Video: Angelina Jolie heuchelt Mitgefühl für Mosul

Die im Dienste der UNO-stehende US-Schauspielerin, Angelina Jolie, hat sich nach Mosul begeben um die Öffentlichkeit auf das Ausmaß der Zerstörung der einst zweitgrößten Stadt im Irak hinzuweisen.

Jolie hatte in ihrer Darbietung nichts außer allgemein bekannte Fakten anzuführen, die mit emotionalen Sätzen wie, ” die Einwohner wurden im Stich gelassen und schaffen den Schutt mit ihren bloßen Händen fort,” geschmückt wurden. Wer für den postapokalyptischen Zustand Mosuls verantwortlich ist, brachte Angelina nicht zum Ausdruck. Die an die Öffentlichkeit gerichteten Worte der Schauspielerin vermittelten den Eindruck das Mosul einem Hurrikane zum Opfer gefallen sei und keiner neunmonatigen langen Bombardierung. Das ihr Heimatland “salafistische Fürstentümer” im Mittleren-Osten ansässig macht, um daraufhin der Welt vorzugaukeln man müsse gegen diese auf fremdem Boden vorgehen und Länder in die Steinzeit zurückbefördern, ließ Jolie natürlich außen vor. ” Solch eine Zerstörung habe noch nie zu Gesicht bekommen” hob Angelina hervor. Ja das Ausmaß ist selbst bei entfernter Betrachtung über den Bildschirm unfassbar, nur das war uns dank dem RT-Journalisten Murad Gazdiev, schon unmittelbar nach der “Befreiung” Mosuls bekannt.

In den Berichten von Gazdiev kamen Einwohner Mosuls zu Wort, die ihren Unmut und ihre Verzweiflung hinsichtlich der humanitären Lage in der geebneten Stadt schilderten. Angelina legte der Audienz nahe, das trotz der prekären Lage die Bürger in der ruinösen Stadt immer noch glücklich seien. Zu welchem Zweck der mediale Appell diente erschließt sich nicht, da Jolie keine Anstalten machte das US-Militär anzuprangern oder ihre Regierung anzurufen sich für den demographischen Wandel und die Destruktion der irakischen Stadt zu verantworten. Emotionale Aufrufe zur Reminiszenz an das Leid der Iraker bewirken nichts. Aber darum geht es der US-Schauspielerin nicht im geringsten. Wahrscheinlich steht ein neuer Hollywood-Streifen an, der den Mittleren Osten thematisiert und in dem Jolie die Hauptrolle spielen wird. Denn der Besuch in Mosul glich einem PR-Auftritt, und wirkte nicht wie ein ernst gemeinter Weckruf.

Schließlich ist Angelina eine Befürworterin von US-Invasionen in Afrika und im Mittleren Osten, und setzt sich gern öffentlich in Szene an der Seite von US-Besatzungstruppen. Als die Al-Qaida im libyschen Misrata die Oberhand gewann, besuchte “Lara Croft” Gebiete hinter feindlichen Linien, und schwärmte von einer Revolution die bekanntermaßen das einst wohlhabendste afrikanische Land zu Grunde richtete. Übrigens aus dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHCR) für den Angelina Eindrücke in Kriegsgebieten einfangen soll, sind die USA erst kürzlich ausgetreten.

 

Verf.R.R.

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