Der Terroristen-Flüsterer Charles Lister (Videos)

Es gibt schon einige verblendete “Mittel-Ost-Experten” die stetig die westlichen Mainstream-Medien frequentieren, um die Masse zu konditionieren. Jedoch ein Individuum fällt besonders aus dem Rahmen. Charles Lister der Direktor des Programmes für “Anti-Terrorismus-Bekämpfung” am Middle Eastern Institute.

Lister sticht seit dem Ausbruch des Syrien Konfliktes mit seinem Euphemismus von Terroristen-Fraktionen in Syrien hervor. Der fadenscheinige “Mittel-Ost-Experte” behauptet zum Beispiel, das im Ausgangsjahr der Syrien-Krise 2011, der syrische Präsident, Bashar al-Assad, “Tausende von  Jihadisten” aus Gefängnissen entließ, um die syrische “Opposition” mit islamistischen Elementen zu unterwandern.

Laut Lister habe die syrische Regierung diese drastischen Maßnahmen vollzogen um die “Revolution” fälschlicherweise als terroristischen Aufstand zu brandmarken, und die Angriffe der syrischen Armee gegen “Demonstranten” zu rechtfertigen.

Werfen wir einen Blick in die Vergangenheit in das Jahr 2011 und beleuchten die Behauptung Listers das die syrische Regierung willkürlich Gefängnisse entleerte, um eine islamistische Infiltration zu begünstigen die letztlich das ganze Land strangulierte.

Charles Lister ist sich gewahr das die globale Masse die Ereignisse von heute, morgen schon wieder vergessen hat. Und Behauptungen aufzustellen die sich auf das Jahr 2011 beziehen und dank der Gedankenpolizei Google irgendwo im nirgendwo landen, sorgen dafür das Lister in westlichen Medienkreisen unbehelligt wahnhafte Hypothesen dieser Art verbreiten kann.

In Bezug auf die Entlassungen von syrischen Gefangenen, die durchaus statt gefunden haben, ist es wichtig anzumerken das im Jahr 2011 der Westen die Türkei und die Arabische Liga auf die syrische Regierung Druck ausübten, und Gesten des guten Willens abverlangten.

Diese beinhalteten auch die Entlassung von politischen Gefangenen. Die Washington Post (WP) berichtete damals diesbezüglich, das die syrische Regierung unmittelbar vor einem Treffen der Arabischen Liga in Kairo, 1180 Insassen entlassen habe um im Vorfeld des Treffens die erhitzten Gemüter zu beruhigen und Sanktionen zu vermeiden.

Laut dem Blatt habe Damaskus einen Notfall-Gipfel bei der Liga einberufen, was hingegen von “Golfstaaten” vehement zurückgewiesen worden sei. Ferner habe die Türkei damals Maßnahmen angekündigt, um die syrische Wirtschaft in die Knie zu zwingen.

Die Entlassung von zehntausenden Häftlingen sei Teil eines von der Arabischen Liga ausgearbeiteten Friedensplans gewesen, hieß es. Die syrische Regierung habe jedoch weitestgehend verfehlt diesem gerecht zu werden, da sie zu wenige Gefangene entlassen habe, so die Washington Post.

Unmittelbar nach dem Ausbruch der falschen Revolution in Syrien forderten Menschenrechtsorganisationen von Damaskus ebenfalls, umgehend alle politischen Gefangenen zu entlassen.

Amnesty International legte sich damals mächtig ins Zeug, und veröffentlichte diverse Appelle an die syrische Regierung die der Forderung schnellstmöglich nachkommen sollte.

Der Fehler der Assad-Regierung war sich dem Druck des Westens und regionaler Mächte zu beugen, und sich erkenntlich zu zeigen.

Aus damaligen Berichten geht eindeutig hervor, das die Sehnsucht nach Entlassungen von “politischen Gefangenen”  nicht in Syrien vorherrschte, sondern in den Köpfen der Architekten des importierten Konflikts.

Charles Lister behauptet die Freilassung von “islamistischen” Insassen, sei die Grundlage für die darauffolgende Etablierung der Al-Qaida und ISIS gewesen. Somit sei Assad der eigentliche Urvater des Jihads in Syrien.

Lister erwähnt während seinen dissoziierenden verbalen Ergüssen natürlich nichts davon, das die US-Regierung und ihre Vasalen darauf bestanden hatten das Syrien “politische Gefangene” freilässt, und dies eine kompromisslose Bedingung von “ausgeklügelten” Friedensplänen gewesen ist.

Also stimmen Listers gegenwärtige darauf basierende realitätsferne Schilderungen, nicht mit dem damaligen Mainstream-Narrativ überein.

Selbst als Außenstehender Beobachter sticht einem sofort ins Auge, das der vorgebliche Mittel-Ost Experte es nicht so mit der Anprangerung von Terroristen-Fraktionen in Syrien hat.

