Video: Die Geschichte einer Jesidin die ihrem ISIS-Kidnapper in Deutschland begegnet

Die Geschichte von dem jesidischen Mädchen Ashwaq kommt inmitten der nie endenden Flüchtlingsdebatte ziemlich ungelegen. Ein viral gegangenes Video in dem die Jesidin davon erzählt das sie im Jahre 2016 in Deutschland ihrem ISIS-Peiniger begegnet sei, sorgt derweil für Furore.

Laut Ashwaq sei sie im schwäbischen Gmünd auf den Mann gestoßen, der sie im Alter von 15 Jahren im Irak entführt haben soll. Der ISIS-Terrorist, namens, Abu-Humam, habe sie umgehend angesprochen und ihr zu verstehen gegeben, das er weiß wer sie sei und darüber bescheid wisse seit wann und wo sie sich in Deutschland aufhalte.

Ihr Wohnort und ihre Familienangehörigen habe der Abu-Humam ebenfalls erwähnt, so Ashwarq. Diesbezüglich betonte die Jezidin das dies kein Einzelfall sei, und das es mehreren nach Deutschland geflohenen jezidischen jungen Frauen ähnlich ergangen sei.

Sprich sie ebenfalls von ihren Peinigern in Deutschland aufgespürt, und bedroht worden seien. Ashwaq soll nach dem Vorfall die Polizei kontaktiert haben, die ihr jedoch angeblich nicht weiter helfen konnte da sie den Namen “Abu-Humam” keiner Person zuordnen konnte, wie der SWR mitteilte.

Sollten Ashwarqs Aussagen der Wahrheit entsprechen, dann wirft diese unverhoffte Begegnung ihres Peinigers eine Menge Fragen auf.

Wie zum Teufel ist es dem ISIS-Terroristen gelungen das jezidische Mädchen aufzuspüren? Und wie gelang er an Informationen heran, die mit ihrem Aufenthalts und Wohnort zusammenhängen?

Es wird wohl kein Zufall sein das sich der vermeintliche ISIS-Terrorist in der Ortschaft aufhielt, wo das Mädchen zu diesem Zeitpunkt lebte. Wenn dies wie von Ashwarq geäußert auch anderen nach Deutschland geflohenen Jezidinin widerfahren sei, sprich weitere Jesidinin von ihren Entführern bedroht und penetriert worden seien, dann drängt sich die Frage auf ob dahinter ein Muster steckt?

Wie ist es möglich das ISIS-Kämpfer fernab von den Kriegsschauplätzen Syriens und Iraks auf deutschem Boden, abermals die Möglichkeit bekommen ihre Opfer zu terrorisieren?

Der Fall wird von den deutschen Leitmedien heruntergespielt werden, um die Aufruhr diesbezüglich einzudämmen. Die Bundesregierung ist ohnehin schon genug in Erklärungsnot geraten, hinsichtlich ihrer offenen Tür-Politik. ISIS-Kämpfer die auf deutschen Strassen ihre Opfer aufsuchen und bedrohen, machen sich nicht gut als Schlagzeile und bringen den Kessel weiter zum kochen.

 

Verf.R.R.

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