Video: Syrischer Abgeordneter Fares Shehabi im Gespräch mit Going Underground, über die aktuelle Lage im Land

Der syrische Parlamentsabgeordnete aus Aleppo und Vorsitzende des Industrieverbands, Fares Shehabi, erläuterte im Gespräch mit Afshin Rattansi in der RT-Sendung Going Underground, das die Kreise ziehenden Behauptungen von Chemiewaffen-Einsätzen in Douma aus der Luft gegriffen seien, und bezeichnete diese schlichtweg als Schwindel. Shehabi deutete auf etliche westliche Journalisten hin die Fakten schaffend in der Ortschaft Douma investigierten und keine evidenten Merkmale eines chemischen Angriffs vorfanden. Ferner betonte der Abgeordnete das diverse Zeitzeugen bestätigten das die virale visuelle Szenerie von Elementen der zwielichtigen White Helmets inszeniert worden wären.

In dem Dialog ist auch der angriffslustige Nachbar das israelische Regime thematisiert worden. Die IDF bombardiert seit Beginn des importierten Konflikts völkerrechtswidrig Ziele in Syrien, und führt als Ausrede an den großen Feind Iran bekämpfen zu wollen. Tel Avivs Chuzpe gegenüber Syrien werde man nicht länger Dulden so Shehabi im Kontext. In Bezug auf die in Aussicht stehenden Lieferungen von S-300 Luftabwehrsystemen an Syrien, und die Ankündigung Israels das Land anzugreifen wenn es diese einsetze, ließ der syrische Parlamentarier verlauten:

“Dies ist lediglich pure israelische Arroganz, warten wir es ab. Wenn wir die besagten Verteidigungssysteme erhalten und sie attackieren uns, dann werden wir es eskalieren lassen. Diese Verteidigungssysteme sind vonnöten um uns selbst zu verteidigen. Wir wollen sie nicht um andere Völker anzugreifen. Es sind Boden-Luft Verteidigungssysteme. Wir hatten bereits derartige Angriffe auf uns. Viele dieser Angriffe trugen sich zu, um den diversen Jihadisten-Gruppierungen unter die Arme zu greifen. Jedesmal wenn wir vorrücken um ein Gebiet von Al-Qaida oder ISIS zu befreien greifen umgehend die Israelis an. Also muss den Israelis eine Lektion erteilt werden, damit sie uns nicht mehr attackieren. Wir fingen bereits vor einigen Monaten einige Kampfflugzeuge ab, und wir sind gewillt es eskalieren zu lassen. In jedweden Krieg mit Israel haben wir nichts zu verlieren, doch alles zu gewinnen. Wir sind gewillt zu eskalieren und wir sind bereit zur Eskalation mit diesen israelischen Feiglingen, die uns aus der Ferne angreifen. Wenn sie bereit sind in den Krieg zu ziehen. Wir sind bereit in den Krieg zu ziehen. Und wissen sie was? Wir befinden uns bereits seit 7 Jahren mitten im Krieg. Was gedenken sie zu tun? Für eine lange Zeit in Unterschlüpfen oder Bunkern leben. Warten wir es ab wir werden ja sehen.”

Shehabi brachte überdies zum Ausdruck das aufgrund des Jihadisten-Flusses aus 100 Ländern nach Syrien, der Konflikt so langanhaltend und schwierig zu gewinnen sei. Eine viertel Million Terroristen-Söldner seien mit Unterstützung der NATO in sein Heimatland eingefallen, und es sei ein wahres Wunder das 90 Prozent der Bevölkerung in Regierungsgebieten leben, so der syrische Parlamentarier.

Das an der der Türkei grenzende Idlib kam in der Going Underground Sendung ebenfalls zur Sprache. Auf die Frage Shatansis ob die syrische Regierung daran glaube das man die Stadt im Norden Syriens zurückerobere, antwortete der Abgeordnete das jeder Zentimeter Idlibs zurückgewonnen werde. Das gegenwärtige Idlib sei so schlimm wie es Afghanistan nie gewesen sei so Shehabi. Dieser erklärte das das kleine Gebiet von multinationalen Jihadisten-Söldnern aus verschiedenen ideologischen Verhältnissen übersät sei. Ergo sollte die Befreiung und Säuberung Idlibs eine globale Aufgabe sein, und es sollte gewürdigt werden wenn die Syrische Regierung die Stadt befreien würde, da man somit der gesamten Welt einen Dienst erweise, so Shehabi.

Bezüglich der C-Waffen Geschichte erklärte der syrische Diplomat eingängig das die syrische Armee nicht in der Lage sei den Wind zu kontrollieren. Demnach ein Einsatz von Giftgas in einem dicht besiedelten Kampfgebiet, für die einrückenden Regierungskräfte fatal gewesen wäre. Aufgrund der unkontrollierten Auswirkungen eines chemischen Angriffs sei es sinnlos in einem urbanen Kampfgebiet so vorzugehen. Wohl wahr Hr. Shehabi!

Verf.R.R.

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