Saudi Arabien und der Türkei dämmert es, das der syrische Präsident wohl an der Macht bleiben wird

Am Samstag räumten die neben den USA zwei unterstützenden Hauptachsen der oppositionellen Jihadisten-Fraktionen in Syrien ein, das der demokratisch gewählte syrische Präsident, Bashar al-Assad, sein Amt wohl weiterhin bekleiden werde, und das sein Schicksal von dem Willen der syrischen Bevölkerung abhänge, darüber berichtete Al-Masdar-News und Southfront.

Das türkische Außenministerium ließ verlauten das unabhängig von der Haltung Ankaras gegenüber der syrischen Regierung von Bashar al-Assad, es der syrischen Bevölkerung überlassen sei über sein zukünftiges Schicksal zu entscheiden. Ein Beamter des Ministeriums wörtlich:

“Der Iran versteht die Sensibilität der Türkei im Hinblick auf Angelegenheiten der nationalen Sicherheit, und unterstützt simultan Syriens territoriale Integrität. Hingegen haben wir Missverständnisse mit Teheran, es möchte das die Arbeit mit dem syrischen Regime koordiniert wird und während es dies tut verteidigt es das Regime. Wir haben gegenwärtig keinen direkten Kontakt zum syrischen Regime, jedoch ist es der syrischen Bevölkerung überlassen über seine Zukunft zu entscheiden.”

Der Beamte des türkischen Außenministeriums kommentierte den Ausgang des trilateralen Gipfels der Garantiestaaten für eine Waffenruhe in Syrien, und merkte ferner an das die Türkei die syrische Opposition mit der Aussicht unterstützt habe, Stabilität in dem Land zu erzielen. Überdies fügte er folgendes hinzu. “Die Länder die Bashar al-Assad unterstützen müssen zwischen mit ihm verhandeln, und Druck auf ihn ausüben navigieren.”

In Bezug auf den syrischen Präsidenten ließ das Königreich Saudi Arabien ähnliche Töne anklingen. Der saudische Kronprinz und defacto König, Mohammed bin Salman, äußerte während eines Interviews mit dem Time Magazine, das am 5.April publiziert worden ist, das Syriens Bashar al Assad seinen Platz behaupten werde, und fügte hinzu das der starke iranische Einfluss in Syrien nicht im Interesse von Assad liege, dies berichtete Southfront unter Verweis auf the Times.

“Ich glaube Bashar wird vorerst bleiben. Und Syrien ist schon seit sehr langer Zeit ein Teil des russischen Einflusses im Mittleren Osten. Jedoch glaube ich es liegt im Interesse von Syrien die Iraner in Syrien nicht das tun zu lassen was sie wollen, mittelfristig und langfristig, denn sollte sich Syrien ideologisch verändern, dann wird Bashar eine Marionette des Irans sein,” so Bin Salman gegenüber the Times.

MBS merkte ebenfalls an das er hoffe das der syrische Präsident und der wachsende Einfluss von Russland eine Schlüsselrolle spielen würden, um dem iranischen Einfluss in dem vom Kriege gebeutelten Land entgegenzuwirken. Hingegen erläuterte der Kronprinz nicht in welchem Maße Saudi-Arabien darauf zählen würde.

“Also ist es besser für ihn das sein Regime in Syrien gestärkt wird, und dies ist auch gut für Russland. Es wäre besser für Russland direkte Stärke zu haben und das sie Assad bestärken und direkten Einfluss in Syrien haben, und nicht mittels Iran. Demnach könnten diese Interessen den iranischen Einfluss signifikant reduzieren. Hingegen wissen wir nicht zu welchem prozentuellen Anteil, “ sagte der Kronprinz.

Als er hinsichtlich seiner Meinung bezüglich eines möglichen US-Abzugs aus Syrien befragt wurde, habe Bin Salman vor solchen Handlungen gewarnt und hervorgehoben, das die Vereinigten Staaten langfristig in Syrien verbleiben sollten um Druck auf den syrischen Präsidenten auszuüben, und Irans Handlungen im Osten Syriens einzudämmen.

“Nun wir denken das die amerikanischen Truppen verbleiben sollten. Fürs Erste mittelfristig wenn nicht sogar langfristig, da die USA Karten in der Hand haben müssen um zu verhandeln und Druck auszuüben. Wenn man diese Truppen abzieht, verliert man diese Karte. Zweitens braucht man einen Checkpoint in dem Korridor zwischen dem Iran und der Hisbollah.” 

Laut Southfront sei dies das zweite mal gewesen das der saudische Kronprinz öffentlich eingeräumt habe, das der syrische Präsident an der Macht bleiben werde. Das erste mal war früher in diesem Monat während eines Interviews mit the Atlantic. Diese Stellungnahmen würden einen großen Wandel in der Einstellung Saudi-Arabiens zur Lage in Syrien repräsentieren, heißt es.

Verf.R.R

 

 

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