Lister rechtfertigt deren dortige Präsenz kontinuierlich, und will sich als Instanz darstellen die zwischen den schlechten und den guten Äpfeln unterscheiden könne.

Dabei lässt er jedoch jedwede Kompetenz vermissen. Auf seinem Twitter-Account wirft der Middle East Institute “Direktor” mit allerlei Jihadisten-Teamnamen um sich. Hayat-Tahrir al-Sham, Ahrar al-Sham, die Nationale Befreiungsfront bla bla bla.

Hingegen ist bei genauerer Betrachtung nicht einmal der Hinweis darauf zu finden, das die von Lister angepriesenen und hervorgehobenen Kollektive eigentlich blutrünstige Terroristen sind.

Bei Lister seinen Erörterungen und vorgespielten Fachwissen, kann und soll man leicht den Faden verlieren.

Er überschüttet seine Audienz mit einem Schwall an Halbwahrheiten und “Jihad” bezogenen Informationen, und filtert für seine Zuhörerschaft die nicht existenten “moderaten” Kräfte in Syrien aus.

Das Problem hierbei ist das man  laut Listers Erläuterungen das Gefühl bekommt, das alle von ihm beschriebenen Kollektive “moderat” sind, da er es offensichtlich versäumt das Wort Terrorist in den Mund zu nehmen.

Überdies tat Charles Lister via Twitter kund das Terroristen-Kommandeure in Syrien zu seinem Bekanntenkreis zählen. In einem seiner typischen Tweets trauerte er um einen gefallenen Jihadisten namens , Sheikh Rami al-Delaty , den er seit 5 Jahren gekannt habe, und trotz seiner positiven Ansichten bezüglich der Hayat Tahrir al-Sham auf einen internen syrischen Dialog aus gewesen sei. Wer es glaubt wird salafistisch!

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Lister macht auch öffentlich keinen Hehl daraus das er Verbindungen zur Al-Qaida hat. Im vergangenen Jahr gab Lister während eines Forums des Middle Eastern Institutes wieder, wie sich nach seiner Meinung die Al-Qaida zum Guten gewendet habe.

Die Al-Qaida in Syrien sei in eine Identitätskrise geraten, weil sie angeblich beschlossen habe einen “moderateren Weg” einzuschlagen, und weniger Enthauptungen und Scharia bezogene Strafen durchzusetzen.

Die Al-Qaida von heute sei vielmehr eine Armee, als die wilden Hunde von damals zu 9/11 Zeiten, so Lister. Berichte über interne Spannungen habe er aus erster Hand erfahren, und von Al-Qaida-Mitgliedern aufgeschnappt.

Lister ist ebenfalls ein Verstärker von sämtlichen gegen die syrische Regierung, Russland und den Iran gerichtete Propagandakampagnen. Die sektiererische Komponente des Syrien-Konflikts sei auf Assads Mist gewachsen, und er vergase seine Bevölkerung nach Belieben, wobei er vorgeblich tatkräftig von den Russen und den Iranern unterstützt wird. Das sind einige der Behauptungen die der “Mittel-Ost-Experte” in Kohärenz mit westlichen Amtsträgern und den korporativen Medien konsequent verbreitet. Insbesondere fingierte C-Waffen Vorfälle in Syrien haben es “Charlie” angetan, da diese die meiste Aussicht haben eine westliche Militärintervention auszulösen.

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Charles Lister ist auch ein Sprachrohr für die dubiosen Weiß-Helme. In regelmäßigen Abständen betreibt er Public Relations für die Al-Qaida-Ersthelfer, und versucht anhand von Videos und Fotos auf seinem Twitter-Account stetig das Image der Mudschaheddin aufzupolieren.

In einer auf dem libanesischen TV-Sender Al-Mayadeen ausgestrahlten Sendung, sind jüngst die terroristischen Aktivitäten der Weiß-Helme thematisiert worden. Der Bericht zeigte wie Einheiten der Weiß-Helme mit einem Bulldozer Wohnhäuser von Zivilisten willkürlich zerstören um diese unbewohnbar zu machen, und wies auf die offensichtlichen Verbindungen der Organisation zu Jihadisten hin.

Ferner dokumentierte Al-Mayadeen die Serie von Listers euphemistischen Tweets bezüglich der Weiß-Helme. Laut dem Sender habe Lister seine Twitter-Seite zu einer Terrorismus glorifizierenden und verteidigenden Plattform umfunktioniert.

Im Vorfeld von großangelegten SAA-Großoffensiven auf von Terroristen besetzten Gebieten, fühlt sich Lister unentwegt dazu berufen die Welt bezüglich des “malignen” syrischen “Regimes” wach zu rütteln.

