Der devote Macron und die”Bromance” zu seinem Waffenbruder Donald Trump

Die Schleimspur die sich aus dem Elysee-Palast in die Vereinigten Staaten zieht wird wohl noch für geraume Zeit für alle Welt sichtbar sein. Die ominös imposant inszenierte US-Visite des französischen Präsidenten, Emanuel Macron, war an Anbiederung kaum zu überbieten und lieferte herrliche Momentaufnahmen und visuelle Darbietungen der paktierenden Waffenbrüder. Trump und Macron liebkosten sich regelrecht während gemeinsamen Auftritten vor den Medien, und unterstrichen zu jedem sich bietenden Anlass ihre Verschworenheit.

Einem Rehpinscher gleichend dackelte Macron seinem Leitwolf hinterher, als es hinter verschlosse Türen ging um in bilateralen Begegnungen Pläne zu schmieden, um die ohnehin schon vom Chaos geplagte Welt noch ein bisschen chaotischer zu machen.

Aufgrund des angeblichen speziellen Drahts zum US-Präsidenten, verliehen Mainstream Medien Macron sogar den Titel des Trump Flüsterers . Kaum in den USA angekommen wollte der Hengst nicht so recht spuren. Macron behauptete kürzlich das er Donald Trump davon überzeugt habe, die amerikanische Besatzungsmacht in Syrien vorerst stationiert zu lassen. Während der gemeinsamen Pressekonferenz der jeweiligen Staatsoberhäupter betonte Trump erneut das er gedenkt sobald wie möglich die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, und gewisse Golfmonarchien für die zukünftig entstehenden Kosten aufkommen zu lassen, wenn diese darauf bestehen das die Amerikaner ihre Präsenz in der Region beibehalten. Überdies wolle er das die”immens wohlhabenden Länder im Mittleren Osten” Truppen entsenden, damit US-Soldaten ihre Heimkehr antreten können.

“Fury” Trump trat mächtig aus, und Emanuel “Redford” Macron, fügte sich kleinlaut. Auch in Bezug auf das Nuklear-Abkommen mit dem Iran, das Trump abgrundtief verachtet, änderte der französische Pudel innerhalb von Stunden seine Meinung, und vertrat seit der Begegnung mit seinem amerikanischen Amtskollegen die Ansicht, das nun doch ein Plan-B hermüsse. Obwohl der Rotschild-Bankier in einem zuvor ausgestrahlten Interview mit FoxNews darauf bestand, das es keine Alternative zu dem JCPOA-Abkommen mit Teheran gäbe. Als eine Journalistin Macron während der Presse-Konferenz in Washington befragte, weshalb er plötzlich so sprunghaft mit seiner Sichtweise hinsichtlich des Atomvertrags sei, und von seiner ursprünglichen Position abgekehrt sei?  Antwortete dieser dissoziierend das er überhaupt nicht von dem P5+1 Deal sprach, sondern von dem Klimawandel !!

Wahrscheinlich war Macron von der “Bromance” der beiden Neo-Kolonialisten so geblendet, das er glatt die Worte aus seinem eigenen Munde verdrehte. Die devote Rolle die Macrons Frankreich in diesem paradoxen NATO-Dream-Team bekleidet, wurde anhand der US-Staatsvisite jedem Blinden offensichtlich vermittelt.

Das Trump -Geflüster scheint auf taube Ohren gestoßen zu sein, und ist in bedingungslose Unterwürfigkeit umgemünzt worden. Der krönende Abschluss für jeden Lakaien der die USA kriechend besucht, ist eine Ansprache im US-Kongress. Dies blieb natürlich auch Macron nicht erspart, der seine Hörigkeit in einem pompösen Abgang nochmals unterstrich und identische Töne bezüglich des Irans anschlug, wie sein amerikanisches Pendant. Brav Macron, fein Macron, platz Macron!

 

Verf.R.R.

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