Video: Botschaft an Jordanien

Die syrische Armee hat entlang der gemeinsamen Grenze mit Jordanien mehrere Kilometer Boden gut gemacht und erstmalig seit dem Ausbruch des importierten Konflikts an diversen Grenzposten Stellung bezogen. Der Zustrom von Terroristen nach Syrien die in Jordanien von der militärischen Einsatzzentrale (MOC) finanziert ausgestattet und trainiert wurden, ist versiegt. Der Journalist Rabie Dieh vom syrischen Nachrichtensender Alikhbaria TV hat sich jüngst zu einem jordanischen Grenzübergang  begeben und eine Botschaft an das infiltrierende Jordanien ausgesprochen:

“Unsere jordanischen Brüder verzeihen sie uns! Wir haben die syrische Grenze überquert und nun stehen wir vor dem jordanischen Grenzübergang. Dies ist die jordanische Grenze. Wir überqueren ihre Grenze nicht ohne Genehmigung. Wer auch immer die syrische Grenze nach Jordanien überqueren möchte, erhält die Genehmigung von jordanischen Behörden. Wir überqueren die Grenze nicht in Dunkelheit und öffnen sie nicht für den Terrorismus. Wir infiltrieren nicht wie sie es die vergangenen Jahre mit uns taten. Die jordanische Armee befindet sich vor unserer Nase. Und Glückwünsche an Syrien für den Sieg.”

Die an Syrien grenzenden US-Alliierten spielten eine tragende Rolle in der terroristischen Unterwanderung des vom Westen zum Sturze auserkorenen Mittel-Ost-Staats. Im Süden Syriens in Daraa brachen 2011 die gewalttätigen Übergriffe auf syrische Sicherheitskräfte aus, die in einen importierten Konflikt mündeten. Der ungehemmte Jihadisten-Tourismus und der Zustrom von Waffen, Ausrüstung und Finanzmittel wurden von der in Amman ansässigen militärischen Einsatzzentrale (MOC) koordiniert. Das Pendant der MOC liegt im Norden in der Türkei.

Jordanien ist ein sicherer Hafen für die Al-Qaida und den Islamischen Staat. Der altgediente Vasale der USA und Saudi-Arabiens muss sich geschlagen geben, und nach der Befreiung aller Gebiete in Süd-Syrien, wird Jordaniens Mitwirken an der Zerstörung des Landes total aufgedeckt werden. Gott bewahre sollte es in Jordanien aufgrund einer “Revolution” eines Tages zu einem Endzeit-Szenario wie im benachbarten Syrien kommen,  wagt man zu bezweifeln das die US-Marionette König Abdullah II in den Kampf ziehen wird, wie in einem Propagandavideo des jordanischen Königshauses veranschaulicht.

Abdullah II sitzt längst nicht mehr so fest in seinem Thron wie vor Jahren. Die ökonomischen Verhältnisse im Land trieben das jordanische Volk vor einem Monat auf die Strassen, großangelegte Proteste brachen aus die weitestgehend im Westen ausgeblendet wurden, da es sich um einen US-Vasalen handelt. Die Bedürfnisse und Misstände in der Gesellschaft dieser Länder, interessieren den Westen nicht.

Die Wachstumsprognosen Jordaniens sind ernüchternd. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, hohe Steuern und schlechte Zukunftsaussichten bringen den Kessel zum brodeln. Um sich über Wasser zu halten nahm Amman jüngst einen Kredit in Höhe von $2.5 Milliarden von Saudi-Arabien, VAE und Kuwait auf. Anstatt sich auf die internen gravierenden Probleme in seinem Land zu fokussieren, konzentrierte sich König Abdullah II in vergangenen Jahren darauf das benachbarte Syrien mit Terroristen zu überfluten. Was eindeutig aufzeigt welch Marionette der jordanische König ist. Sein Bestehen hängt einzig und alleine von der Beziehung zu den USA, Israel und Saudi-Arabien ab. Er ist sich bewusst das wenn er sich wagen sollte sich gegen die Interessen des diabolischen Trios zu stellen, ihm das gleiche blüht wie Syrien, Libyen und Irak.

Der Nährboden für eine Revolution in Jordanien ist bereits gelegt. Man bräuchte während eines großangelegten Protests nur die Masse mit terroristischen Agent Provocateurs zu unterwandern und Chaos verursachen. Daraufhin überflutet man das Land mit Propaganda, Waffen und Söldnern und schon befinden wir uns in einem jordanischen Regime-Change. Daher wird der jordanische Monarch immer schön weiter nach der Pfeife der USA tanzen. In seinem “Königreich des Friedens” spielt Abdullah den starken Mann der angeblich unerbittlich ISIS-Zellen ausmerzt, doch nebenher betreibt er simultan das MOC das Al-Qaida und Daesh-Terroristen unterstützt. Diese offenkundige Diskrepanz wird eines Tages zurückfeuern. Da der König und seine Gönner offensichtlich mit Jihadisten flirten und die Aussichten für die Jugend nicht vielversprechend sind schließen sich junge Jordanier vermehrt militanten Gruppierungen an. Ferner sind die aufgrund der mit-initiierten jihadistischen Infiltrierung entstandenen Flüchtlingscamps in Jordanien, Rekrutierungsflächen für Al-Qaida und ISIS. Einhergehend mit der selbst verschuldeten Aufnahme von 1.2 Millionen irakischen und syrischen Flüchtlingen, sind die Kosten für das ressourcenarme Jordanien über den Kopf gewachsen.

Verf.R.R.

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