Syrien: Countdown startet für SAA-Großangriff auf Terroristen in Idlib- Erste Zivilisten werden über Korridor evakuiert

Eine Quelle aus Militärkreisen hat gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Sputnik geäußert, das die syrische Armee derweil Militärausrüstung und Munition an die Grenzen der Provinz Idlibs entsende, und sich für eine großangelegte Operation vorbereiten würde.

Laut der Quelle würde die SAA in absehbarer Zeit die Offensive Starten um zunächst gleichzeitig an mehreren Achsen in Lattakia, Hama und in provinziellen Gebieten Idlibs zuzuschlagen. Dabei sollen strategische von Terroristen durchsetzte Punkte wie das Dorf Jisr al-Shughour zurückerobert werden.

Indes berichtete das Nachrichtenportal Southfront unter Berufung auf das Russische Zentrum für Empfang, Aufteilung und Unterbringung von Flüchtlingen, das Zivilisten die von Jihadisten gehaltene Provinz Idlibs über einen von russischen Kräften eingerichteten humanitären Korridor in der Abu al-Duhur- Siedlung verlassen würden.

Der Leiter des Zentrums, Oleg Demyanenko, gab bekannt das alle fliehenden Personen anhand syrischer Datenbanken überprüft würden, um festzustellen ob sie irgendwelche Probleme mit dem Gesetz haben. Ferner würden die Flüchtlinge nach Waffen und Sprengstoffen durchsucht. Diese Fälle seien jedoch seltener, hieß es.

Indes sollen sich die meisten der in Idlib ansässigen Jihadisten-Fraktionen zusammengeschlossen und eine Einsatzzentrale eingerichtet haben um jeden möglichen Angriff der syrischen Armee und ihrer Verbündeten auf das Gouvernement abzuwehren, wie Southfront unter Verweis auf das oppositionelle Nachrichtenportal Radio Idlib mitteilte.

Laut dem Portal sollen mehr als 70 000 Militante unter dem Kommando der neuen Einsatzzentrale kämpfen.

Syrischen oppositionellen Quellen zufolge würden die Hayat Tahrir al-Sham (HTS), die Syrische Befreiungsfront (SLF), die Nationale Front für Befreiung (NFL), die Islamische Turkestan Partei (TIP) und Horas al-Din unter der Zentrale operieren.

Das momentan in Idlib doch nicht die gewünschte Einigung unter den Jihadisten erreicht wurde, legt ein Bericht von Al-Masdar-News (AMN) nahe, laut diesem die HTS und die aus Ghouta expellierte saudi-gestützte Jaish al-Islam jüngst aneinander geraten seien.

Auch die Anschlagswelle auf Terroristen-Kommandeure in Idlib reißt nicht ab. Am Wochenende sind abermals drei Jihadis von unbekannten Angreifern erschossen worden. Der Oberstleutnant  Hussein Jamal der Syrischen Befreiungsfront und zwei seiner Kameraden sind die letzten Opfer des internen Machtkampfs unter Militanten in Idlib.

Die psychologische Kriegsführung der syrischen Armee hat sich im Vorfeld der SAA-Operation in Idlib ebenfalls bemerkbar gemacht. Laut AMN seien handschriftliche von nachrichtendienstlichen Elementen der SAA-Tiger-Kräfte verfasste Botschaften, innerhalb Idlibs veröffentlicht worden.

Die Schriftstücke sollen der syrischen Regierung treue geschworen haben, und im Jihadi-Paradies Panik und Erwartung zugleich ausgelöst haben. Der “Nachrichtendienst der Tiger-Kräfte” ein Netzwerk aus regierungstreuen in Jihadisten-Gebieten stationierten Schläferzellen, soll der Initiator dieser Aktion gewesen sein, hieß es.

Laut den online veröffentlichten Botschaften bestätige man die volle Bereitschaft zur Reaktivierung sobald die richtige Zeit gekommen sei, was darauf hindeute das die Operation der syrischen Armee zeitnah starten werde, so AMN.

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Verf.R.R.

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