Aus Ost-Ghouta expellierte Terroristen-Gruppierung Faylaq al-Rahman, soll im syrischen Afrin die neue “Polizei”werden

Die aus Ost-Ghouta expellierte in den Norden Syriens transferierte Terroristen-Fraktion, Faylaq al-Rahman ( Al-Rahman-Corps) soll in Afrin zukünftig die Rolle der exekutiven Gewalt bekleiden, darüber berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte unter Berufung auf ihre eigenen Quellen (SOHR). Die oppositionelle Beobachtungsstelle ließ zudem verlauten, das die türkischen Kräfte die aus der Qalamoun Region und Ost-Ghouta verbannten militanten Jihadisten in Afrin in Gebieten ansässig gemacht hätten, die von Flüchtlingen zurückgelassen worden seien.

Ferner sollen türkische Autoritäten damit begonnen haben insbesondere von den Neuankömmlingen aus Ost-Ghouta Fingerabdrücke und Daten aufzunehmen, und Retina-Scans durchzuführen. Laut der SOHR müssten diverse Personen lange Verhöre und Überprüfungen über sich ergehen lassen. Die Beobachtungsstelle habe auch von vertrauenswürdigen Quellen Informationen erhalten, laut denen seit 10 Tagen zwischen türkischen Funktionären und der Führung der Faylaq al-Rahman Verhandlungen stattgefunden hätten, die neue Arrangements bezüglich der Verwaltung Afrins beinhalteten, hieß es.

Während der Verhandlungen seien die Sicherheits ,Sharia-und Militärführung der Faylaq al-Rahman zugegen gewesen. Dem SOHR zufolge sollen die Polizeiaufgaben dem Al-Rahman Corps zugewiesen werden. Überdies sollen Scharia und religiöse Zentren und Institute eröffnet werden, die von ehemaligen Richtern und Scharia-Funktionären betrieben werden sollen. Verbannte Jihadisten aus Ost-Ghouta wären angeblich dazu aufgerufen worden sich in die neue Polizeikraft Afrins einzugliedern.

Verf.R.R.

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