Syrische Armee startet voraussichtlich nächste Woche Operation zur Befreiung des Südens (Videos)

Im Süden Syriens spitzt sich die Lage fortlaufend zu. Die syrische Regierung hat ihr zuvor festgelegtes Ultimatum um weitere 48 Stunden verlängert. Was bedeutet das die diversen Al-Qaida affiliierten militanten Terroristen-Gruppierungen, bis zum 16.Juni Zeit erhielten um sich zu stellen. Nebenher sind die trilateralen Verhandlungen zwischen USA, Russland und Israel gescheitert. Der syrische Präsident Bashar al-Assad enthüllte am 13.Juni, das die USA und Israel keine friedliche Lösung anstreben würden. Demnach konnte eine militärische Konfrontation zum Nachteil der Terroristen nicht abgewendet werden. Ein weiterer Indikator das die Gespräche zwischen den Parteien nicht erfolgreich verliefen, ist eine an die syrische Regierung gerichtete Warnung des US-Außenministeriums die besagt von der anstehenden Militäroperation abzusehen. Wovon sich Damaskus allem Anschein nach nicht beeindrucken lässt, da die syrische Armee derweil unbeirrt den Sturm auf die besetzten Gebiete präpariert. Mehrere Hundertschaften diverser SAA-Einheiten und Spezialkräfte warten lediglich auf grünes Licht um vorzurücken. Ferner sind am Sonntag die Tiger-Kräfte im Süden eingetroffen. Die von den dem ehrenhaften General Suleil al-Hassan angeführte Spezialeinheit der syrischen Armee, ist schlichtweg der Albtraum für jede operierende Jihadisten-Fraktion in Syrien. Bestens geschult durch den kontinuierlichen Einsatz in urbanen Kampfgebieten, haben die Tiger-Kräfte eine zermürbende Kampftaktik entwickelt die sich in den militärischen Erfolgen am Boden wiederspiegelt. Die diesjährige umfassende Befreiung der syrischen Hauptstadt Damaskus ist zum Großteil der Verdienst der Tiger-Kräfte gewesen. Wie aus dem Video unten hervorgeht befindet sich die Spezialeinheit bereits im Süden vor Ort.

Indes stattete der syrische Verteidigungsminister stationierten Truppen im Süden Syriens einen Besuch ab, um die Moral der kampfbereiten Soldaten zu stärken, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte.

Auf der Gegenseite ist man vorgeblich auf das schlimmste gefasst. Ein Kommandeur der US-gestützten Freien Syrische Armee (FSA) ließ erst kürzlich verlauten, das man erwarte das die syrischen Regierungskräfte zeitnah vorstoßen würden. Mohammed Majid al-Khatib schrieb auf seinem Telegram-Channel das es sich nur um Stunden handele eh die SAA angreifen werde. In den vergangenen zwei Wochen gingen diverse Videos von Terroristen-Gruppierungen viral. Vor allem in Daraa mobilisierten die Militanten ihre Kräfte, und errichteten Befestigungspunkte. Das an den israelisch besetzten Golan-Höhen grenzende Daraa ist die Hochburg der Jihadisten in der Region. Wenn die SAA Daraa zurück unter ihre Kontrolle brächte, wäre das ein strategischer Sieg der auf geopolitischer Ebene immense Tragweite hätte. Damaskus ließ bereits des öfteren durchklingen, das die besetzten Golan-Höhen auch auf dem Schlachtplan stünden. ERGO ist das israelische Regime höchstens beunruhigt, da seine Stellvertreter demnächst abdanken und die geplante Zergliederung dieser Landesteile somit dahin wäre.

Israel ist ein offenkundiger Unterstützer von Terroristen, an seiner proklamierten Demarkationslinie. Die orchestrierte terroristische Unterwanderung Syriens an seiner südlichen Grenze, sollte den Weg für die Einverleibung weiterer Regionen ebnen. Seit seiner Begründung setzt Israel im Nahen-Osten auf die Balkanisierung, feindlich gesinnter arabischer Nationen. Syrien soll das gleiche Schicksal ereilen.

Die von den Militanten gehaltenen Gebiete im Süden, grenzen an zwei Vasalen der USA. Neben Israel ist da noch Jordanien, das dem gesamten Konflikt über als das Jihadisten-Ausbildungszentrum schlechthin fungierte. Wer Terror lernen wollte, war in den Camps in Jordanien an richtiger Stelle. Folglich wäre die Rückeroberung des gesamten Südens durch die SAA ein Schlag gegen die US-Agenda, die darauf basiert anhand von islamistischer Infiltrierung das Land zu zerschlagen. Die Konfession wurde besonders in den Vordergrund gerückt. Seit Beginn des importierten Krieges heißt es das Präsident Assad einen Krieg gegen Sunniten führen würde, da er Alawit sei. Dieser Mythos ist ein fortlaufender Bestand der westlichen Propaganda. Die letzte Schonfrist für Terroristen der Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusrah, Al-Qaida), diverser FSA-Fraktionen und der ISIS bleibt in Kraft bis einschließlich den 17.Juni, dem letzten Tag des Fastenbrechens. Aller Voraussicht nach wird die Militäroperation zur Befreiung des Südens, in der nächsten Woche starten. Die FSA verkündet gegenwärtig bis zum bitteren Ende kämpfen zu wollen und brachte jüngst sogar die Chuzpe auf mittels einer Drohne Flugblätter über Gebiete in Daraa abzuwerfen, die von der syrischen Armee (SAA) gehalten werden. Anhand dieser Maßnahme sollte die SAA davon abgebracht werden, die Terroristen auszumerzen. Vergebens! Unten in den Videos präsentiert sich eine Fraktion der FSA als starke Truppe die bereit sein will es mit der waffentechnisch und an Mannesstärke überlegenen SAA aufzunehmen.

Der Syriana Analysis Blog hat eine geopolitische Analyse bezüglich der Lage in Süd-Syrien publiziert.

Verf.R.R.

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