Der Arabische Frühling die Titelgeschichte für den Regime Change im Nahen Osten- Ehemaliger CIA Direktor Woolsey 2006-“USA sollten Syrien bombardieren um Iran zu schwächen.”

Der von nachrichtendienstlichen Elementen und zwielichtigen NGOs ins Leben gerufene “Arabische Frühling” sprießte umgehend nach der Annihilation Libyens, in allen Farben und Formen in einem weiteren von der Denkfabrik, Projekt für ein neues Amerikanisches Zeitalter, auserkorenen Staat der “Achse des Bösen”.

Syrien mit seiner iranischen Komponente war natürlich zu schmackhaft für die Falken in Washington, als noch länger warten zu können um den langersehnten Regime Change zu realisieren. Unter dem Deckmantel “friedlicher Proteste” traten terroristische Elemente in Erscheinung, die von Beginn der importierten falschen Revolution menschenverachtende Gräueltaten begingen, wie Massenexekutionen, Zerstörung von ziviler Infrastruktur und gewalttätige Übergriffe gegen syrische Sicherheitskräfte.

Im Einklang mit jihadistischen Dissidenten porträtierten die Mainstream Medien die Lage vor Ort, als einseitige Aggression der syrischen Regierung die ihre eigene Bevölkerung aufgrund “friedlicher” Kundgebungen abschlachte. Das Fundament des arabischen Frühlings, das die Welt für gravierende Veränderungen in der muslimischen Welt präparieren sollte, wurde in Tunesien und Ägypten gelegt.

Demonstrierende Menschenmassen, nach Riyadh ins Exil fliehende Diktatoren, kurzweilige Übernahmen durch die Muslimbruderschaft und Diktatoren-Rochaden waren die Folge der inszenierten Revolution in der Arabischen Welt im Maghreb. Ägypten seit eh und je ein Vasale der USA und Israel, wird nach kurzen turbulenten Gezeiten wieder von der alteingesessenen Militärgarde regiert, gegen die die Bürger protestierten. Der ins Exil nach Saudi-Arabien geflohene ehemalige tunesische Diktator Zine el-Abidine Ben Ali, der den tunesischen Staat um Geld und Goldreserven erleichterte, scheint im wahabitischen Königreich ein wohlhabendes Leben zu führen. Spiegel online dazu:

 

“Unmittelbar vor der Flucht aus Tunis ließ Gattin Leila angeblich noch rasch 1,5 Tonnen Gold in das Privatflugzeug bringen. Dann entschwand Diktator Zine el-Abidine Ben Ali aus seiner Heimat Tunesien – vermutlich für immer. Ziel: Saudi-Arabien. Von dem Schatz soll die Familie nun im Exil zehren.

 

Der frühere Herrscher residiert mit Gattin, seiner 22-jährigen Tochter Halima und seinem 11-jährigen Sohn Mohamed unter dem Schutz der Königsfamilie in einer Luxussiedlung in der saudischen Hafenmetropole Dschidda. Dort lebte schon der ehemalige ugandische Diktator Idi Amin nach seinem Sturz 24 Jahre lang unbehelligt bis zu seinem Tode im Jahr 2003.

Die Saudis schirmen ihren Gast nach allen Seiten ab. Nur zwei Lebenszeichen des Ex-Diktators sind seither nach außen gedrungen: Im Oktober 2011 nahm er an der Trauerfeier für den verstorbenen saudischen Kronprinzen Sultan ibn Abd al-Aziz teil.”

Die “Fakel der Demokratie” die USA und ihre Vasalen waren während der beiden Ausgangsszenarien des arabischen Frühlings auffällig reserviert. Was die geopolitische Interessenlage des Westens deutlich aufzeigte, und nach jahrelanger Analyse die Feststellung untermauert, das Ägypten und Tunesien als Verkettung von Ereignissen auserwählt wurden, um die eigentlichen Ziele Libyen und Syrien in Angriff zu nehmen.

