Weiß-Helme Boss, Raed Saleh, und Vanessa Beeley im Gespräch mit RT- Der Terroristen-Kommandeur zieht den Kürzeren

Der Boss der berühmt-berüchtigten Weiß-Helme, Raed Saleh, war jüngst zu Gast bei der RT-Sendung Going Underground und stellte sich den Fragen von dem Moderator Afshin Rattansi.

Die seit ihrem Bestehen in Verruf geratene Organisation der Verbindungen zu Terroristen-Gruppierungen nachgesagt werden, steht in Syrien kurz vor ihrem Ende. Da sich die Weiß-Helme ausschließlich auf von Terroristen besetzten Terrains befinden und diese bekanntermaßen in Syrien vom Aussterben bedroht sind, dezimieren sich die Ränge der Al-Qaida-Ersthelfer rapide. Nach der Rückeroberung des Südens durch die syrische Armee und der simultanen israelischen Nacht und Nebel “Rettungsaktion” von Mitgliedern der White-Helmets, ist den verdeckten Jihadisten lediglich das im Norden liegende Idlib geblieben.

Inmitten von unzähligen Jihadisten-Fraktionen und unter salafistisch-wahabitischer Doktrin, können sich die “heroischen Ersthelfer” richtig entfalten und ihren zersetzenden Aktivitäten unbehelligt nachgehen.

Raed Saleh wies in seinem Gespräch mit Going Underground natürlich sämtliche längst erwiesenen Fakten von sich.

Die White-Helmets hätten angeblich über 100 000 Menschen aus dem Schutt ausgegraben, der ausschließlich durch Bombardements russischer und syrischer Kräfte entstanden sei, so Saleh. Geld fließe in Massen in die Taschen der Weiß-Helme. Die USA, Groß-Brittanien, Frankreich, Qatar, Holland, Japan und weitere stünden auf der Gönnerliste, laut dem Oberhaupt der Terroristen-Gruppierung. Die erschlagenden Beweise, Videos und Fotos die eine offensichtliche Verbindung zu salafistischen Jihadisten-Fraktionen darlegen, seien allesamt aus der Luft gegriffen um die Weiß-Helme zu diskreditieren.

Bei der Flucht zurückgelassene Uniformen und Ausrüstung, seien von “gewissen Gruppierungen” genutzt worden um dem Ansehen der “Ersthelfer” zu schaden. Die zu einer “internationalen humanitären Entität” mutierte Organisation sei angeblich zu keinem Zeitpunkt von Terroristen infiltriert gewesen, so Saleh. Die daraus resultierenden Fotos und “Fabrikationen” entsprächen nicht unbedingt der Wahrheit, und würden nicht bedeuten das diese von den Weiß-Helmen generiert worden seien.

Das Hauptmotiv für die Fälschung und den Missbrauch käme von in den sozialen Medien aktiven Gruppierungen, die mit Russland und der syrischen Regierung affiliiert seien und daran arbeiten würden die Reputation der Organisation zu zerstören.

Der sich zu dem Zeitpunkt des Interviews in Istanbul befindliche Terroristen-Kommandeur, bestritt ferner die mediale Inszenierung der Rettung von Omran Daqneesh.

Der Junge der anhand eines von Mainstream-Medien verbreiteten Fotos Weltberühmtheit erlangte und sein Bruder, seien von den White-Helmets nach einem russischen Luftschlag geborgen worden. Dem Vater des Jungen seine kompromittierenden Angaben bezüglich der Weiß-Helme und der Rettung Omrans, entsprächen nicht der Wahrheit, da Mohammed Daqneesh angesichts der Ansässigkeit in einem Regierungsgebiet und der Angst vor Repressalien, nicht in der Lage sei die Wahrheit wiederzugeben, argumentierte Raed Saleh.

