Groß-Brittanien kompensiert libyschen LIFG-Terroristen mit einer halben Million Pfund und deklariert die White-Helmets weiterhin finanziell zu tragen

Der ehemalige militante Kommandeur der Al-Qaida affiliierten Terroristen-Gruppierung Libysche Kampfgruppe (LIFG) und gegenwärtiges Oberhaupt der konservativ-islamistischen Al-Watan-Partei, Abdul Hakim Belhaj, hat offenbar nach einem jahrelangen legalen Rechtsstreit einen außergerichtlichen Vergleich getroffen, der ihn und seine Familie hinsichtlich einer vermeintlichen Entführung und Auslieferung durch anglo-amerikanische nachrichtendienstliche Elemente, mit einer halben Millionen Pfund kompensiert und eine publike Entschuldigung der britischen Regierung abverlangte, darüber berichtete RT.

Laut Behauptungen des Terroristen-Anführers wären er und seine damals schwangere Frau Fatima Boudchar 2004 in Asien entführt worden, und als Teil eines verdeckten CIA/MI6-Folterprogramms an Gaddafis Libyen ausgeliefert worden. Belhaj war damals der Emir der in Libyen demontierten anti-Gaddafi Jihadisten-Fraktion LIFG. Der Menschenrechts-Wohltätigkeitsorganisation Reprieve zufolge soll Belhaj in Libyen, und zuvor in einem schwarzen Gefängnis in Asien gefoltert worden sein. Die mit dem Vergleich erwirkte öffentliche Entschuldigung der britischen Regierung erfolgte in Form eines Briefes der britischen Premierministerin Theresa May, der während einer diesbezüglichen Sitzung im Unterhaus vom Generalstaatsanwalt Jeremy Wright verlesen wurde. RT berichtete:

Wie sich die Angehörigen der Opfer des Terror-Anschlags auf das Manchester-Stadiums 2017 fühlen müssen. Sind die auch jeweils mit einer halben Million britischen Pfund kompensiert worden? Der Vater des Attentäters Salman Abedi, Ramadan Abedi, war ein Mitglied der oben erwähnten LIFG. Ramadan floh während der Zerschlagung der Terroristen-Gruppierung in den 1990er Jahren aus Libyen, und wurde als empfangener Exilant im britischen Manchester angesiedelt. Die Mitgieder der LIFG die vom britischen Geheimdienst MI6 und dem Spezialkommando SAS seit den ersten Anläufen zur Beseitigung Gaddafis ausgebildet und trainiert worden sind, sind überwiegend im Vereinigten Königreich untergekommen.

Als der inszenierte arabische Frühling 2011 die Tore Libyens erreichte, wurden den terroristischen Schläfern ihre von britischen Behörden entzogenen libyschen Reisepässe zurückerstattet, und das Ausreiseverbot aufgehoben. Woraufhin die reanimierten LIFG-Terroristen nach Libyen aufbrachen, um ihre Mission im Auftrag des Königreichs letztlich zu erfüllen und Gaddafi ermordeten. Darunter Ramadan Abedi dessen Sohn Salman seit 2012 unbehelligt das von Terror überzogene Libyen besuchte und mehrmals Syrien frequentierte, um sich daraufhin 5 Jahre später vermeintlich bei einem Musikkonzert in die Luft zu sprengen.

Abdel-Hakim-Belhaj war eine Schlüsselfigur der LIFG die unter dem Deckmantel einer humanitären NATO-Militärintervention das Land infiltrierte, und den libyschen Machthaber in der Wüste von Sirte barbarisch exekutierte. Als der Sturz Gaddafis vollbracht wurde hissten die verwaltenden Jihadisten die schwarze Al-Qaida Flagge über dem Gerichtsgebäude in Benghazi.

benghaziflag

Die unterwürfige öffentliche Verzeihung der britischen Regierung, und simultane Legitimierung der menschenverachtenden Verbrechen eines mit diplomatischer Immunität versehenen LIFG-Terroristen-Kommandeurs, ist ein Beleg für die abgrundtiefe Heuchelei die sich hinter dem “Krieg gegen den Terror” verbirgt. Die Opfer des Manchester-Attentats drehen sich im Grabe um. Die Unverfrorenheit der britischen Regierung die Kompensierungen an Terroristen ihren Staatsbürgern vorzieht, ist einfach nur schockierend.

Hingegen untermauerte Groß-Brittanien mit einer weiteren öffentlichen Stellungnahme das es dem terroristischen Lager im Mittleren Osten zugeneigt ist, und dieses auch finanziell unterstützt. Theresa May bestätigte im britischen Parlament das die fortlaufenden Geldmittel für den zwielichtigen Zivilschutz der Al-Qaida, die White Helmets, auch zukünftig fließen sollen. Sprich die “humanitären” Jihadisten weiterhin mit britischen Pfund ermächtigt werden das Propagandaorgan des Westens in Syrien am Leben zu halten.

Wer immer noch an die Fantasievorstellung der eisernen Bekämpfung des Terrors durch den Westen glaubt, den sollten diese Neuigkeiten die Augen öffnen. Der Vorhang und die Masken sind gefallen. Der Westen steht offenkundig zu Terroristen-Gruppierungen und propagiert dies auch. Jeder mit einem bisschen Verstand sollte dies längst verinnerlicht haben.

Verf.R.R.

 

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