Skripal Fall: Der abstruse Propaganda-Strudel der Mainstream Medien und westlichen Politiker

Die voreiligen Schlüsse der Mainstream Medien in Bezug auf die Herkunft des Nervenkampfstoffes Novischok, der angeblich in England für einen Mordversuch an dem ehemaligen russischen Doppelagenten, Sergei Skripal,  und seiner Tochter eingesetzt worden sei, belegten erneut das die vorprogrammierten Schuldzuweisungen ohne Beweiskraft, nichts weiteres als mangelhafte unfundierte Propaganda sind. Ohne den Abschlussbericht der OPCW gelesen zu haben feuerten die MSM aus allen Rohren, und behaupteten der vermeintlich ermittelte Nervenkampfstoff stamme aus Russland.Und dies trotz der widersprüchlichen Fakten die Sputnik wie folgt erläuterte:

So hatte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in ihrer öffentlichen Erklärung vom 12. April ebenso wie das offizielle britische Labor in Porton Down keine Angaben zur Herkunft des Giftes aus der Stoff-Gruppe „Nowitschok“ gemacht, das sie ihren Angaben nach in Skripal-Proben gefunden haben. Russland wird dabei nicht erwähnt. London selbst hat in seinen Erklärungen zum Skripal-Fall ausdrücklich immer nur von einem Kampfstoff „eines Typs, wie er von Russland entwickelt wurde“ gesprochen. Diese Formel ist ebenso in der gemeinsamen Erklärung der Regierungen Großbritanniens, der USA, Frankreichs und Deutschlands zu dem Vorfall zu finden.

Ebenso ist nach allen vorliegenden Informationen bekannt, dass die „Nowitschok“-Nervengifte nicht von Russland, sondern in den 1980er Jahren in der territorial größeren Sowjetunion entwickelt wurden. Die Produktionsanlage befand sich im heute usbekischen Nukus und wurde von den USA ohne internationale Kontrolle in der Jahrtausendwende abgebaut.

RT berichtete:

So titelte Zeit Online“OPCW bestätigt russische Herkunft des Giftes”. Die Frankfurter Rundschau formulierte kurz und knapp: “Bestätigt: Das Gift kam aus Russland”. Auch laut Spiegel Online habe die OPCW “festgestellt, dass der frühere Doppelagent Skripal mit einem Gift russischer Herkunft attackiert wurde”

Ohne natürlich den OPCW-Abschlussbericht gelesen zu haben, rekapitulierten diverse Medienhäuser und Tageszeitungen eine gekaufte Meldung, und verbreiteten den Unrat. Was indes zu einem peinlichen Zurückrudern seitens der voreiligen MSM führte. So meldete der Bertelsmann Propaganda-Arm n-TV kleinlaut:

“In einer früheren Fassung des Artikels haben wir anhand einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP verbreitet, die OPCW hätte die ‘russische Herkunft’ des Gifts bestätigt. Tatsächlich bestätigen die Experten, dass es sich um Nowitschok handelt, das in Russland erfunden wurde. Woher das eingesetzte Gift stammt und wer es verwendet hat, ist weiter offen.”

Geopolitisch unterwandert und von Lifestyle-Sendungen und Star-Analysen besessen, behauptete das verkommene Medienhaus das “Nowitschok” in Russland “erfunden” worden sei, obwohl es mittlerweile allgemein bekannt ist, das es vermeintlich in der Sowjetunion inventiert worden sei.

Die FAZ brachte zumindest die Fähigkeit dazu auf zwischen Russland und der Sowjetunion zu differenzieren und schrieb:

“In einer vorherigen Version dieses Artikels wurde fälschlicherweise erklärt, dass das Nervengift Nowitschok nach Ansicht der OPCW aus Russland stamme. Die OPCW hat jedoch lediglich die Ergebnisse britischer Untersuchungen bestätigt, wonach es sich bei dem Gift auf jeden Fall um Nowitschok handelt – was in der ehemaligen Sowjetunion hergestellt wurde. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.”

Jedoch diskreditierte die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen sich auch selbst. Nachdem von einem unabhängigen schweizerischen Labor Rückstände von dem Nervenkampfstoff BZ, in den Proben von dem angeblichen Tatort in Salisbury gefunden wurden, zu dem der russische Außenminister, Sergei Lawrow, folgendes äußerte:

„Ich zitiere jetzt wörtlich aus dem Gutachten, das dieses Labor an die OPCW geschickt hat: Im Zuge der Untersuchung sind in den Proben Spuren der toxischen Chemikalie BZ und deren Präkursore nachgewiesen worden, die zu den chemischen Waffen zweiter Kategorie gemäß der Chemiewaffenkonvention gehören…Dieses Mittel habe zum Arsenal der Streitkräfte der USA, Großbritanniens und weiterer Nato-Staaten gehört…..In der Sowjetunion und Russland wurden solche und ähnliche chemische Substanzen nie entwickelt.“

Fühlte sich die Führung der OPCW dazu berufen eine fragwürdige Erklärung für den Anteil an BZ in den angeblichen Proben des “Novischoks” zu liefern.