Dafür greift er tief in die Trickkiste, und prognostiziert kontinuierlich das Ende aller Zeiten. Derweil umsorgt Lister die Situation in Idlib.

Das von unzähligen Jihadisten kontaminierte Gouvernment im Norden Syriens, steht kurz davor von seinem virulenten Elend befreit zu werden. Die syrische Armee steht vor den Toren Idlibs und präpariert gegenwärtig ihre Militäroperation zur Rückeroberung des syrischen Hoheitsgebiets.

In einem medialen “Weckruf” versuchte Lister jüngst erneut die Audienz davon zu überzeugen, welch tragische Konsequenzen die Befreiung Idlibs beinhalte.

Millionen von Menschen würden in Gefahr geraten von dem “rücksichtslosen” syrischen Militärapparat und russischen Kräften zermahlen zu werden. Die Verluste wären biblischen Ausmaßes, da sich im Jihadisten-Sammelbecken laut Lister bis zu 3 Millionen “Menschen” aufhalten würden.

Alle anderen zuvor ausgehandelten “Deeskalationszonen” seien lediglich von der syrischen Armee und den Russen genutzt worden, um Zeit zu gewinnen und sich neu zu formieren.

Damaskus und Moskau hätten die eigens festgelegten Direktiven in den “Deeskalationszonen” missachtet, und Waffenruhen gebrochen und trägen somit die Hauptverantwortung für anschließende Eskalationen.

Lister zufolge sei die Türkei zum Schutze der Jihadisten in Idlib präsent. Die 12 in Idlib errichteten türkischen Beobachtungsposten, würden einen Schutzwall um die im Zentrum ansässigen zehntausenden Terroristen bilden, so Lister.

Ankara kontrolliere 70 000 Militante die vielleicht in der Lage sein könnten, die Militärkampagne abzuwenden. Ferner habe Assad vor jeden Zentimeter seines Hoheitsgebiets zurückzuerobern. Dies sei eine grausame Aussicht auf die Zukunft.

Wie kann sich der legitim demokratische gewählte syrische Präsident, Bashar al-Assad, bloß wagen sein gesamtes Land von Terroristen zu befreien? Böser Assad! Lister hat es offensichtlich versäumt einige beschlossene Bedingungen in Bezug auf die “Deeskalationszonen” zu erklären.

In den von der Türkei, Russland, und Iran gemeinsam in Astana ausgehandelten Zonen, ist jegliche Präsenz von Terroristen-Kollektiven verboten. Gruppierungen wie die Al-Qaida und ISIS und alle mit ihnen affiliierten Entitäten, Organe und Elemente sind nicht in Waffenruhen mitinbegriffen, und sollen von den verwaltenden Kräften der Zonen mit allen Mitteln bekämpft werden, hieß es in dem abschließenden von allen Parteien signierten abschließenden Kommunique. Sprich von der Türkei in Idlib.

Charles Listers Vorstellung für das zukünftige Syrien ist ziemlich düster. In seinen Augen sollen die militanten Islamisten ein fester Bestandteil der syrischen Gesellschaft werden, da man sie nach mehreren Jahren Beteiligung am Konflikt in politische Prozesse miteinbeziehen müsse.

Egal welcher Darbietung Listers man sein Gehör schenkt. Eines wird man nie aus dem Mund des “Experten” hören, das die von ihm rezitierten und gepriesenen Kollektive und Individuen TERRORISTEN sind!

Lister sympathisiert mit sämtlichen Jihadis in Syrien, und normalisiert deren barbarische Ideologie und Kriegsverbrechen. Im Jahr 2015 veröffentlichte er eine von ihm erstellte Liste die diverse Jihadisten-Fraktionen aufführte, die ihm zufolge “moderate” Kräfte seien.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Liste stellte sich heraus das die meisten dem “moderaten” Lager zugeschriebenen Kollektive, Auswüchse der Al-Qaida oder ISIS sind. Da wäre zum Beispiel die Noureddin al-Zenki Bewegung, die Minderjährige vor der Kamera enthauptet, oder die Faylaq al-Sham und die Faylaq al-Rahman die mit der Al-Qaida und ISIS in allen von Terroristen gehaltenen Gebieten gemeinsame Sache machen. Charlies Jungs sind doch nicht ganz so sauber wie er sich bemühte der Welt weiszumachen.

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Wer Charles Lister noch nicht auf dem Radar hatte, der sollte dies schleunigst ändern. Er ist ein von gewissen Golfstaaten und Think Tanks finanziertes Werkzeug, das das vom Westen ersehnte falsche Bild über Syrien verbreitet. Seine eigens proklamierten höchst suspekten direkten Kontakte zu diversen Al-Qaida-Fraktionen und seine offenbare Rolle als medialer Mittelsmann für deren Belange, werfen eine Menge Fragen auf.

Verf.R.R.

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