Jaish al-Islam Anführer, Mohammed Alloush, tritt zurück und erleichtert die Terroristen-Gruppierung um dutzende Millionen von Dollar

Das Oberhaupt des “politischen” Arms der saudi-gestützten Terroristen-Gruppierung, Jaish al-Islam, Mohammed Aloush, soll von seinem Posten zurückgetreten sein und habe der Gruppierung  dutzende Millionen von Dollar entwendet, darüber berichtete die iranische Nachrichtenagentur FARS-News unter Berufung auf syrischen Medienaktivisten.

Medienaktivisten aus Kreisen der dissidenten Gruppierungen gaben am Samstag bekannt das Alloush vor seinem Rücktritt die Jaish al-Islam um $46 Millionen erleichtert habe. und mit dem entwendeten Geldern Restaurants, Handelsplätze und Geschäfte in Istanbul, Türkei und in der saudischen Stadt Jeddah erworben haben soll, hieß es.

FARS-News zufolge hätten Jaish al-Islam Kommandeure den enormen zu Beginn des Jahres an die Terror-Vereinigung ausgezahlten Geldbetrag von Mohammed Alloush zurückgefordert.

Der Mitbegründer der Jaish al-Islam reichte seinen Rücktritt ein, nachdem seine geschlagene Jihadisten-Fraktion aus Ost-Ghouta expelliert worden war. Laut FARS habe sich Alloush diesbezüglich in einer Stellungnahme an die Führung der Terroristen-Gruppierung gewendet in der er seine Resignation mit der Begründung argumentiert habe, frischen Wind in die Organisation einkehren zu lassen.

Gegenüber dem exklusiven Sprachrohr der Terroristen in Syrien, Al-Jazeera erläuterte er seinen Abtritt wie folgt:

“Die Friedensgespräche verfehlten es das Blutvergießen unseres Volkes zu stoppen, verfehlten es die Entlassung von Tausenden Gefangenen sicherzustellen, oder Syrien zu einem politischen Übergang zu drängen der ohne Bashar al-Assad und seine kriminelle Gang vollzogen werden sollte….Die internationale Gemeinschaft muss ernsthaften Druck auf Assad und Russland ausüben, damit sie aufhören unsere Bevölkerung  zu töten.”

 

ORBISnjus sagt:

Die kaum überraschende Resignation Mohammed Alloushs deutet das Ende des Bestehens, der saudi-gestützten Jaish al-Islam in Syrien an. Der Verlust ihrer Hauptfestung in Ost-Ghouta, wo die Jihadisten-Fraktion die dominierende Kraft verkörperte, forcierte tausende militante Mitglieder der Gruppierung in den Norden des Landes umzusiedeln, um sich dortigen Terroristen-Gruppierungen zu fügen.

Die saudi-gestützte Jihadisten-Fraktion ist in ihren Wunschorten im nördlichen Syrien, von türkisch gestützten Mudschaheddin mit Misstrauen empfangen worden. Den Jaish al-Islam Terroristen sollen bei ihrer Ankunft in diversen Ortschaften von FSA-Kämpfern und türkischen Kräften, ihre leichten Waffen abgenommen worden sein. Ferner seien die Neuankömmlinge vorerst in Zeltlagern untergekommen, hieß es in Medienberichten.

Die Jaish al-Islam wird wahrscheinlich zeitnah in ihrer ursprünglichen Struktur nicht mehr existieren. Verbannt, unbewaffnet, umgeben von Wölfen die Köpfe rollen sehen wollen, und keinen Raum für Machtansprüche. Der territoriale Nährboden für Terroristen in Syrien ist immens geschrumpft, was bedeutet das unterlegene Terroristen-Gruppierungen erodieren und von mächtigeren Fraktionen einverleibt werden.

Die Jaish al-Islam scheint im Norden Syriens diesem unumkehrbaren Schicksal entgegenzusehen. Mohammed Alloush dämmerte es bereits seit geraumer Zeit ,das seine Jaish al-Islam nicht heil davon kommen wird, und das bei territorialen Verlust ihr Ende besiegelt ist. Ergo traf der menschenverachtende korrupte Terroristen-Anführer finanzielle Vorkehrungen und tauchte zur angemessenen Zeit ab. Alloushs Hintergehen und sich Abwenden von der “heroischen”  die syrische Bevölkerung verteidigenden Jaish al-Islam, legen dar das materielle und monetäre Leitmotive den Kern der syrischen “Revolution” ausmachen. Die Führungsebene der Terroristen-Gruppierungen in Syrien will keinen Frieden, da somit ihre Geldquellen versiegen würden.

Verf.R.R.

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