Israelisches Blatt enthüllt das Tel-Aviv Waffen an Terroristen in Syrien lieferte, und wird von der Armee gezwungen Artikel zu löschen.

Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben bestätigt das sie islamistische Rebellen in den Golan-Höhen mit Waffen belieferten, wie der russische Nachrichtensender RT unter Berufung auf die israelische Tageszeitung Jerusalem Post mitteilte. Hingegen wurde der Artikel Stunden nachdem er auf dem online-Portal der Jerusalem Post publiziert wurde wieder  entfernt.

Der Bericht mit dem Titel: “IDF bestätigt: Israel lieferte leichte Waffen an syrische Rebellen,” behauptete das das israelische Militär erstmalig eingeräumt habe, das es Geld, Waffen und Munition an Militante geliefert habe die in der Nähe der Grenze mit Israel operierten.

Der Artikel ist kurz nach Publikation wieder entfernt worden. RT verwies diesbezüglich auf das Google Cache wo der komplette Bericht immer noch zu lesen ist. Die IDF hätten gegenüber RT geäußert das sie die Story nicht kommentieren würden.

Laut dem Nachrichtensender seien die Waffenlieferungen allem Anschein nach Teil der Operation “Guter Nachbar” gewesen die bisher als humanitäres Hilfsprogramm ausgegeben worden ist. Die im Jahr 2016 von dem israelischen Militär gestartete Operation habe angeblich “diejenigen die in den Golan-Höhen leben” mit ausreichend Proviant, Kleidung, Treibstoff und Medikamenten versorgt. Die Operation ist schließlich eingestellt worden, als die syrische Armee das Gebiet zurückeroberte.

Nichtsdestotrotz sei schon seit geraumer Zeit gemutmaßt worden das Israel die Islamisten in in den umkämpften Grenzregion mit Waffen ausstattet, in der Hoffnung eine Pufferzone gegen die in Süd-Syrien operierende Hisbollah und iranischen Kräfte etablieren zu können.

Ferner wies RT auf einen im vergangenen Jahr veröffentlichten Artikel des Wall Street Journals hin der besagte, das Israel syrischen Rebellen Bargeld zugekommen lassen habe damit diese Solde auszahlen und Munition und Waffen erwerben. Das israelische Militär verweigerte die Bestätigung der Enthüllung, und behauptete es habe sich ausschließlich dazu verbunden gefühlt, den Syrern mit humanitären Hilfsgütern unter die Arme zu greifen.

Indes hat sich herausgestellt das die israelischen Verteidigungskräfte die Jerusalem Post  dazu forcierten den explosiven Artikel zu entfernen, wie der leitende Redakteur des Blattes bekannt gab.

“Uns wurde von dem Zensor der Armee mitgeteilt diesen teil der Story zu entfernen,” so David Brinn der leitende Redakteur der Jerusalem Post gegenüber RT.

Der gelöschte Report erfolgte unmittelbar nach einer weiteren gewichtigen Enthüllung. Am Montag verkündeten die IDF das sie in den vergangenen 18 Monaten mehr als 200 Luftschläge auf syrische Ziele durchgeführt habe.

In einem von dem iranischen Nachrichtensender ausgestrahlten Video wird veranschaulicht, wie sich damals ISIS-Terroristen unbehelligt in den Golan-Höhen bewegen konnten, dank israelischer militärischer Rückendeckung.

 

Verf.R.R.

 

 

 

 

 

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