor durchführten.

Vielleicht leidet der US-Verteidigungsminister unter Gedächtnisverlust, nur scheint das US-Außenministerium damals der Auffassung gewesen zu sein das die Al-Nusra und ihre Waffenbrüder im Besitz von C-Waffen sind und von diesen auch Gebrauch machen. Demnach ist die gegenwärtige Einschätzung von James Mattis versprühte Diskrepanz die ihresgleichen sucht. Man sollte den alten wahrscheinlich senilen “Mad-Dog” darauf hinweisen das das Internet noch nicht vergisst. Sprich jede zuvor auch noch so widersprüchlich getroffene Aussage in den heutigen Kontext gerückt werden kann.

Verf.R.R.

 

 

 

 

 

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