Die vermeintliche Bombardierung eines regierungstreuen Gebiets durch die eigenen Kräfte entbehrt jeder Logik. Das Haus der Familie Daqneesh war genau in einem solchen Gebiet ansässig. Weshalb sollten syrische und russische Kampfflugzeuge diese Region unter Beschuss nehmen? Das die Ortschaft unter permanenten Mörser und Raketenbeschuss von Jihadisten-Fraktion stand, erwähnte Saleh natürlich nicht.

Auch für die gemeinsamen Reisen mit expellierten Terroristen, hatte der White-Helmets-Chef natürlich eine nicht plausible Erklärung parat. Demnach hätten sich die Mitglieder der Organisation verdeckt unter die Terroristen gemischt, damit ihre wahre Identität nicht entdeckt würde. Denn die syrische Armee hätte es ja besonders auf seine Brut abgesehen. Deshalb ging man an Bord der gleichen Busse in denen die untermenschlichsten Kreaturen saßen, um sich z.B ins Jihadisten-Paradies Idlib verfrachten zu lassen.

Während der Reise zum nördlichen Gouvernement, hätten die Weiß-Helme eine Heidenangst gehabt eliminiert zu werden, und sollen die ganze Zeit über den Kontakt aufrechterhalten haben.  Als sie dort eintrafen waren sie in guten Händen und konnten sich in Sicherheit wiegen, so Saleh. Wahre Worte! In Terroristen-Gebieten fühlen sich die Weiß-Helme sicher!

Auch dieses Argument fällt bei genauerer Betrachtungsweise kläglich in sich zusammen. Weshalb sollten die Weiß-Helme einer Sonderbehandlung unterzogen werden, und von der syrischen Armee selektiert werden? Wenn sich Al-Qaida und ISIS-Terroristen vom schwersten Kaliber, getrost in die Busse setzen und ins Jihadi-Paradise abziehen konnten, ohne das ihn auf der Reise zu ihrer Destination auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

Eines ist allerdings bemerkenswert das Saleh bezüglich des gemeinsamen Terroristen-Exodus keine Einwände hat. Und eine Neuigkeit für den sich in der Türkei in der Sonne wiegenden Raed Saleh! Terroristen sind eine Ausgeburt, die getrost über einen Kamm geschoren werden kann! Das die Russen und Syrer keine Unterschiede zwischen Weiß-Helmen der ISIS und Al-Qaida machen, liegt an den terroristischen Aktivitäten der Tarnorganisation. Exekutionen beizuwohnen, auf Leichen herumzutrampeln, False-Flag-Attacken zu inszenieren, sich an Gefechten zu beteiligen, sind halt keine Attribute die einem Zivilschutz zugeschrieben werden. Folglich wird man so dem terroristischen Lager zugeteilt.

Von daher ist Salehs Argumentation bezüglich der Angst der Weiß-Helme schlichtweg pathetisch. Die Gruppierung ist nicht das erste mal an der Seite von Terroristen in ein anderes Gebiet eskortiert worden! Im Gegensatz zu den verbrecherischen Warlords, hat die syrische Regierung stets ihr Wort gehalten, und ihren Teil von ausgehandelten Beilegungen erfüllt. Was man kaum von der Gegenseite behaupten kann.

Überdies gab Saleh in dem Interview offen zu, das die Weiß-Helme mit der “Freien Syrischen Polizei (FSP)” zusammenarbeiten. Die FSP ist lediglich ein Zweig der in Idlib dominierenden Hayat Tahrir al-Sham. Ohne Autorisierung der HTS dürfte die dubiose fadenscheinige “Exekutivkraft” nicht einmal atmen in Idlib.

