Mike Pompeos Forderungen an Iran gleichen einer Kriegserklärung.

Der US-Außenminister, Mike Pompeo, hielt  am 21.Mai vor der Heritage Foundation eine Ansprache bezüglich des Irans die einer Kriegserklärung gleichte. Pompeo drohte Teheran die härtesten Sanktionen der Geschichte an, sollten spezifische Forderungen Washingtons nicht erfüllt werden. Sputnik dazu:

Bei seiner Rede vor der Heritage Stiftung in Washington zählte Pompeo die US-Forderungen an den Iran auf. Mit diesen Maßnahmen solle Irans Dominanz im Nahen Osten gesenkt werden. Der „Stachel der Sanktionen“ werde sehr schmerzhaft sein.

Teheran werde eine Wahl treffen müssen: entweder die eigene Wirtschaft aufrechterhalten oder terroristische Gruppierungen in Ländern wie dem Libanon, Syrien, dem Irak und Jemen finanzieren. „Es (das Land – Anm. d. Red.) wird nicht genug Geld haben, um beides zu tun.“

Die von Sputnik insgesamt 12 erwähnten Forderungen Washingtons sind von dem russischen Nachrichtensender RT zusammengefasst worden, siehe unten.

  1. Die Abgabe eines ausführlichen Berichts über die Dimensionen des vorherigen militärischen Nuklearprogramms des Irans.
  2. Die Einstellung der Urananreicherung.
  3. Die Gewährleistung des uneingeschränkten Zugang für die IAEA zu allen Einrichtungen im gesamten Land 
  4. Die Einstellung der Proliferation von ballistischen Raketen.
  5. Die Entlassung aller gefangenen US-Staatsbürger.
  6. Die Beendung der Unterstützung von Terroristen-Gruppierungen im Mittleren Osten.
  7. Die Achtung der Souveränität der irakischen Regierung und Bewilligung der Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung schiitischer Milizen. 
  8. Die Aufgabe der Unterstützung für die Houthi Miliz.
  9. Den Abzug von Truppen unter iranischem Kommando aus der Gänze Syriens
  10. Die Beendigung der Unterstützung für die Taliban in Afghanistan und der Region und das Ablassen von der Herberge hochrangiger Al-Qaida-Anführer.
  11. Die Beendigung der Unterstützung von Terroristen und militanten Partnern weltweit durch die IRGC-Quds-Kräfte.
  12. Die Beendigung der Drohgebärden gegenüber Irans Nachbarn.

 

Mike Pompeo machte während seines pathetischen Vortrags zur trivialen Dämonisierung des Irans, keinen Hehl aus den amerikanischen Ambitionen einen Regime Change im Iran zu orchestrieren. Genaugenommen unterstrich er die Behaarlichkeit der USA solange die Dinge eskalieren zu lassen, bis der gewünschte Effekt erreicht sei. Sprich eine marionettenhafte Regierung an die Macht gebombt wird. Die USA wissen das das vorgegaukelte Wunschdenken Pompeos den Iran nur noch mehr in eine gefährliche Ecke drängen wird, und keine der wahnhaften Forderungen erfüllt werden.

Der US-Außenminister der offenbar seinen Posten aufgrund seiner falkenartigen Justierung bekleidet, ist ein Vertreter der Kanonenbootpolitik und will anhand erpresserischer Methoden Staaten in die Knie zwingen, die nicht unter imperialistischer US-Hegemonie stehen. Gewisse vorgetragene Forderungen Washingtons dienen regelrecht der Geschichtsumschreibung ganz nach 1984-Manier. “Die Beendigung der Herberge von hochrangigen Al-Qaida Führern im Iran” ist eine der wahnhaften dissoziierenden Forderungen die bewirken soll, das man den Iran mit dem elften September assoziiert.

Pompeo rekapitulierte während seiner bellizistischen Massenkonditionierung die plumpen Unterstellungen und Vorwürfe gegenüber Teheran, die verstärkt seit der Amtseinführung Donald Trumps in US- Regierungskreisen Anklang finden. Das stärkste Stück das die USA jedoch fortlaufend anführen um den Iran zu verteufeln, ist die Behauptung das dieser im Mittleren Osten “Terroristen-Gruppierungen” unterstütze. Wer das salafistische Fürstentum im Irak und Syrien ansässig machte, ist ein offenes Geheimnis. Amerikas Heuchelei hinsichtlich der Bezichtigungen Irans ist allgegenwärtig. Die realitätsferne Kriegsrhetorik der US-Administration ist eine Reminiszenz an die Vorzeichen der völkerrechtswidrigen auf Lügen basierenden US-Militärintervention im Irak 2003.

Damals fabrizierte die Bush-Administration eine medial getragene Coverstory die besagte der irakische Machthaber Saddam Hussein sitze auf einem Berg Massenvernichtungswaffen, und müsse im 9/11 Sturm verschlungen werden. Pompeo schlägt in die gleiche Kerbe, und wendet dieselbe Methodik an um die Weltöffentlichkeit von einem weiteren endlosen Krieg im Mittleren Osten zu überzeugen.

 

Verf.R.R.

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