Was gedenkt die US-geführte Koalition mit 1000 ISIS-Kämpfern zu tun, die in SDF-betriebenen Gefängnissen einsitzen

Das Nachrichtenportal Southfront berichtete unter Verweis auf die US-Tageszeitung New-York Times, die enthüllte das circa 1000 ISIS-Militante derweil in sieben von den US-gestützten Syrisch Demokratischen Kräften (SDF) betriebenen Gefängnissen im nordöstlichen Syrien einsitzen würden.

Laut dem Bericht des Blattes der am 18.Juli erschien, seien 593 der gefangenen Jihadisten ausländische Kämpfer die aus 47 Ländern in Syrien einreisten, um sich der Terror-Organisation anzuschließen. Unter den Herkunftsländer der ISIS-Terroristen befänden sich Frankreich, Deutschland, Russland, Ägypten, Tunesien, Saudi Arabien, Türkei und Marokko, so die NYT.

Ferner enthüllte das Blatt, das Personal der US-Spezialeinheiten diese Gefängnisse mehrmals wöchentlich besuchen würde, um ihre Expertise bezüglich der richtigen Handhabung und Sicherung der Gefangenen zu offerieren, und um Hilfestellung bei Verhören von Gefangenen und der Nutzung von Biometriken zu leisten.

Überdies haben die US-Senatoren Lindsey Graham und Jeanne Shaheen in der vergangenen Woche die SDF-Gefängnisse besucht. Beide Senatoren äußerten ihre Zufriedenheit angesichts des Zustandes der Gefängnisse, die laut der NYT von den USA finanziert würden.

“Das Gefängnis ist besser als ich dachte. Die Personen betreiben es besser als ich dachte..Nun bin ich besorgt hinsichtlich der gesamten Situation…Es ist nicht so nachhaltig wie ich gedacht habe. Die Insassen werden werden auf der Strasse landen oder tot sein,” so Graham gegenüber der NYT.

Southfront zufolge sei das Schicksal der inhaftierten ISIS-Kämpfer bis dato unklar. Der Bericht der NYT führte an, das die SDF die Todesstrafe abgeschafft hätten, was bedeute das die Terroristen vorerst am Leben bleiben würden. In Bezug auf die ausländischen ISIS-Kämpfer seien die SDF nicht in der Lage diese an ihre Länder zu übergeben, da die US-gestützte Miliz nicht als eine souveräne Regierung anerkannt werde. Demnach sei es wahrscheinlich das die Terroristen weiterhin in diesen Gefängnissen verweilen würden.

Mehrere Berichte weisen auf eine Kooperation zwischen den USA und der ISIS hin. Evakuierungen von ISIS-Kämpfern, Luftschläge gegen die syrische Armee und andere Aktivitäten seien zu Gunsten der Terror-Gruppierung von US-Kräften durchgeführt worden, so das Portal.

Diese hohe Anzahl von ISIS-Gefangenen in den Händen der SDF würde Bedenken hervorrufen, das diese Individuen aus irgendeinem Grund freigelassen würden und sich eine neue Welle von Post-ISIS Aktivität entfalte, die möglicherweise zeitnah in einigen strategischen Regionen auf der Welt zu beobachten sei.

Verf.R.R.

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