OPCW sammelt erste Proben im syrischen Douma

Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) kündigte in einer offiziellen Stellungnahme an, das ihre Fakten schaffende Mission die Ortschaft Douma besucht, und Proben von der Stelle genommen habe, wo am 7.April angeblich chemische Waffen eingesetzt worden seien. Laut der Organisation werden die Proben an das Hauptlabor der OPCW nach Rijswijk, in den Niederlanden geschickt, darüber berichtete Southfront.

“Die OPCW wird die Lage abwägen und zukünftige Schritte erwägen inklusive einen weiteren Besuch in Douma.” so die OPCW in der Stellungnahme.

Southfront zufolge sollte die OPCW-Visite den Behauptungen von westlichen Politikern und Mainstream Medien, das Russland und die syrische Regierung den Zugang zum Tatort des angeblichen C-Waffen Angriffs für die Fakten schaffende Mission blockieren würden, ein Ende setzen, hieß es.

In Wahrheit habe die OPCW den Besuch der vermutlichen Angriffsstelle in der Ortschaft Douma, aufgrund von Besorgnissen um ihre Sicherheit verschoben. Am 17.April eröffneten unbekannte Bewaffnete das Feuer auf Experten der Abteilung der Vereinten Nationen für Sicherheit und Schutz, die sich auf einer Aufklärungsmission an der Stelle befunden haben sollen, wo sich angeblich der chemische Vorfall zugetragen habe, so Southfront.

Die Mainstream Medien warfen Russland vor, den Tatort verfälscht zu haben. Experten bezweifeln das es möglich sei alle Beweise eines C-Waffen Angriffs zu fortzuschaffen, da diese Art von Waffen fortwährende Spuren hinterlassen, so Southfront.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

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