Video: Türkische Soldaten eröffnen das Feuer um Anti-Jihadisten Proteste im syrischen Al-Bab zu verhindern

Die Einwohner der türkisch besetzten Gebiete im nördlichen Teil Syriens scheinen offenbar die Aufbürdung an Repressalien nicht mehr über sich ergehen lassen zu wollen. In der von FSA-Jihadisten besetzten Stadt Al-Bab, kam es in den vergangenen Tagen zu gewalttätigen Übergriffen seitens der Besatzungskräfte. Militante der Al-Hamza-Brigade erstürmten ein Krankenhaus in der Stadt, woraufhin zivile Proteste entbrannten, die von türkischen Soldaten mit Warnschüssen erwidert worden sind.

Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) haben türkische Soldaten in voller Montur den Versuch unternommen, eine aufbegehrende Menschenmenge aufzulösen, die ihren Unmut über die Verbrechen der Al-Hamza Brigade kundtat. Die zum Schutze der Jihadisten Fraktionen einschreitenden türkischen Kräfte eröffneten sogar das Feuer, um die Kundgebung zu sprengen, wie aus einem viralen Video hervorgeht. Diverse protestierende Zivilisten forderten von den türkischen Soldaten ihre Waffen zu senken. “Wir sind in Syrien, wir sind in unserem Land,” erinnerten die aufgebrachten Bewohner die Besatzungskräfte.

 

Ankara erklärte sich dazu bereit diverse aus Ost-Ghouta expellierte Terroristen-Gruppierungen in den Gebieten unter die Fittiche zu nehmen, die unter dem Banner der türkischen “Euphrates Shield” Militäroperation von Jihadisten-Fraktionen kontrolliert werden. Seither verschlimmert sich die Sicherheitslage in der ohnehin schon von Terroristen überfüllten Region unentwegt, da die von Ankara gewünschte terroristische Hegemonie allmählich in anarchische Strukturen mündet.

Patriotische Widerständler werden wie Pilze aus den Boden schießen um sich den türkisch gestützten Al-Qaida-Ablegern entgegenzustellen. Der angepeilte demographische Wandel im nördlichen Syrien, beinhaltet eine Ausdehnung des andauernden Konflikts. Derweil schüttet die Iranisch/Russisch/Syrische-Allianz, die von Ankara okkupierten Gebiete strategisch mit Jihadisten aus allen Himmelsrichtungen zu. Die türkische AKP-Führung scheint keine Probleme damit zu haben, was Russland und dem Iran signalisieren sollte, das der Astana-Prozess von ihrem Partner eklatant untergraben wird.

Verf.R.R.

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