Im Süden von Syrien stehen die Zeichen auf Krieg

Eine militärische Konfrontation scheint im Süden Syriens unabwendbar zu sein. Trotz eines letzten Ultimatums der syrischen Armee (SAA), das den diversen Terroristen-Gruppierungen bis zum  14.Juni Zeit geben soll zur Besinnung zu kommen und bereitwillig zu kapitulieren, sieht es so aus das die Militanten es darauf ankommen lassen wollen.

Die Mobilisierung von Kräften wie in der Ortschaft Daraa deuten darauf hin, das es wohl nicht zu einer reibungslosen Übergabe kommen wird. Ferner sollen Militante die sich der SAA ergeben wollen, von Gruppierungen die auf Krieg aus sind eingeschüchtert und sogar liquidiert werden, wie die iranische Nachrichtenagentur FARS-News unter Berufung auf Quellen mitteilte. Die Terroristen-Gruppierung Jeish al-Anqaz die mit der FSA in Verbindung steht, soll mehrere zur Kapitulation bereite Kameraden daran gehindert haben sich der syrischen Armee zu stellen. Ferner habe die Terroristen-Fraktion in der Stadt Tal Shahab ein Mitglied des Friedenskomitees entführt und anschließend exekutiert, hieß es. Das Mitglied sollte an der Umsetzung des Friedensplans in der Stadt Daraa mitwirken. Laut FARS seien aufgrund interner Machtkämpfe die Mordanschläge in diversen Ortschaften im Süden-Syriens erheblich angestiegen.

Indes berichtete das libanesische Nachrichtenportal Al-Masdar-News (AMN) unter Berufung auf die jordanische Tageszeitung Al Ghad, das das anberaumte Treffen bezüglich der Deeskalationszone in Süd-Syrien zwischen Vertretern Russlands, USA und Jordanien nicht stattfinden werde. Gegenstand des Treffens sollte eine Vereinbarung sein die beinhaltete das die Terroristen-Gruppierungen die Waffen strecken, und die besetzten Ortschaften an die syrische Armee übergeben sollten. Überdies sollte der russischen Militärpolizei der Zugang zu den übergebenen Städten gewährt werden.

Seitdem der Süden des Landes von der syrischen Armee ins Auge gefasst wurde signalisiert Israels Gebaren das der Untergang der Al-Qaida Ableger in der Region nicht das gewünschte Szenario ist. Ergo ist davon auszugehen das Tel-Aviv die suizidale Haltung seiner Stellvertreter befürwortet. Das Abschlagen einer friedlichen Lösung wird nicht unbeantwortet bleiben. Derweil mobilisieren die SAA-Tiger-Kräfte und die syrische Armee diverse Einheiten, und begeben sich nach Daraa. Was darauf hindeutet das die Militäroperation am 14.Juni starten wird, sollten die militanten Islamisten ihre engstirnige Haltung beibehalten.

Verf.R.R

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