Video: Moazzem Begg fordert für die Al-Qaida im syrischen Idlib, eine “Flugverbotszone”

Das Al-Qaida Sprachrohr und der ehemalige Insasse von Guantanamo Bay, Moazzam Begg, äußerte im Gespräch mit dem liberalen die Realität verdrehenden Mainstream-Kanal Democracy Now, das seiner Meinung nach, dem “bevorstehenden” “Massaker” an der syrischen “Opposition” in Idlib, nur mit einer Flugverbotszone Einhalt geboten werden kann. Begg spricht während des gesamten Dialogs in höchsten Tönen von den “Oppositionellen” in Syrien, die sich einem “barbarischen Regime” entgegenstellen würden, das “500 000 Zivilisten” auf dem Gewissen habe. Die einzigen Terroristen die in dem Land operieren, seien die Anhänger des Islamischen Staats, so Begg.

Der Ex-Häftling aus Guantanamo fantasierte während seiner Schilderung der aktuellen Lage in Idlib, und will von “Hilfsarbeitern (wahrscheinlich die White Helmets) und Doktoren, präzise Informationen erhalten haben, die eine einseitige Aggression seitens Damaskus belegen sollen.

Mit keinem Ton erwähnte Begg, wer der Statthalter in dem Jihadi-Paradise im Nordwesten des Landes ist. Die Hayat Tahrir al-Sham (Al-Nusra, HTS, Al-Qaida) der offizielle Al-Qaida Ableger in Syrien, ist seit ihrer Expellierung aus Ost-Aleppo die zahlenmäßig und waffentechnisch mächtigste Jihadisten-Vereinigung in Idlib. Nach ihr kommen die Ahrar-al-Sham und Noureddin al-Zenki- Bewegungen, die zusammen als die Befreiungsfront Syriens (SLF) auftreten. Die offiziellen terroristischen Stellvertreter Ankaras die Freie Syrische Armee treibt ebenfalls ihr Unwesen in der Region. Alle angeführten Gruppierungen sind einschlägig für ihre Kriegsverbrechen, in ganz Syrien geächtet. Die HTS wird von den Vereinigten Staaten und Russland als Terroristen-Gruppierung eingestuft.

Darauf kam Moazzem Begg natürlich nicht zu sprechen, als er das Narrativ des Westens rekapitulierte und zu vermitteln versuchte, das die syrische Regierung keinen Krieg gegen den Terror führen würde, sondern gezielt ihre Bevölkerung abschlachte. Die Sympathie die Begg für in Syrien operierende Terroristen aufbringt ist verdächtig, und sollte britischen Behörden zu denken geben. Begg behauptete nämlich während der Propaganda-Sendung mehrmals nach Idlib gereist zu sein, um sich mit Oppositionellen zu treffen.

Die einzige plausible Prognose die der Al-Qaida Befürworter hervorhob war, das die syrische Regierung, Iran und Russland daran laborieren so viel wie möglich expellierte Terroristen in Idlib zu ballen, um die Mutter aller Schlachten zeitnah einzuleiten. Ein strategischer Schachzug der Troika, den Begg hingegen befürchtet da es vorprogrammiert sei, das die Zivilisten in Idlib dasselbe “grausame” Schicksal wie in Aleppo, und Ost-Ghouta erleiden würden.

Die emittierende letale Gewalt der Jihadisten in Syrien ist für Moazzem Begg kein Thema, der während seiner Terrorismus relativierenden Auskunft darauf beharrte, das ausschließlich geflohene “Einwohner” aus Ost-Ghouta und anderen Landesteilen in Idlib eintreffen würden. Das die expellierten “Einwohner” eigentlich Jihadisten der, HTS, Ahrar al-Sham, FSA und Jaish al-Islam und ihre Familienangehörigen sind, brachte Begg natürlich nicht über seine Lippen.

Die Krönung zu alledem ist die Forderung des ehemaligen Insassen Guantanamo Bays, nach einer Flugverbotszone über Idlib. Während Begg illusioniert von der besagten Zone schwärmte, lamentierte er die angebliche Ungerechtigkeit des Krieges, das diejenige Kriegspartei mit einer Luftwaffe überlegen sei, und zog Vergleiche mit dem Vietnamkrieg und anderen US-Aggressionen, um der Audienz zu implizieren das die “Mutter aller Schlachten” gegen Terroristen in Idlib, eigentlich eine Syrische Aggression sei.

Amy Goodman die Interviewerin von Democracy Now und ihre Kollegin, hatten keine Einwände hinsichtlich der subjektiven Darlegung Moazzem Beggs, und nahmen jede auch noch so abwegige Schilderung des offensichtlich voreingenommenen Mannes kritiklos hin. Ein eingängiges Beispiel für degenerierten Journalismus.

Verf.R.R.

 

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