In Videos : IDF bombardieren abermals diverse Ziele im Gaza-Streifen, und der Apartheid-Staat lebt weiter

Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben auf ihrem Twitter Account bekannt gegeben, das sie mehrere Ziele der “Hamas” im Gaza-Streifen bombardiert hätten. Überdies veröffentlichten die IDF ein Video von den Luftschlägen im belagerten Gaza.

 

Die im Gazastreifen ansässige palästinensische Widerstandsbewegung Hamas erwiderte die Luftschläge indem sie mindestens 60 Raketen auf Ziele in Israel abfeuerte, von denen ein Dutzend vom Iron-Dome Luftabwehrsystem abgefangen worden seien, wie das israelische Militär verkündete.

Aus mehreren online-Videos geht hervor das die israelischen Kampfflugzeuge gezielt dicht besiedelte Nachbarschaften in Gaza bombardierten. Die eingekesselte unter israelischer Belagerung stehende Stadt bringt auf einer winzigen Fläche von 50 km² über zwei Millionen Menschen unter. Also jedes Bombardement führt zu Kollateralschäden, da es fast unmöglich ist den unangekündigten IDF-Luftschlägen zu entrinnen. Ferner dezimieren die israelischen Luftschläge die kaum noch übrige Infrastruktur Gazas.

Weitere Videos veranschaulichen mit welcher Rücksichtslosigkeit die israelischen Luftschläge auf Gaza durchgeführt worden sind.

Die gegenwärtige Eskalation der IDF wecken Erinnerungen an den letzten Agressions-Krieg im Jahr 2014, bei dem in einem Zeitraum von nur drei Wochen fast 3000 Palästinenser von der israelischen Armee getötet wurden.

Der Gazastreifen scheint für Tel-Aviv alle Jahre wieder, als Katharsis für den Hass auf die Palästinenser zu fungieren. Der Boxsack der zum Abbau der Wut scheinbar vonnöten für das Regime ist. Gehalten wie in Hundezwingern müssen sich die Palästinenser kontinuierlich bombardieren lassen, alles bitte ohne Aufbegehren, das ja bekannterweise von Israel als Terrorismus gebrandmarkt wird.

Die durch die Okkupation verursachten desaströsen Lebensbedingungen sind beispiellos. Israel ist vor aller Weltöffentlichkeit zu einem Apartheid-Staat verkommen. In den illegalen israelischen Siedlungen wie Hebron gibt es getrennte Strassen für Juden und Araber. Versuchen sie mal als Ausländer oder Palästinenser die Schuhada- Strasse im besetzten Hebron zu passieren und ihnen wird dies geschehen.

 

 

Wo sind die internationalen Aufschreie, gegen den offen gelebten und praktizierten Rassismus. Eine regelrechte Rassentrennung spielt sich dort ab. Vor allen die USA die sich als Fackel der Demokratie sehen, tragen zum Status-Quo bei. Vier Milliarden für Verteidigungszwecke gehen jährlich an Israel, um die Nachbarschaft im Nahen-Osten und seine Nachbarschaft zu terrorisieren.

Dem UNO-Sicherheitsrat sind die Hände gebunden, da jede gegen Israel gerichtete Resolution von den USA mit einem Veto vernichtet wird. Die USA gingen sogar so weit und stiegen kürzlich aus dem UNO-Menschenrechtsrat aus, aufgrund seiner Bemühungen Israel für seine Exekutionen an unbewaffneten demonstrierenden Palästinensern zur Rechenschaft zu ziehen.

Auf Tel-Aviv lässt Washington nichts kommen. Die israelischen Lobbys sind die einflussreichsten und zahlenmäßig Größten in den Vereinigten Staaten. Die Nah-Ost Politik wird praktisch von Israel vorgegeben. Die Balkanisierung und das expandierende Chaos in der Region sind im Interesse Tel-Avivs, das 2002 in Person von dem heutigen Premierminister Israels, Benjamin Netanyahu, vor dem US-Kongress die angeblich aus dem Sturze Saddam Husseins resultierenden Vorteile für den Nahen Osten garantierte.

Saddam wurde gestürzt! Und das blutige Nachspiel hält bis heute an. Zuhause waltet Netanyahu mit eiserner Faust. Die Opferrolle ist ihm auf den Leib geschrieben, da jegliche Kritik an Israel von ihm mit dem Leid seiner Vorfahren vermengt wird und jedes Kriegsverbrechen der IDF als Verteidigung klassifiziert wird. Höchstes Gebot. Israel hat nie Schuld. Wirklich nie!

Verf.R.R.

 

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