Video: Carla Ortiz besucht Ost-Aleppo und zerlegt die westliche Propaganda, über die White Helmets und “moderate Rebellen”.

Die bolivianische Filmproduzentin, Schauspielerin und philantropische Aktivistin, Carla Ortiz, gab kürzlich in einem Interview mit der Jimmy Dore Show Ausschnitte von einem Video-Bericht preis, für den sie im syrischen Ost-Aleppo Eindrücke einfing.

Ortiz begab sich in eine Nachbarschaft in Ost-Aleppo, in der die zurückgelassenen Hauptquartiere von diversen Terroristen-Gruppierungen lokalisiert sind. Die Aktivistin durchstreifte vom Kriege gezeichnete Gebäude, deren spartanische Einrichtungen von militanten Jihadisten vor ihrem Abzug niedergebrannt worden sind. Jihadistische Schriftzüge zeichnen die Wände in den Katakomben, und markieren die ehemalige Zugehörigkeit der jeweiligen Gebäudeteile die Carla Ortiz vor Ort inspizierte. Diverse an den Wänden befindliche arabische Graffitis und Logos, wurden von Ortiz übersetzt, die während sie in den Ruinen Bericht erstattete in dem Video schilderte, das alle damals in Ost-Aleppo operierenden Terroristen-Gruppierungen miteinander kooperierten, darunter die Al-Nusra (Al-Qaida, Hayat Tahrir al-Sham, HTS) der Islamische Staat und die Freie Syrische Armee (FSA).

Die gefilmten einstig von Terror-Verbänden besetzten Gebäudekomplexe, liegen in unmittelbarer Nähe zueinander und sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.

Ferner kompromittierte Ortiz in ihrem Bericht, die im Westen glorifizierten und sich als Zivilschutz ausgebenden White Helmets, deren ehemalige Einsatzzentrale in Ost-Aleppo nur einen Steinwurf  entfernt, von allen Hauptquartieren der ortsansässigen Terroristen-Fraktionen liegt.

Die Zentrale ist trotz des Versuches Evidenzen in Flammen aufgehen zu lassen, übersät von Hinweisen und Spuren die nahelegen das die mythologisierten Weiß-Helme, eigentlich die Logistik und “Ersthelfer” für Terroristen sind. Ortiz stieß in einer Art Lagerhalle auf leere Kartons von in Deutschland und in Australien hergestellten NATO-Atemschutzmasken, und deutete auf eine von Feuer gezeichnete Al-Qaida Flagge hin, die einen Teil einer Wand in der White Helmets Einsatzzentrale verzierte. Auch hier sprechen die arabischen Schriftzüge und Symbole Bände, die jedem Besucher dieses ruinösen Ortes in der einstigen Al-Nusra-Bastion zu verstehen geben sollten, das sich die von den USA und Groß-Brittanien finanzierten White-Helmets nicht von Terroristen unterscheiden.

Ein schwer beschädigter britischer Krankenwagen, vor dem ehemaligen von terroristischen Elementen besetzten Gebäudeflügel, veranlasste Ortiz darauf hinzuweisen das bis dato das Vereinigte Königreich und die USA geschätzte $150 Millionen, den in Terroristen-Gruppierungen eingebetteten White Helmets zukommen ließen.

Die einer Geisterstadt gleichenden Gegend die die bolivianische Aktivistin für ihre Recherche inspizierte, beherbergt auch eine Grundschule die zur extremistischen Indoktrinierung Minderjähriger genutzt worden ist. Ein scheußlicher Ort der mit aller Deutlichkeit vermittelt, welche mittelalterlichen Zustände in von salafistisch/wahabitischen Jihadisten besetzten Territorien herrschen. Große arabische Suren die Unterwürfigkeit einfordern, und eine Abbildung einer komplett verschleierten Gestalt die einen an die voll vermummten Druiden aus den Star Wars Filmen erinnert, sollten den bemitleidenswerten Kindern, in dieser Einrichtung des Schreckens, die in Golfmonarchien vorherrschende Ideologie eintrichtern. Ortiz erläuterte die Bedeutung der “Druiden-Abbildung” die den Schülern veranschaulichen wollte, wie das Idealbild einer Frau in der Öffentlichkeit auszusehen hat.

Moderate Spuren weisen die diversen brachliegenden damaligen Hauptquartiere der Jihadisten in Ost-Aleppo nicht auf. Hingegen genug Hinweise um darzulegen welch maligne wahabitische Brut den östlichen Teil Aleppos besetzt hielt, und wer ihr dabei unter die Armee griff.

Zu den miteinander verzahnten diversen “Terroristen-Festungen” gehört auch das alte Büro des Roten Kreuzes, das unter dem Schutz der NATO stand. Dies machten sich die Jihadisten zunutze, und die “medizinische Einrichtung” fungierte als eine Erweiterung der eigentlichen Hauptquartiere. Auch innerhalb des Roten-Kreuz Gebäudes in dieser menschenleeren Post-Apokalypse, erzählen die Wände die Geschichten dieses Ortes. Ortiz entdeckte von der Al-Nusra entworfene schriftliche Anweisungen, die im Kontext aussagen das die Kooperation mit Amerika Sünde sei. Hingegen die wahrscheinlich von der CIA gesteuerte Syrisch-Amerikanische Medizinische Gesellschaft (SAMS), während der Besatzung Ost-Aleppos, den ortsansässigen militanten Fraktionen offenbar Unterstützung zukommen ließ.

Die Al-Nusra  Kommandeure ließen ihre Anhänger in dem Glauben das sie die USA verachten, doch nahmen hinter dem Rücken ihres Kanonenfutters jedwede Form von Abhilfe von dem “großen Feind” dankend an.

Die bolivianische Philantropin beendete ihren eingängigen Report mit einem Appell an die amerikanische Bevölkerung, derer Steuergelder dafür eingesetzt werden andere Länder zu vernichten, jedoch kein Geld für freie Bildung und medizinische Versorgung aufgebracht werden kann, wie es in Syrien der Fall ist. Vor Menschen wie Ortiz kann man sich nur verneigen! In einer Zeit in der die Mainstream-Jagdsaison auf investigative Journalisten eröffnet ist.

Verf.R.R.

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