In Videos: Idlib- Belagerte Ortschaften Al-Fu’ah und Kafriya vollständig evakuiert- Showdown im Norden steht nichts mehr im Wege

Die Evakuierung der im Zentrum des Gouvernements Idlib liegenden schiitischen Städte Al-Fu’ah und Kafriya ist vollständig abgeschlossen. Die 7000 Zivilisten und Kämpfer regierungstreuer Kräfte wurden als Teil einer Vereinbarung zwischen der Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida) und der syrischen Regierung nach Aleppo transportiert. Im Gegenzug übergab Damaskus mehrere Hundert gefangene Terroristen an die HTS.

Al-Fuah und Kafriya wurden seit 2015 von der HTS belagert. Die beiden von Al-Qaida Jihadisten umzingelten Dörfer waren stets ein Faustpfand für die militanten Extremisten in Idlib. Des öfteren versuchte die HTS vergeblichst die belagerten Gebiete einzunehmen, die von dortig stationierten Kämpfern der Nationalen Verteidigungskräfte (NDF) verteidigt wurden.

Ferner reagierte die russische Luftwaffe auf Angriffe der HTS mit verheerenden Luftschlägen die die Terroristen wieder in ihre Schranken wiesen. Das die nun erfolgreich evakuierten Zivilisten sich in Sicherheit wiegen können ist keine Selbstverständlichkeit. In den vergangenen 3 Jahren torpedierte die Al-Nusra mehrere Abkommen mit Damaskus. Gegen Ende 2016 überfielen Terroristen einen sich auf dem Weg nach Al-Fuah und Kafriya befindenden Konvoi und steckten mehrere für die Evakuierung vorgesehene Busse in Brand.

Damals schafften es nur einige Hunderte Zivilisten evakuiert und nach Aleppo transferiert zu werden.

Im darauffolgenden Jahr kam es erneut zu einer Vereinbarung zwischen der HTS und Damaskus, die wiederum von den Jihadisten gebrochen wurde. Als der damalige Evakuierungs-Prozess bereits in die Wege geleitet wurde und hunderte Zivilisten zum Abtransport in Bussen verweilten, riss ein HTS-Selbstmordattentäter über 100 Zivilisten in den Tod. Laut Zeugenaussagen sei ein Fahrzeug vorgefahren, aus dem Kartoffelchips angeboten worden seien. Mehrere Kinder seien vor Freude auf den Wagen zugelaufen, woraufhin dieser in unmittelbarer Nähe des Buskonvois detonierte. Die vom Westen glorifizierten HTS-Jihadisten richteten ein weiteres Blutbad an- um die Einwohner von Al-Fuah und Kafriya in ihrem Al-Qaida Königreich gefangen zu halten. Vorsicht! GRAPHISCHES BILDMATERIAL !

Al-Fuah und Kafriya zwei schiitische regierungstreue Dörfer inmitten des salafistisch/wahabitischen Fürstentums Idlib. Drei Jahre bemühten sich die Warlords der Al-Qaida, die Bevölkerung der beiden Dörfer auszumerzen. Schiiten gelten in den Augen der Jihadisten-Brut als Ketzer und Apostaten. Demnach kribbelte es den Terroristen in den Fingern die Bewohner dieser Ortschaften in Käfige zu sperren oder letale Exempel an ihnen zu statuieren, wie es in allen von Jihadisten-Fraktionen besetzten Regionen in Syrien üblich ist. Raketenangriffe auf die schiitischen Dörfer und Zusammenstöße zwischen der HTS und den in Al-Fuah und Kafriya ansässigen Regierungskräften, waren keine Seltenheit.

Nichtsdestotrotz hielten die tapferen Einwohner und Soldaten bis zu ihrer Erlösung durch, auch aufgrund der Unterstützung der syrischen und russischen Luftwaffe die in regelmäßigen Abständen Munition, Ausrüstung und Nahrungsmittel mittels Fallschirmen über den Dörfern abwarfen.

Die schrecklichen drei Jahre gehören der Vergangenheit an. Die Einwohner der zwei schiitischen Dörfer wurden in den vergangenen Tagen vollständig evakuiert, und sind von Tausenden Menschen in Aleppo empfangen worden. Trotz erneuten Sabotageakten der HTS ist der Konvoi letztlich sicher eingetroffen. Man beachte den Zustand mehrerer Busse die offenbar vor ihrer Abreise willkürlich von Jihadisten beschädigt worden sind.

Im Gegenzug sind Hunderte von HTS-Terroristen freigelassen und in die provinzielle Hauptstadt transferiert worden, wo sie von ihren Waffenbrüdern in Empfang genommen wurden. Umgehend nach abgeschlossener Evakuierung der Zivilisten fielen die räudigen blutrünstigen Jihadisten der Hayat Tahrir al-Sham in die beiden Dörfer ein, und vernichteten Spuren von der syrischen Regierung. Assad Konterfeie, syrische Flaggen alles was auch nur regierungstreue andeutete, wurde schnellstens entfernt.

 

Die Hayat Tahrir al-Sham wird die Übernahme von Al-Fuah und Kafriya als Sieg über Damaskus präsentieren. Dabei ist den Kommandeuren diverser in Idlib ansässigen Jihadisten-Fraktionen bewusst, das die Uhr fünf vor zwölf geschlagen hat. Und bereits jetzt zeichnet sich ab das sich die notorischen Warlords absetzen werden, wenn es zu heiß werden sollte. Widerwärtige inhumane Exemplare wie der saudische Kleriker Abdullah al-Muhaysini beteuern derweil bis zum letzten Tropfen Blut in Idlib kämpfen zu wollen- Wer es glaubt wird wahabitisch. Um in der jihadistischen Terminologie zu bleiben.

Die Syrisch Arabische Armee (SAA) steht im Süden des Landes kurz vor der Beendigung der Säuberungsaktion gegen Terroristen. Die dortig ansässigen Militanten der HTS haben bereits die Waffen gestreckt, und werden zeitnah zu ihren Kameraden in Idlib stoßen.

Sobald im Süden alle Jihadisten einschließlich der ISIS annihiliert sind, steht der alles entscheidenden SAA-Großoffensive mit Unterstützung russischer und iranischer Kräfte, nichts mehr im Wege. Der letzte Faustpfand ist dahin. Die belagerten Geiseln aus Al-Fuah und Kafriya sind in Sicherheit und die Lage für Jihadisten in Syrien wird mit zunehmender Zeit immer aussichtsloser.

Idlib das Sammelbecken für alle in Syrien operierenden Terror-Verbände wird voraussichtlich noch in diesem Sommer von der SAA in Angriff genommen werden. Bereits jetzt deuten russische und iranische Nachrichten und TV-Sender, und diverse Beobachter und Experten darauf hin, das sich die Schreckensherrschaft der Jihadisten im Gouvernement Idlib dem Ende zuneigt. Der Weg ist geebnet für den Showdown im Norden! Die Mutter aller Schlachten!

Verf.R.R.

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