Helsinki-Gipfel: Der Sumpf in Washington demonstriert einmal mehr seine Macht. Trump knickt abermals ein

Der US-Präsident scheint sich offenbar dem Druck des “Sumpfes” in Washington zu beugen und hat sich von dem medialen und politischen Sturm in eine Ecke drängen lassen. Innerhalb von 48 Stunden änderte Donald Trump mehrmals seine Meinung bezüglich der russischen “Beeinflussung” der letzten US-Präsidentschaftswahlen. Während er in der Gegenwart seines russischen Pendants Vladimir Putin, noch die Meinung vertrat das er nicht davon ausgehe das Russland interferiert habe und hinzufügte er sähe keinen Grund weshalb es dies tun “würde”! Behauptete Trump nur Stunden später bereits wieder in Washington gelandet im Weißen Haus vor Journalisten das er gesagt habe das er keinen Grund gesehen habe, weshalb Russland dies “nicht tun würde” ( would oder wouldn`t).

Offenbar mit den Semantiken überfordert schwenkte Donald Trump im nächsten Moment wieder um und  beantwortete die Frage eines Journalisten ob “Russland immer noch die USA attackieren?”, mit einem knappen “Nein”!

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sahrah Huckabee Sanders, versuchte daraufhin abermals die Wogen zu glätten und führte während des Pressebriefings an, das der US-Präsident mit dem “Nein” sich auf die Nichtbeantwortung von Fragen bezogen habe und nicht auf die “imminente Bedrohung Russlands”.

Der niedergeschlagen wirkende US-Präsident gab im Anschluss des Gipfels einige Interviews. Während des Gesprächs mit dem US-TV-Sender CBS widersprach sich Trump abermals selbst. Er bestätigte dem Interviewer das die russische Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahlen der Wahrheit entspräche, und er Vladimir Putin dafür verantwortlich mache da dieser das Staatsoberhaupt Russlands sei.

Dieses traurige Schauspiel von Ohnmacht, legt nahe das der US-Präsident nicht der vorgebliche “Oberbefehlshaber” seines Landes ist, und der tiefe Staat wahrscheinlich ewig der Strippenzieher der marionettenhaften US-Parlamentarier bleiben wird.

Donald Trump hat sich nicht mit dem Gipfel sein eigenes politisches Grab geschaufelt, sondern mit seiner kriecherischen Attitüde die sich umgehend nach Ankunft in den USA enthüllte. Mit der publiken Bestätigung einer hypothetischen medial aufgeblasenen Kreation ohne Beweiskraft, widerlegt er nun seine eigenen Angaben bezüglich des US-Wahlkampfs, die lauteten das er die Wahl legitim und aus eigener Kraft gegen seine Kontrahentin Hillary Clinton gewonnen habe.

Nach Trumps neuester Auffassung hätte Russland die Wahl nun doch aufgemischt. Dies hieße das Clinton den kürzeren ziehen musste weil Moskau seinen “präferierten Kandidaten” ins Weiße Haus katapultierte. Oder wie darf man den doch recht verwirrten Commander in Chief verstehen?

Das ganze hin und her der vergangenen Tage zeigt deutlich auf, das der im Westen negativ  als “starker Mann” porträtierte US-Präsident eindeutig nicht die Zügel in der Hand hält. Das Amt des US-Präsidenten ist von Symbolträchtigkeit geplagt. Mehr Schein als Sein! Außenpolitische Entscheidungen, Festlegungen von Agenden, Regime-Changes, Importe von “Revolutionen”, endlose Kriege etc werden seit mindestens einem Jahrhundert von einer Maschinerie im Hintergrund der US-Politik diktiert, die sich aus Gedanken-Fabriken, der Korporative,  den militärisch industriellen Komplex , elitären Familien und der grauen Eminenz den Neo und Demokons zusammensetzt. Hillary Clinton räumte öffentlich ein das die Gedankenfabrik “Council on Foreign Relations” die Direktive der US-Außenpolitik vorgibt.

So war es schon immer und so wird es wohl ewig sein! Donald Trump hat einmal mehr unter Beweis gestellt das er der Macht des “Deep States” nicht gewachsen ist. Der US-Präsident ist ein System und keine Person. Die Beimessung politischen Gewichts für dieses Amt ist fehlerhaft. Dem ehemaligen US-Präsident Ronald Reagan wurde damals nachgesagt öfters tiefer ins Glas geschaut zu haben, und seine halbe Präsidentschaft verschlafen zu haben. Ferner soll er nicht der bewandertste in Sachen Politik , bereits senil gewesen sein und mehr als charismatische Vorzeigefigur fungiert haben. Der Amerikaner von nebenan mit dem man am Gartenzaun bei Sonnenuntergang über belangloses Zeug ein Pläuschchen hält. Der hochgelobte “Kommunikator”

Die Berater Reagans und vor allen der damalige US-Vizepräsident George Bush, waren die eigentlichen Taktgeber der wilden kriegerischen 1980.Jahre. Das Nachrichtenportal Quora ging in einem Artikel auf die sich damals kennzeichnende Senilität Reagans ein, und erläuterte das er als ein “Image” sein Amt bekleidet habe, und keine wirkliche Funktion innehatte. Diesbezüglich verwies das Portal auf ein Video hin das diverse Reden Ronald Reagans dokumentiert, die anmuten sollen wie fortgeschritten seine Senilität damals gewesen sei.

Bekanntermaßen war Reagan vor seiner politischen Karriere ein zweitklassiger Schauspieler. Einer seiner alten Filmkollegen die Hollywood-Größe James Garner, zweifelte die Fähigkeiten seines alten Weggefährten stark an. Reagan habe schon als Präsident der Schauspielergewerkschaft keinen originellen Gedanken aufbringen können. Garner besetzte damals den Posten als Vizepräsident, und er und die Belegschaft hätten Reagan alles diktieren müssen was er zu tun habe. Diesem Amt sei er schon nicht gewachsen gewesen, geschweige den dem eines Gouverneurs oder dem  des US-Präsidenten.

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Donald Trump vergleicht sich gerne mit Ronald Reagan, was sinnbildlich für seine eigentliche Rolle ist. Seine nach US-Auffassung kontroversen Entscheidungen, wie das Treffen mit Putin verlieren ihre angestrebte Tragweite und verlaufen im Sand, aufgrund seiner nicht vorhandenen und vorgegaukelten Standhaftigkeit. Der einstige große Wahlkampfreden-Schwinger der das Establishment aus Washington jagen wollte, ist eine Fahne im Wind wie alle seine Vorgänger. Die angestrebte Détente mit Russland war von Beginn an zum scheitern verurteilt. Wenn der Deep State sich sträubt je wieder die Beziehungen zu Moskau zu normalisieren, dann hat seine Geisel das zu akzeptieren. Und sollte Trump doch “abenteuerliche” Ausflüge wagen, so wird er umgehend in seine Schranken gewiesen. Auf die verbalen Ergüsse Donald Trumps sollte man nicht setzen! Er hat mehrmals unterstrichen das sich seine Meinungen bezüglich diverser Themen schlagartig ändern und von der Stimmung seiner Meister abhängen.

Verf.R.R.

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