RT dazu:

Der OPCW-Generaldirektor Ahmet Üzümcü erklärte nun, dass die BZ-Proben von dem Schweizer Labor lediglich im Rahmen eines Kontrollverfahrens getestet worden wären und ansonsten mit dem Skripal-Fall “nichts zu tun” hätten. Vor dem OPCW-Vorstand äußerte sich Üzümcü am Mittwoch zum aktuellen Stand der Skripal-Untersuchung. Dabei ging er auch auf die Aussagen Lawrows ein:

Der Präkursor [Vorläufer] von BZ, auf den in den öffentlichen Erklärungen Bezug genommen wird, allgemein bekannt als 3Q, war in der Kontrollprobe enthalten, die vom OPCW-Labor in Übereinstimmung mit den bestehenden Qualitätskontrollverfahren vorbereitet wurde. Ansonsten hat das nichts mit den Proben zu tun, die das OPCW-Team in Salisbury gesammelt hat. Der Nachweis dieser Chemikalie wurde von den beiden beauftragten Laboren der OPCW gemeldet, und die Ergebnisse wurden in dem Bericht gebührend berücksichtigt.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa denunzierte mit brillanten Sarkasmus die Kredibilität der OPCW, hinsichtlich der Arbeitsweise des angeblich renommierten Untersuchungslabors der Organisation.

Sputnik dazu:

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen hat Russland informiert, dass der Kampfstoff BZ absichtlich in die Skripal-Proben hinzugefügt worden war, um die Kompetenz des Labors zu bestätigen. Das sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag.

„Der Chef des Hauptlabors in den Niederlanden hat mitgeteilt, dass ein BZ-Präkursor in den Proben festgestellt wurde, allerdings war er –Achtung! – absichtlich von den OPCW-Experten in die Proben hinzugefügt worden, um das Kompetenzniveau des Labors zusätzlich zu bestätigen“, sagte Sacharowa. 

„Das heißt, dass die Proben in einem Fall von globaler Bedeutung in ein Labor geschickt werden, dessen Kompetenz bestätigt werden soll, indem man – fürs Interesse so zu sagen — noch irgendwelche Stoffe hinzugefügt hat.“ 

Das ohnehin schon auf wackeligen Beinen stehende Narrativ sollte jedoch getrost so weiter gehen. Kürzlich berichtete die britische Tageszeitung the Mirror unter Verweis auf the Sunday People das die Anti-Terror-Polizei einen Verdächtigen in dem Mordanschlag auf die Skripals identifiziert hätte. Einen 54-jährigen ehemaligen FSB Spion mit dem Decknamen “Gordon” hieß es. Der Mirror berichtete:

“Ermittler gehen davon aus das ein 6 köpfiges Team hinter dem chemischen Novischok Angriff auf Sergei Skripal, 66, und seine Tochter Julia 33,stecken” so der Artikel der Sunday People der hinzufügt das die Nachrichtendienste des Vereinigten Königreichs eine Liste von Hauptverdächtigen zusammengestellt hätten, die in dem Angriff involviert gewesen seien.”

Das britische Blatt publizierte sogar ein aufschlussreiches Fahndungsfoto von dem mysteriösen Kreml-Killer “Gordon”, das sehr viel aussagt über die “Ermittlungen” der britischen Behörden.

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Das Chamäleon “Gordon” hat derweil noch Ähnlichkeit mit der ganzen Welt. Also ist Vorsicht geboten! Seien sie wachsam denn derzeitig sind auch sie verdächtigt. Ja Sie! Anhand dieses richtungweisenden Fahndungserfolgs, werden die Täter sicherlich zeitnah überführt werden. Schließlich sind die russischen Pixel auf dem Foto deutlich zu erkennen, und somit ist ein Hinweis auf die Täterschaft des Kremls geboten. Oder nicht? “Gordon” der neue imaginäre Freund der Mainstream Medien wird ein Phantom bleiben. Die britischen Nachrichtendienste werden auf Nachfrage nach Informationen bezüglich des “Kreml-Assasinen” mauern, und sich hinter der nationalen Sicherheit und Klassifizierung brisanter Informationen verstecken. Nichtsdestotrotz werden die MSM darauf herumreiten als wäre Gordon bereits in Gewahrsam und ihn erwarte ein Schauprozess.

Doch es wurde noch besser! Das britische Militär ist damit beauftragt worden die Orte zu entgiften die in Salisbury von den Skripals besucht worden sein sollen. Fast zwei Monate nach dem angeblichen Novischok Angriff! Mittlerweile gehen der britischen Regierung die Kugeln aus, was sie zu verzweifelten Maßnahmen greifen lässt, wie die theatralische Vorführung einer “Entgiftung” Salisburys. Sputnik dazu:

Drei Militärlastwagen sind in Salisbury eingetroffen, um die Gegend nach der Vergiftung des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia zu reinigen. Dies berichtet der britische Nachrichtensender Sky News.

Es sollen insgesamt neun Orte gesäubert werden, die von den Verletzten besucht worden seien. Darunter seien das italienische Restaurant Zizi, die Kneipe The Bishop’s Mill, zwei Notdienstzentralen, die Polizeistation sowie das Haus und die Garage des Polizisten Nick Bailey, der ebenfalls vergiftet worden war.

Laut Sky News könnte der Sanierungsprozess mehrere Monate dauern.

Inmitten dieser schwammigen westlichen Medienkampagne, ist die bereits wie durch ein Mirakel aus dem Krankenhaus entlassene, Julia Skripal, wie vom Erdboden verschluckt. Außer der vermeintlichen Stimme der Tochter des Ex-Doppelagenten, ist bisher nichts an die Öffentlichkeit gedrungen. Solange kein wirkliches Lebenszeichen der Skripals für Klarheit schafft, desto mehr ist davon auszugehen das die beiden politisierten Opfer dieses Komplotts, gegen ihren Willen festgehalten werden.

Zu guter letzt wollen wir nochmal auf das amüsante Video unten hinweisen. Während britische Ermittler in ABC-Schutzanzügen angeblich eine kontaminierte Stelle  untersuchen, stehen Feuerwehrmänner in normaler Montur hinter einer Absperrung in zwei Metern Entfernung, und betrachten nüchtern das Schauspiel mit verschränkten Armen, ohne beängstigt zu sein vom Novischok dahingerafft zu werden. Die Macht der Bilder !

 

 

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