Westliche Journalisten zu Gast in der Al-Qaida Hochburg Idlib (Videos)

Westlichen Journalisten ist von der Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida)  die Erlaubnis erteilt worden Idlib zu betreten, um Bericht zu erstatten.

Korrespondenten von CNN und SKY-News begaben sich in das von diversen Terroristen-Kollektiven besetzte Gouvernement im Norden Syriens, um die Meinung ihrer Audienz bezüglich der bevorstehenden Militäroperation der syrischen Armee zu manipulieren.

In den jeweiligen Berichten wurde die Hölle auf Erden als “letzte Bastion der Rebellen” bezeichnet. Ferner hieß es jegliches militärische Vorgehen, würde katastrophale Auswirkungen auf die humanitäre Lage in Idlib haben.

Während der SKY-News Bericht ein wenig ins Detail ging, und erörterte das die HTS “im sogenannten freien Syrien” die Dominanz ausübt, versäumte es CNN mal wieder den Zuschauern zu übermitteln wer die “Rebellen” sind von denen die Korrespondentin Arwa Damon in dem Report so heroisch erzählte.

Ihre Kollegin von SKY-News, Alex Crawford, ließ ein wenig mehr Professionalität walten, und gestaltete ihre Berichterstattung umfassender. Crawford zeigte zumindest einen Teil der dunklen Seite Idlibs, und berichtete von Verbindungen der HTS zur Al-Qaida, während sie an Checkpoints mit postierten bewaffneten Terroristen durchgewunken wurde.

Die Präsenz der ISIS und ihre Rivalität mit der Hayat Tahrir al-Sham wurden auch kurz thematisiert. Zwar vermied Crawford das Wort Terrorist zu gebrauchen, hingegen bekam man wenigstens mehr geboten, als Arwa Damon es vermochte zu überbringen.

Die Eindrücke die SKY-News für den Report einfing, reflektierten immerhin ein wenig die Lebensbedingungen für Zivilisten unter der Scharia. Während Alex Crawford in einem Fahrzeug in Idlib unterwegs war, wies sie auf Schilder am Straßenrand hin die besagten das öffentliches Rauchen verboten sei und Frauen sich nur voll verschleiert blicken lassen dürfen.

Desweiteren ging die SKY-News Korrespondentin auf die öffentlichen Hinrichtungen in Idlib ein, und berichtete von einer dieser Exekutionen, bei der vor kurzem sieben vermeintliche ISIS-Mitglieder von einem Erschießungskommando der HTS niedergestreckt wurden.

Einige Terroristen der HTS kamen sogar zu Wort und wurden dabei gefilmt wie sie Schützengräben ausheben und Befestigungen errichten. Nicht das der SKY-News-Bericht nicht das Narrativ vom “bösen syrischen Regime” füttern würde. Dennoch gab es einige Lichtblicke hinsichtlich der Ausgewogenheit.

Angesichts der humanitären Lage in den Flüchtlingslagern in der Provinz Idlibs, schneiden beide Berichte ziemlich schlecht ab. Das die Situation vor Ort alles andere als rosig ist, ist kein Geheimnis. Nur warum Idlib zu einem solchen Moloch anwuchs, erklärte man lediglich mit der Willkür der syrischen Regierung, die daran Schuld sei das der Ort so verkomme.

Ferner bekommt man gerade bei Arwa Damons Schilderung das Gefühl, das Idlib ein Zufluchtsort für vertriebene Syrer sei. Das sich in den Flüchtlingscamps viele Familienangehörige von expellierten Terroristen befinden, und es ein leichtes ist Stimmen einzufangen die allerlei schlechtes über Damaskus mitteilen, wird in den jeweiligen Erläuterungen nicht hervorgehoben.

Die triviale oppositionelle und subjektive Sichtweise auf den Syrien-Konflikt, ist die Quintessenz der beiden Darstellungen. Arwa Damon die mal wieder ganz darauf verzichtete zu erwähnen das in Idlib die Al-Qaida die Zügel in der Hand hält, überschüttete ihre Zuhörerschaft mit emotionaler Roman-Rhetorik die vor Sympathie für die “Rebellen” nur so sprießte.

Das CNN-Exclusive ist ziemlich ernüchternd! Außer Aufnahmen von dem Flüchtlingscamp an der Grenze zur Türkei die von Horrormärchen über die Assad-Regierung und Russland untermalt wurden, hatte der Report nichts zu bieten.

Der Nachrichtensender ist seiner Linie treu geblieben. Damon dramatisierte emsig und behauptete das bei einem Angriff der syrischen Armee ein “Massaker” an Zivilisten bevorstünde.

Diesbezüglich wies sie unentwegt auf das Schicksal der Menschen in den Flüchtlingscamps hin. Vor Ort hatte sie natürlich kein Problem damit die richtige Zustimmung für Animositäten gegen die syrische Regierung zu finden.

Die CNN-Korrespondentin verschleierte sich selbst und die Ursachen für die Expansion der Camps. Sie hat zwar recht damit das seit vergangenem Jahr aus allen möglichen Landesteilen Personen in Idlib eintrafen. Nur versäumte sie es zu erläutern, das alle in Syrien aktiven Terror-Fraktionen das Gouvernement im Norden bevorzugten, nachdem sie sich in anderen Städten geschlagen geben mussten.

Die Terroristen wählten eine Destination, wo die Aussicht auf ein längeres Bestehen noch gegeben war. Unabhängig davon was verlangt der Westen von der syrischen Regierung eigentlich? Wie soll sie mit Terroristen umgehen? Einfach unkontrolliert weiter ziehen lassen?

Die Jihadisten konnten sich glücklich schätzen das ihnen überhaupt die Alternative geboten wurde die Waffen zu strecken und nach Idlib abzuziehen!

Arwa Damon porträtierte Menschen die sich freiwillig in Idlib niederließen, allesamt als “Vertriebene” die angesichts der “Gräueltaten des syrischen Regimes” das Weite gesucht hätten.

Das schlimmste an Damons Propaganda ist, das ihre wahnhaften Terroristen favorisierenden Behauptungen eine Schande für die 90 % der Syrer sind, die in Sicherheit in Regierungsgebieten leben und ihre Sichtweise abgrundtief verachten.

Weshalb wagt sich Damon nicht nach Damaskus und spricht mit Syrern die den Löwenanteil der Bevölkerung repräsentieren? Wer kann diese Frau und ihre Kollegen noch ernst nehmen, wenn diese sich anmaßen der Welt erklären zu wollen was für die Mehrheit der Syrer das richtige ist?

Idlib ist nur ein kleiner Teil Syriens der hinsichtlich der gegenwärtigen Komposition des Gouvernements, glatt als Saudi-Arabien oder Katar durchgehen würde. Idlib allein ist nicht Syrien!

Homs, Aleppo, Damaskus, Daraa, Latakia, Palmyra..etc., die Einwohner dieser Ballungszentren und Städten sind der repräsentative Anteil der syrischen Bevölkerung, und nicht dahergelaufene vom Westen unterstützte Jihadisten aus aller Herren Länder die in Idlib ihre Zelte aufschlugen.

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