Video: Assad demontiert im Interview mit Kathimerini, seine politischen und militärischen Gegner

In einem exklusiven Interview mit der griechischen Tageszeitung Kathimerini, erläuterte der syrische Präsident, Bashar al-Assad, seine Sichtweise bezüglich der brennenden Themen in seinem Land, darunter die auf C-Waffen-Einsätze basierenden Vorwürfe des Westens.

Assad warf einige Fragen an den Reporter zurück, der das Interview mit der chemischen Keule eröffnete. Der syrische Präsident äußerte das wenn die Annahme gestellt werde, das die syrische Armee chemische Waffen einsetze, wann denn der richtige Zeitpunkt gegeben wäre diese zu nutzen? Woraufhin er die Sinnlosigkeit hervorhob Giftgas ins Spiel zu bringen, Stunden bevor die syrische Armee die besagte Region in Douma einnahm.

Ferner betonte Assad das bei einem Angriff mittels Massenvernichtungswaffen auf eine dichtbesiedelte Region wie in Douma, hunderte wenn nicht tausende Menschen umgekommen wären, und nicht nur 45 wie von westlichen Elementen und der Al-Qaida in Syrien propagiert worden ist. Dann warf das eloquente syrische Staatsoberhaupt die aufschlussreichste Frage hinsichtlich der Chemiewaffen-False Flag Attacken der Jihadisten auf. “Warum töten die angeblichen vermuteten chemischen Waffen nur Frauen und Kinder, sie töten keine Militanten?” Ein bemerkenswerter Fakt den Assad anführte.

Wenn man sich die Zeit nimmt und die Videos aller inszenierten C-Waffen Vorfälle in Syrien durchforstet, wird man überwiegend tote Frauen und Minderjährige wahrnehmen, hin und wieder maskuline Zivilisten aber nicht einen toten Terroristen.

Überdies bezeichnete der syrische Staatsführer die visuellen Darbietungen als Farce, aufgrund der pathetischen Zurschaustellung von angeblichen C-Waffen-Opfern die angeblich mit Leitungswasser dekontaminiert wurden. Assad argumentierte das der Westen stetig zu solchen Maßnahmen greife, wenn die Erfolge der terroristischen Stellvertreter am Boden stagnieren und die imminente Rückeroberung eines strategischen Landesteils durch syrische Regierungskräfte bevorsteht.

Der Kathimerini-Reporter ging während des Interviews auf die Aussage des US-Präsidenten, Donald Trump, ein, der im Vorfeld der völkerrechtswidrigen US-geführten Militärschläge auf Syrien, den syrischen Präsidenten als “Tier” bezeichnete. Dazu ließ Assad verlauten das ihn das nicht wirklich affektiere, da es ausschließlich um die Auswirkungen auf die gesamte Atmosphäre in seinem Heimatland gehe, und er dies von einem politischen Standpunkt aus betrachte. Wie er sich dabei fühle das Trump von sich gab das die Mission in Syrien erfüllt wäre, fragte der Reporter den Präsident Syriens. Woraufhin Assad erwiderte das die einzige Mission die der US-Präsident in Syrien erfüllt habe, sei dem Islamischen Staat freies Geleit aus Raqqa nach Deir ez-Zor gewährt zu haben, wo die Terroristen-Gruppierung die syrische Armee bekämpfte.

Wenn man von Errungenschaften bezüglich der Zerstörung Syriens spreche, dann könne man von Erfolg sprechen. Inzwischen sei es Gemeinwissen das die USA jedwede Jihadisten-Fraktion in Syrien unterstützen, unabhängig ihrer Akronyme und Namen, so Assad. Während des Interviews kamen auch die Beziehungen zwischen Syrien und der Türkei zur Sprache. Assad differenzierte zwischen der allgemeinen Türkei und dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, der ein Anhänger der “dunklen Ideologie” der Muslimbruderschaft sei.

Die Misserfolge der Terroristen-Gruppierungen in Syrien die den Westen zu völkerrechtswidrigen Interferenzen bewäge, seien dieselben Beweggründe die Ankara verleiten im Auftrag der USA in Syrien einzugreifen. Was zu einer erheblichen Komplikation der Lage beitrage. Wäre dem nicht so stünde man unmittelbar vor der Lösung der Krise, so der syrische Staatspräsident.

Assad zufolge sei es egal wo auf der Welt, die Kernaufgabe der Muslimbruderschaft “den Islam einzusetzen, um die Kontrolle über die Regierung in deinem Land zu übernehmen,” und eine multilaterale Regierung zu gründen die ein verzahntes Netzwerk etabliert, das weltweit in Verbindung steht. Wie der syrische Präsident auf die Okkupation der Türkei reagieren würde, wollte das Gegenüber Assads wissen.

Vorerst bekämpfen wir die Terroristen. Die Terroristen sind für uns seine (Erdogans) Armee, die amerikanische Armee, die Saudi-Armee. Vergessen sie die diversen Fraktionen, und wer diese Fraktionen finanziert. Am Ende arbeiten sie alle für eine Agenda. Und diese verschiedenen Spieler gehorchen einem Gebieter, dem amerikanischen Gebieter. Erdogan implementiert nicht seine eigene Agenda, sondern die der Amerikaner das gilt ebenso für die anderen Länder dieser Welt. Also als erstes muss man die Terroristen bekämpfen. Zweitens wenn man die Kontrolle über weitere Gebiete zurückgewinnt, muss man jeglichen Agressor bekämpfen. Jedwede Armee. Die Türkische, die Französische. Sie sind Feinde sofern sie illegal nach Syrien gekommen sind.”

Die Logik die aus den visuellen Dialogen mit dem syrischen Präsidenten hervorgeht ist nicht von der Hand zu weisen. Wohingegen die bodenlosen Vorwürfe, Innuendos und Behauptungen des Westens jeglicher Ratio entbehren.

Das komplette Interview findet man hier

 

Verf.R.R.

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