Die britische Regierung hat die White-Helmets damit beauftragt “Kriegsverbrechen zu dokumentieren, was nach Salehs Meinung vonnöten sei da sich der Konflikt zu einem internationalen Krieg ausgeweitet habe. “Wie man weiß” habe die syrische Regierung ja in Khan Scheichun 2017 C-Waffen eingesetzt, wie das gemeinsame Untersuchungskomitee ( Joint Investigative Mechanism, JIM) der UNO festgestellt habe. Das die Instanz für die Untersuchung von chemischen Vorfällen die Organisation für das Verbot von chemischen Waffen (OPCW), aufgrund der damaligen prekären Sicherheitslage es vermied die Stelle in Khan Scheichun zu besuchen, und somit keine Proben vor Ort gesammelt werden konnten spielte in Raed Salehs Erörterung keine Rolle.

Das die OPCW anhand von Proben die von terroristischen Elementen an dritte übergeben wurden Sarin ermittelt habe, ist nach internationalen Standards irrelevant, da die Beweismittelkette nicht dokumentiert und vor allem gebrochen worden ist. Unabhängige Parteien sollten corpus delicti, Proben etc sicherstellen und nicht voreingenommene Elemente der syrischen bewaffneten Opposition.

Ferner hat die OPCW offen gelassen wer für den damaligen chemischen Vorfall in Khan Scheichun verantwortlich ist, also die Terroristen die ganze Sache auch fingiert haben könnten. Saleh beharrte auf die Feststellung des JIM, der sich in seinem Abschlussbericht lediglich auf Informationen der OPCW berief, und dennoch die syrische Regierung als “höchstwahrscheinlichen Täter” ausmachte. Die OPCW die als Investigativ-Organ von dem JIM beauftragt wurde um der Sache auf den Grund zu gehen, ist von Saleh mit seiner Versteifung auf die leeren Schuldzuweisungen des JIM, eklatant diskreditiert worden. Flachbirne!

Wahre Kriegsverbrechen zu dokumentieren die zu genüge in von Terroristen besetzten Gebieten vorkommen, scheint der vom Westen gepriesene “Zivilschutz” stark zu vernachlässigen.

Wie die öffentliche Exekution des zwölfjährigen Abdullah Issa, der nur einige Meter von dem damaligen Hauptquartier der Weiß-Helme in Ost-Aleppo, von Terroristen der Noureddin Al-Zenki Bewegung gefoltert und enthauptet wurde.

Die britische Investigativjournalistin Vanessa Beeley begab sich nach Ost-Aleppo um den Fall zu untersuchen, und veröffentlichte diesbezüglich fundierte Berichte die belegen das die Weiß-Helme mit den Kindermördern die Abdullah auf dem Gewissen haben affiliiert sind.

Wenn Saleh was von seinen nachrichtendienstlichen Händlern gelernt hat, dann sind es Dementi und Diskreditierung. Ohne im geringsten auf die Enthauptung eines Kindes einzugehen, versuchte Saleh die Glaubwürdigkeit Vanessa Beeleys zu diskreditieren. Komplett vom Thema ablenkend behauptete Saleh das Beeley angeblich von den “Russen” der Zutritt nach Douma, noch vor der OPCW gewährt wurde. In Douma inszenierten die White-Helmets im April einen chemischen Vorfall der den USA und Co. die Rechtfertigung für eine kurzweilige Intervention gab. Beeley weiß das sie nicht ehrlich sei, deshalb dürfe man ihren Berichten nicht vertrauen. Sie sei keine Journalistin, so Saleh.

Die Ortschaft wo der Junge enthauptet wurde habe man trotz dem nur wenige Meter entfernten Haupt-Quartier nicht gekannt. Von dem Vorfall habe man wie jeder andere auch, aus den sozialen Medien erfahren. Saleh gab an das die Weiß-Helme angeblich keine Kenntnis hätten.

Vanessa Beeley die oben erwähnte Journalistin war ebenfalls zur Sendung geladen um  bezüglich den obskuren Angaben Salehs Stellung zu nehmen. Beeley widerlegte Salehs Behauptungen, das sie mit Sonderstatus gekürt als einzige Journalistin noch vor der OPCW die Stadt Douma betreten durfte. Laut der britischen Journalistin sei ihr als Teil eines vom syrischen Informationsministerium organisierten Medien-Trips, gemeinsam mit Kollegen von gewissen Mainstream-Sendern der Zutritt nach Douma gewährt worden.

