Donald Trump droht damit Nord-Korea nach “libyschem Model” zu dezimieren (Video)

Die Aussichten auf einen baldigen Frieden auf der koreanischen Halbinsel scheinen in weite Ferne gerückt zu sein. In Anbetracht der Entspannung der Lage sind Nord-Koreas Gesten des guten Willens von amerikanischer Seite lediglich mit arroganter Hybris entgegnet worden, was jüngst dazu führte das bereits eine anberaumte Zusammenkunft zwischen Pjöngjang und Seoul geplatzt ist, und der USA/DPRK Gipfel am 12.Juni in Singapur auf der Kippe steht.

Der DPRK zufolge seien in einer Zeit der Annäherung die kürzlich gemeinsamen gestarteten Militärübungen der USA und Süd-Korea nicht tolerabel, und stellen eine Provokation dar. Zudem fasse man es als Beleidigung auf das Schicksal Nord-Koreas mit dem Untergang Libyens zu verknüpfen, hieß es in einer Stellungnahme Kim Jong Uns.

Der Machthaber Nord-Koreas reagierte auf die zynischen Aussagen des nationalen Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, John Bolton, der während eines Gesprächs mit einem US-Sender verlauten ließ das Pjöngjang das “libysche Model” einer Denuklearisierung gut stehen würde. Woraufhin die Entrüstung Pjöngjangs natürlich entbrannte. Der ermordete libysche Staatsführer Muammar Gaddafi stellte im Jahr 2003 die anbahnende Nuklearentwicklung seines Landes ein, um die Tore für westliche Kooperation zu öffnen. Wie wir wissen ging der Schuss gewaltig nach hinten los. Sieben Jahre später infiltrierte die Al-Qaida im Auftrag der NATO Libyen, und versetzte es in die Steinzeit zurück.

Nachdem massive Luftschläge der NATO-Koalition große Teile der Infrastruktur des Landes annihilierten, spürten die vom Westen dirigierten Jihadisten, höchstwahrscheinlich anhand nachrichtendienstlicher Informationen, den libyschen Machthaber auf, und lynchten ihn in seiner Geburtsstätte in Sirte. Kim Jong Un ist dies bestimmt nicht entglitten, folglich ist die Reaktion auf Boltons Chuzpe verständlich.

Die USA porträtierten die Beibehaltung ihres Konfrontationskurs als wäre diesbezüglich bereits ein Abkommen mit Pjöngjang getroffen worden. Hingegen muten die Verlautbarungen und Reaktionen Nord-Koreas an, das die Amerikaner unter vier Augen verbale Zugeständnisse gemacht haben müssen, die das überbordende Entgegenkommen seitens Pjöngjangs erklären.

Während eines gemeinsamen Pressemeetings mit dem NATO-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, packte der Commander in Chief Trump die Gelegenheit beim Schopf und reagierte auf die Stellungnahme Kim Jong Uns in gewohnter Manier. Trump nahm seinen Strippenzieher Bolton bezüglich seiner Libyen Äußerung in Schutz und drohte Pjöngjang zu dezimieren sollten es keinem “Nuklearvertrag” nach US-Ermessen zustimmen.

Genaugenommen kündigte der US-Oberbefehlshaber an das bei nicht Zustandekommen eines aufgezwungenen Abkommens, höchstwahrscheinlich das “libysche Model” auf Nord-Korea angewendet werde. Sprich eine Zerstörung bei keiner Bereitschaft zur Unterwürfigkeit vorbestimmt sei. Die Antwort von Kom Jong Un wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

Verf.R.R.

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