Aktuelle Lage in Süd-Syrien- Verteidigungslinien von Terroristen kollabieren (Videos/Karte)

Die syrische Armee (SAA)  hat zwei weitere Städte in der östlichen Provinz des Daraa Gouvernements eingenommen, wie das libanesische Nachrichtenportal Al-Masdar-News (AMN) mitteilte. Demnach stünden die Städte Maliha Al-Gharbiyah und Maliha Al-Sharqiyah wieder unter der Kontrolle der SAA, hieß es.

Laut AMN hätten die von den Tiger-Kräften angeführten Einheiten die im Jahr 2015 von den Militanten besetzte Brigade 52 Basis, wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Indes sollen die US-gestützte Freie Syrische Armee (FSA) und der ISIS-Ableger die Khalid ibn al-Walid Armee einen Waffenstillstand vereinbart haben, wie das Nachrichtenportal Southfront unter Verweis auf Nedaa Syria mitteilte. Die zwei Parteien hätten weder die Waffenruhe offiziell verkündet, noch irgendwelche Details preisgegeben, hieß es. Dem Portal zufolge sei es eindeutig das dieses Abkommen beabsichtige der andauernden SAA-Militäroperation zur Befreiung der Gouvernements Daraa und Queneitra entgegenzuwirken. Indes sind mehrere Einwohner der Dörfer Ghariyat al-Sharqiyah und Ghariyat al-Gharbiyah auf die Strassen gegangen um ihren Unmut hinsichtlich der Präsenz von Jihadisten kundzutun. Die skandierenden Bürger forderten eine Waffenruhe und die Einleitung des Versöhnungsprozesses mit der syrischen Regierung.

Derweil haben die syrische Armee und russische Militärkräfte einen humanitären Korridor eröffnet der es der Bevölkerung in der westlichen Provinz Daraas ermöglicht aus den umkämpften Gebieten zu fliehen. Die dortig ansässige US-gestützte FSA sieht sich offenbar weder in der Lage ihre Verteidigungslinien zu halten, noch eine effektive Gegenoffensive zu starten.

Es gibt keine Nachtruhe für die diversen von der Hayat-Tahrir al-Sham angeführten Jihadisten-Fraktionen in Daraa-City. Mittlerweile nimmt die SAA jede Nacht mit Artilleriefeuer Stellungen der Terroristen in Daraa unter Beschuss. Die russischen Kampfjets die entgegen der syrischen Kampfflugzeuge auch nachts Missionen fliegen, bombardieren mit präzisen Luftschlägen spezifische Ziele und setzen den Militanten schwer zu.

Die von den SAA-Tiger-Kräften angeführte Militäroperation im Süden Syriens geht mit einer Feuerkraft einher der die Militanten wenig entgegenzusetzen haben. Daher sind lediglich vergebliche Rückschläge seitens der Jihadisten-Fraktionen zu erwarten. Die militärischen Gegenmaßnahmen der US-gestützten FSA, Hayat-Tahrir al-Sham und weiterer eingegliederter Fraktionen sind limitiert. Daher rührt der rapide Vormarsch und die Rückeroberung von Gebieten in Süd-Syrien durch die SAA. Nach bisherigem Kenntnisstand hinsichtlich der militärischen Lage im Süden, ist davon auszugehen das die andauernde Operation nicht länger als 2 Monate betragen wird.

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