Was das normale Prozedere für Auslandskorrespondenten ist. Beeley erinnerte den White-Helmets-Boss daran das die OPCW im April selber der Auffassung war zu diesem Zeitpunkt die fakten findende Mission zu verschieben. Und nicht ohne Grund! Der OPCW Konvoi war bei seinem ersten Anlauf von unbekannten Angreifern unter Beschuss genommen worden, und ist noch vor seiner Ankunft an der mutmaßlichen Angriffsstelle umgekehrt.

Als Vanessa Beeley und ihre Kollegen letztlich grünes Licht für die Visite in Douma bekamen, waren laut ihrer Aussage die OPCW-Inspekteure bereits vor Ort um ihrer Arbeit nachzugehen. Ferner holt Beeley den Jihadi-Kommandeur der Weiß-Helme auf den Boden der Tatsachen zurück, indem sie auf den Zwischenbericht der OPCW hindeutete. Laut diesem sei in den Proben aus Douma kein Sarin sondern lediglich eine geringe Menge Chlor festgestellt worden, das sogar durch Leitungswasser auf die untersuchten Gegenstände gelangt sein könnte. Also nichts nennenswertes was einen C-Waffen Vorfall belegen könnte. Der Bericht widerspricht eindeutig den Angaben der Weiß-Helme, so Beeley.

Die Journalistin warf ein paar interessante Fragen in Bezug auf den C-Waffen Vorfall in den Raum. Wer arbeitete mit den Weiß-Helmen bei der Inszenierung der False-Flag zusammen? Wer hat die Leichname besorgt die von den Weiß-Helmen und anderen Organisationen gefilmt wurden? Was ist diesen Leichnamen angetan worden, um sie so zu präparieren als würden sie vor Ort angegriffen? Weshalb sind die Leichname eindeutig positioniert worden, wie selbst Journalisten von der BBC anmerkten?

In Bezug auf die Hinrichtung des 12 jährigen Jungen in Aleppo rüttelte Beeley den offenbar unter Amnesie leidenden Saed Raleh ordentlich wach, und hob hervor das sich das damals in Ost-Aleppo befindliche Weiß-Helme Hauptquartier in der Al-Ansari Ortschaft, direkt neben den Quartieren der Al-Nusra und ISIS befand. Die Behauptung Salehs keine Kenntnis über diesen Ort zu haben, deckt sich nicht mit den Schilderungen des Oscar nominierten Propagandastreifens “The Last Man From Aleppo”. In dem Film über die Weiß-Helme wird das besagte Gebäude in der Al-Ansari Ortschaft als Hauptquartier der Terroristen ausgegeben.

Beeley erläuterte sie habe sich zu Fuß von dem Al-Ansari Zentrum zum Al-Mashad Platz begeben, wo Issa hingerichtet wurde. Der Journalistin zufolge sei es höchst unwahrscheinlich das sich dortig keine Weiß-Helme aufhielten, als Abdullah ermordet wurde. Und sollte dies der Fall gewesen sein weshalb haben sie das offensichtliche und sogar von den Mainstream-Medien aufgegriffene Verbrechen nicht dokumentiert. Saleh meint ja die Weiß-Helme seien eine “internationale humanitäre Entität”.

Vanessa Beeley filetierte Saleh vor der Öffentlichkeit, dem seine Schilderungen umgehend in Rauch aufgingen. Die Weiß-Helme sind längst demaskiert! Wer davon überzeugt ist die Weiß-Helme seien der “syrische Zivilschutz” der “Kriegsverbrechen” dokumentiert und aufdeckt, der ist nur eine Recherche davon entfernt bekehrt zu werden. Einfach mal aus seiner Echo-Kammer austreten und sich in Gefilde vorwagen die der eigenen Ansicht widersprechen!

Verf.R.R.

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