Video: Syrische Suchtrupps entdecken Al-Jazeera Hauptquartier im befreiten Ost-Ghouta und stellen diverse Ausrüstung sicher

Syrische Suchtrupps sind in dem einst von Terroristen besetzten Ost-Ghouta auf ein Hauptquartier des katarischen Nachrichtensenders Al-Jazeera gestoßen und stellten diverse Satellitenübertragungsgeräte, Kameras, Laptops und Festplattenlaufwerke sicher, darüber berichtete der syrische Nachrichtensender Elikhbaria TV. Die konfiszierten Hard-disk-drives würden brisante Informationen erhalten, die derweil ausgewertet werden hieß es. Die Ortschaft in der das Al-Jazeera-Büro lokalisiert gewesen sein soll, stand vor einigen Wochen noch unter der Kontrolle der Terroristen-Gruppierung Hayat Tahrir al-Sham (Al-Nusrah, AlQaida in Syrien).

Die Medienunternehmen- dessen Korrespondenten ohne dekapitiert zu werden an der Seite von Terroristen oppositionelle Propaganda ausstrahlen- deuten darauf hin, welche Staaten die Jihadisten-Verbände unterstützen. Das Emirat Katar ist einer dieser Sponsoren so wie die Türkei, derer staatseigener Nachrichtensender TRT-World, der Al-Qaida in Idlib eine mediale Plattform bietet. Das kontinuierliche Blutvergießen in Syrien ist zum Großteil den Mainstream-Medien geschuldet.

Neben anderen Medienunternehmen in Mittelost hat auch Al-Jazeera während des Syrien-Konflikts seine Kredibilität eingebüßt, und sich als Sprachrohr für Terroristen etabliert. Die Chronologie der Berichterstattung des katarischen Senders ist ein Fundus an beispielloser Glorifizierung von Kriegsverbrechen. Mit Dokumentationen wie „Death Of Aleppo“ versuchte der Propaganda-Arm des feudalen Emirats der Öffentlichkeit nahezulegen, das die syrische Regierung ihre eigene Bevölkerung annihiliert. Was Al-Jazeera hingegen stetig versäumte zu thematisieren, waren die überwältigenden Beweise für Gräueltaten seitens der bewaffneten Opposition.

Verf.R.R.

 

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