Süd-Syrien: Syrische Armee schreitet unentwegt voran, erreicht jordanische Grenze (Videos,Karte)

Die Militäroperation der syrischen Armee im Süden des Landes setzt sich unentwegt fort. Im östlichen Teil der Provinz Daraas haben mehrere FSA-Gruppierungen dem Schlichtungsprozess offenbar zugestimmt, und eingewilligt die Kampfhandlungen einzustellen. Das Nachrichtenportal Southfront berichtete unter Verweis auf das syrische Staatsfernsehen das sich Militante in Zehn weiteren Dörfern dazu bereit erklärt hätten die Waffen zu strecken. Sollte dieses Abkommen zustande kommen, würde dies bedeuten das die von den Tiger-Kräften angeführte syrische Armee bereits 50% des Territoriums von Ost-Daraa unter ihre Kontrolle gebracht hätte.

Im ländlichen Westen Daraas scheinen die US-gestützten FSA-Terroristen nicht so einsichtig wie ihre Waffenbrüder im Osten zu sein, und sollen sich in der Region dem Islamischen Staat angeschlossen haben, um den SAA-Vormarsch Einhalt zu gebieten. Die gezwungenermaßen eingegangenen Terroristen-Fusionen im Süden Syriens, zeugen von der Verzweiflung der ortsansässigen Fraktionen, die bisher keine Rückendeckung ihrer Gönner erhielten.

Israel einer der Hauptunterstützer der Jihadisten schloss eine direkte militärische Konfrontation mit dem syrischen Militär aus, und ließ diesbezüglich verlauten das lediglich syrische Regierungskräfte in der an den Golan-Höhen grenzenden Konfliktzone toleriert würden. Ferner würde Israel nach Beendigung der Gefechte ausschließlich der syrischen Armee gewähren, die Kontrolle an der Demarkationslinie der besetzten Golan-Höhen zu übernehmen. Die USA signalisierten ferner das sie derweil von ihrer “Assad muss gehen” Linie abrücken, und sich damit zufrieden geben würden wenn sich der Iran komplett aus Syrien zurückziehe, was höchstwahrscheinlich mit dem anstehenden Trump-Putin Gipfel zusammenhängt. Die Trump-Administration ist gegenwärtig darauf bedacht die Lage in Syrien nicht eskalieren zu lassen, um das Zusammentreffen in Helsinki nicht zu gefährden.

An der diplomatischen Front wo kontinuierlich Konsultationen bezüglich der Situation in Süd-Syrien stattfinden, fanden in den vergangenen Tagen mehrere Gespräche zwischen den am Boden involvierten Parteien statt. Moskau und Tel-Aviv diskutierten erneut die Lage im Süden Syriens. Der Letztere hat jüngst bekanntgegeben das er keine Flüchtlinge aufnehmen werde. Mitverantwortlich für die terroristische Infiltrierung im Nachbarland sein, und nun keine Menschen aufnehmen wollen die aufgrund Israels erst in diese Lage gerieten.

Jordanien das als Ausbildungsstätte für den CIA finanzierten Jihad in Syrien fungierte ersucht ebenfalls das Gespräch mit dem Kreml, was daher rührt das die syrische Armee bereits bis zum Grenzübergang nach Jordanien vorgerückt ist. Trotz der Kapitulation diverser FSA-Divisionen im Süden Syriens wird die Befreiung der gesamten Region nur mit militärischer Gewalt zu vollbringen sein. Da davon auszugehen ist das die Hayat Tahrir al-Sham und der IS sich zunächst nicht stellen werden, und sich erst nach einer gnadenlosen Dezimierung ihrer Kräfte fügen. In einer Reihe von Videos wird gezeigt wie die Tiger-Kräfte und Regierungskräfte unerbittlich gegen die Militanten in der Region vorgehen.

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