OPCW- Keine Spuren von Nervenkampfstoffen in Douma gefunden-USA lügen sich erneut in den Krieg

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat ihren Zwischenbericht über den angeblichen C-Waffen Angriff in der syrischen Stadt Douma veröffentlicht, der besagt das in den entnommenen Proben keine Spuren von paralytischen Giften entdeckt werden konnten. Sputnik dazu:

Nach Angaben der Organisation sind in den Proben, die vor Ort entnommen worden sind, keine Spuren von paralytischen Giften gefunden worden.

In einigen Proben seien allerdings organische Chemikalien entdeckt worden, die Chlorreste enthalten hätten, so die OPCW.

“In den Proben von den Standorten zwei und vier sind verschiedene organische chemische Stoffe gefunden worden, die Chlor sowie explosive Rückstände enthalten haben”, heißt es in dem Zwischenbericht wörtlich.

“Es wurden keine phosphororganischen Nervengiftelemente oder Produkte ihrer Zersetzung in Proben aus der Umgebung oder in Plasmaproben von vermuteten Opfern entdeckt”, heißt es weiter in dem Dokument.

Zu Beginn des Aprils behaupteten syrische oppositionelle Elemente, das in der Stadt Douma mehrere Zivilisten einem C-Waffeneinsatz zum Opfer gefallen seien. Mittels sozialer Medien wurde damals  unverifizierte Videos verbreitet, die weitestgehend von den globalen korporativen Leitmedien aufgegriffen und als Beweis für eine Täterschaft der syrischen Regierung angeführt wurden. Nach Atem ringende Personen die selber nicht wussten wie ihnen geschah, sind damals in einem Krankenhaus bei ihrer Einlieferung von Mitgliedern der White-Helmets gefilmt worden. Dazu brachten die in Douma ansässigen Terroristen ein weiteres Video im Umlauf, das in einem Haus übereinander gestapelte platzierte Leichen veranschaulichte. Beim ersten Hinsehen mutete die Szenerie an, das es sich um eine Inszenierung handelt. Die Position und die Anzahl der Leichname spiegelte nicht die Realität wieder. Während die besagten Personen aus dem Krankenhaus tagelang in den Mainstream-Medien als C-Waffen Opfer angeführt wurden, und sich allmählich abzeichnete das die Vereinigten Staaten diesen Vorfall zum Vorwand nehmen würden um einen Angriff auf Syrien durchzuführen, wiesen diverse Experten und Beobachter auf die schwammige von den Jihadisten präsentierte Version der Ereignisse hin.

Die OPCW machte sich zwar nach Syrien auf um den Vorfall in Douma zu untersuchen, doch die USA wollten das Ergebnis einer Fakten findenden Mission nicht abwarten, und holten sich für den völkerrechtswidrigen Angriff am 14.April Frankreich und Groß-Brittanien ins Boot. Im Anschluss des zum größten Teil von der syrischen Luftabwehr abgefangenen Raketenangriffs der NATO-Troika, erklärte der US-Verteidigungsminister, James Mattis, vor der Presse das nachrichtendienstliche Informationen den Einsatz von C-Waffen in Douma bestätigt hätten und definitiv ein bestimmter Nervenkampfstoff ermittelt worden sei. Ferner sei Mattis der Auffassung gewesen das das “syrische Regime” den nicht existenten Angriff auf “unschuldige Menschen” durchgeführt habe.

Die gleichgeschalteten Medien nahmen die fraglichen Angaben des Verteidigungsministers kritiklos zur Kenntnis und rekapitulieren diese fortwährend. Dabei sollte schon im Vorfeld klar gewesen sein, das ohne eine Untersuchung vor Ort nachrichtendienstliche Informationen wertlos sind. Ist die CIA etwa nach Douma aufgebrochen, hat an der besagten Stelle in Douma geschnüffelt und ist zu dieser Feststellung gekommen? Auf welchen geheimdienstlichen Informationen basieren Mattis seine Behauptungen? Wie ist man anhand von aus der Ferne ermittelten Annahmen und Einschätzungen zu dem Ergebnis gekommen, das die syrische Regierung für etwas verantwortlich ist wofür es keinen Beweis gibt, sondern nur von Terroristen überreichte corpus delicti und fingierte visuelle Darbietungen präsentiert wurden? Die USA behaupteten ferner, das sie Urinproben von Opfern aus Douma erhalten hätten, die positiv auf Chlor und einen undefinierten Nervenkampfstoff getestet worden seien. Von wo stammen diese Proben? Wie gelangten diese in die Hände der USA? Gab es eine Beweismittelkette? Haben voreingenommene Elemente der syrischen Opposition diese überreicht? Existieren diese Proben überhaupt?

Nun hat die OPCW bestätigt was für viele bereits nach Bekanntwerden des inszenierten Giftgasanschlags klar war. Keine Spur von C-Waffen! Auf nichts gestoßen wie Matt Damon in the Green Zone. Überdies belegt dies, das der US-Außenminister an diesem Tag vor aller Öffentlichkeit schlichtweg gelogen hatte, um eine weitere auf einem Mythos basierende Militäraktion zu rechtfertigen. Erinnerungen an Colin Powell und das UNO-Debakel 2003 wurden wach. Doch für die Sprachrohre des US-Establishments ist Objektivität ein Fremdwort und es wurden vor dem US-geführten Angriff auf Syrien, sämtliche schweren Massen-konditionierenden Geschütze aufgefahren, um das militärische Vorgehen Washingtons zu relativieren. CNN Allen voran.

Entgegen der fantasiereichen Version der Ereignisse die von Jihadisten-Verbänden ins Leben gerufen wurde, legten die Aussagen von Zeitzeugen und Einwohnern dar das die Militanten den Vorfall inszenierten. Ferner begaben sich etliche Journalisten nach Douma um der höchst fragwürdigen Geschichte auf den Grund zu gehen. Allesamt kamen zur gleichen Erkenntnis, das es unwahrscheinlich sei das es zu dem besagten Szenario gekommen sei.

Das alternative Nachrichtenportal Zero-Hedge wies in einem Bericht auf eine Aussage eines sich zu dem Zeitpunkt der Entstehung des viral gegangenen Videos im Krankenhaus befindlichen Doktors hin. Der Veteran der Auslandskorrespondenten, Robert Fisk, interviewte Dr. Assim Rahaibani, der erörterte das die ins Krankenhaus eingelieferten Patienten an diesem Tag keine Symptome einer C-Waffen-Kontamination aufwiesen, sondern unter Atemnot litten. Die Gründe für dieses Krankheitsbild wurden von der vom Westen allzeit rezitierten oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) bekanntgegeben. Die SOHR berichtete bezüglich der ins Krankenhaus eingelieferten Einwohner, das diese unter Atemnot litten die durch den Einsturzes von Häusern und untergründigen Unterschlüpfen hervorgerufen worden sei. Laut der SOHR seien Luftschläge dafür verantwortlich gewesen.

Das Gesetz des Dschungels erlaubt es dem Westen mittels Lügen in den Krieg zu ziehen. Das Völkerrecht ist offenbar Geschichte. Wie sonst könnte man die gegenwärtigen Eskapaden einigermaßen versuchen zu verstehen.

Verf.R.R

 

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