Schließlich brauchte man eine Cover-Story um weitere Staaten von der Liste der “Achse des Bösen” streichen zu können. Eine direkte militärische Konfrontation ohne eine Begründung für die Weltöffentlichkeit parat zu haben, ließ sich nach dem Massenvernichtungswaffen-Debakel im Irak nur noch schwer legitim verkaufen. Seit der Gründung anglo-amerikanischer Nachrichtendienste, sind importierte Revolutionen ein bewährtes Werkzeug um einen Regime Change zu erzwingen. Während der Jahre des Kalten Krieges laborierten die USA an Regime Changes in 72 Ländern, wie die Washington Post berichtete. Darunter der Iran der 1953 Ziel der CIA-Operation Ajax , und Zeuge eines inszenierten Coup de Tats wurde, der die amerikanische Marionette den Schah Reza Palavi an die Macht putschte.

In Bezug auf Syrien gehen ähnliche Pläne zum Sturze der Regierung bis auf das Jahr 1983 zurück. Aus CIA-Dokumenten die letztes Jahr veröffentlicht wurden, geht hervor das der amerikanische Auslandsgeheimdienst in einen seiner Einschätzungen das Szenario anführte, mittels der konfessionellen Diversität und der 60% starken sunnitischen Achse, in einem von Alawiten regierten Staat Unruhen entflammen zu lassen, die aufgrund harscher Reaktionen der syrischen Sicherheitskräfte in größere Ausschreitungen münden könnten, und sich letztlich möglicherweise zu einem “Bürgerkrieg” entwickeln würden.

Ferner erläutert die CIA in dem Dokument das die sunnitischen Strukturen der in den 1980.Jahren in Syrien zerschlagenen Muslimbruderschaft immer noch zu der Zeit aktiv gewesen seien, und somit die anzupeilenden Organe darstellen würden die es zu aktivieren galt, um eine sunnitisch geprägte Revolution zu initiieren.

Die Muslimbruderschaft habe sich intellektueller und einflussreicher Syrer aus diversen Gesellschaftsschichten bedient um Generalstreiks zu organisieren, Massenrücktritte zu bewirken und ziviles Chaos zu schüren. Weiter heißt es in dem Dokument das der damals von zumeist jungen akademischen syrischen Sunniten unterstützte militante Arm der Muslimbruderschaft , verbitterte syrische Unternehmer und diverse andere Organe, bei einem “sunnitischen Aufbegehren” eine tragende Rolle in der syrischen Opposition bekleiden würden.

Bereits damals flirteten die USA mit dem Gedanken das sich nicht über konfessionelle Sparten definierende Syrien, von einer radikal islamistischen Organisation übernehmen zu lassen, die anhand von aufrührerischen Elementen und einem militanten Arm die Regierung stürzen sollte.

In einem Gespräch mit FOX-News im Jahr 2006 verkündete der ehemalige CIA-Direktor James Woolsey und damalige  Berater des US-Präsidentschaftskandidaten John Mccain, ,  das er MCCain beratschlagt habe die “Marionette” des Irans , Syrien zu bombardieren. Den Flughafen das präsidiale Büro von Bashar al-Assad und diverse Ziele sollten die USA nach Woolseys Auffassung unter Beschuss nehmen um den Iran Einhalt zu gebieten und angeblich das damals in Libanon eingerückte Israel zu unterstützen. Der FOX-News Moderator entgegnete Woolsey und fragte warum Syrien bombardieren und nicht den Iran angreifen.Woraufhin dieser äußerte man solle die Sache schrittweise angehen, wie von dem Nachrichtenportal the Real News thematisiert.

Genau der oben beschriebene Modus Operandi der CIA ist letzendlich in Syrien zum tragen gekommen, verfehlte jedoch den anvisierten optimalsten Ausgang der den Sturz der syrischen Führung beabsichtigte. Wie Woolsey bereits vor 12 Jahren  frank und frei durchsickern ließ, hat man Syrien irgendwie schon immer als Angriffsfläche nutzen wollen um den Iran zu zügeln. Die vom Westen unter dem Deckmantel einer Revolution dirigierte systematische Unterwanderung der Syrisch Arabischen Republik  ist detailliert von der CIA in ihren Dokumenten erläutert worden. Der Arabische Frühling war nur die Cover-Story für den folgenden Flächenbrand in Syrien. Ein “aber” das bis dato als Rechtfertigung für die “moderaten Rebellen” angeführt wird, die sich allesamt als Terroristen entpuppten.

Zum Schluss erinnert uns der US-General-Wesley Clark nochmal daran, wen die USA unmittelbar nach dem elften September auf ihrer schwarzen Liste unterstrichen.

Verf.R.R.

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