US-Krieg in Syrien- Die diplomatische Front der Al-Qaida, und Feinde der syrischen Bevölkerung

Der US-Verteidigungsminister, James Mattis ließ am Donnerstag während einer Anhörung im US-Kongress verlauten das das US-Militär keinen Beweis dafür habe das bei dem angeblichen Angriff in der syrischen Stadt Douma Sarin oder Chlorgas eingesetzt worden sei, und fügte hinzu das der einzige Beweis vom Pentagon das sich solch ein Vorfall zugetragen habe, aus den sozialen Medien und Medienberichten stamme, darüber berichtete RT.

“Es gab mehrere solcher Angriffe. Wie sie wissen haben wir in den meisten Fällen keine Soldaten zur Verfügung, wir sind nicht am Boden vor Ort involviert, also kann ich ihnen nicht mitteilen das wir Beweise dafür hatten . Nichtsdestotrotz hatten wir in den Medien und sozialen Medien eine Menge Indikatoren das entweder Sarin oder Chlorgas eingesetzt worden war,” so Mattis.

Ferner gab der Oberst des Pentagons zu Protokoll, das er glaube das ein Chemiewaffen-Angriff stattgefunden habe, und das derzeitig die faktischen Beweise ermittelt würden.

Indes ließ sich der vom Besuch des Kronprinzen Saudi Arabiens geblendete und kleinlaute französische Präsident, Emanuel Macron, dazu hinreißen zu behaupten, das Frankreich Beweise habe für den Einsatz von Chemiewaffen, durch die syrische Regierung.

Macron machte in einem kürzlich ausgestrahlten Interview eine Anmerkung die Augenbrauen in die Höhe schießen ließen. Nach dem französischen Präsidenten habe Frankreich tatkräftige Beweise dafür, das der angebliche Chemiewaffen-Angriff in Douma der sich “vergangene Woche vor mindestens 10 Tagen” zutrug” von Assad seinen Kräften durchgeführt worden sei. Das Problem ist das sich der von den White Helmets und der Jaish al-Islam inszenierte False-Flag Angriff, am 7.April abgespielt haben soll, und nicht vor mindestens 10 Tagen. Also von welchem Angriff sprach Macron? Leeres Gerede von dem französischen Neo-Napoleon. Wenn es Beweise geben würde, hätte die Öffentlichkeit sie längst mit roter Schleife präsentiert bekommen.

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel gab derweil bekannt das sich die BRD nicht an einer ” eventuellen” Militärintervention in Syrien beteiligen werde:

“Deutschland wird sich an eventuellen – es gibt ja keine Entscheidung, ich will das nochmal deutlich machen – militärischen Aktionen nicht beteiligen”, sagte sie bei einem Besuch des dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen in Berlin. “Aber wir sehen und unterstützen, dass alles getan wird, um Zeichen zu setzen, damit dieser Einsatz von Chemiewaffen nicht akzeptabel ist.” so die Kanzlerin.

Indes haben Ermittler der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ihren Weg nach Syrien eingeschlagen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die OPCW-Inspekteure werden voraussichtlich am Samstag eintreffen, um in der Ortschaft Douma Untersuchungen hinsichtlich des vermeintlichen Einsatzes von Chemiewaffen durchzuführen.

Das Ergebnis dieser Untersuchung  spielt für das US-Außenministerium keine Rolle wie die Pressesprecherin, Heather Nauert , kürzlich implizierte. Nauert äußerte während  ihres typisch theatralischen Briefings, das auch wenn die OPCW keine Beweise für eine Täterschaft der syrischen Regierung vorfindet, die Vereinigten Staaten möglicherweise trotzdem militärisch intervenieren.

Das letzte Presse-Briefing im Weißen Haus wurde natürlich nicht von dem Thema Syrien losgelassen. Die Sprecherin, Sarah Huckabee Sanders beantwortete die Frage einer Journalisten ,ob Washington dazu bereit sei mit Russland in eine militärische Konfrontation zu treten, schlicht mit “Alle Optionen sind auf dem Tisch”! Die Journalisten durchlöcherten Sanders hinsichtlich des jüngsten Twitter-Sturms des US-Präsidenten.

Die am seidenen Faden hängende britische Premierministerin Theresa May hat derweil ihr Kriegskabinett zu einer Notsitzung mit der Thematik Militärintervention in Syrien, in die Downing Street 10 geladen. Zuvor schickte May britische U-Boote vor die Küste Syriens, die sich in Raketenreichweite positionierten. Es hieß May wolle in der Lage sein prompt zu reagieren, falls es zu einem Militärschlag käme. Inzwischen beschloss das britische Kriegskabinett militärisch in Syrien zu intervenieren, sollten sich “Beweise” für den Einsatz von Chemiewaffen durch Damaskus vorfinden.

 

Infolge seiner kriegstreiberischen Ausgelassenheit auf Twitter, würgte der US-Präsident im Weißen Haus Fragen von Journalisten in Hinsicht auf US-Militärschläge in Syrien, mit seinem gewöhnlichen ,”Wir werden sehen was passiert!” ab und beschwerte sich darüber “das die Welt uns in so eine Lage bringt!”  Ja die Welt Trump! Ja die Welt!

Verf.R.R.

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Ein Kommentar

  • “… Feinde der syrischen Bevölkerung”

    Es waren schäbige Lumpen, Kriegsverbrecher und Massenmörder, und sie werden es bleiben, genauso wie ihre Finanzierer, Ausbilder und Ausrüster.
    Ich nenne diese ganze Sippe einfach: Nazis und Neue Faschisten.

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